DREDGE
Erkunde als Kapitän deines Fischdampfers eine Reihe von abgelegenen Inseln und die sie umgebenden Tiefen, um herauszufinden, was darunter liegt. Verkaufe deinen Fang an die Einheimischen und erfülle Quests, um mehr über die bewegte Vergangenheit der einzelnen Gebiete zu erfahren. Rüste dein Boot auf, um Tiefseegräben zu erkunden und in ferne Länder zu navigieren, aber behalte die Zeit im Auge. Es könnte dir nicht gefallen, was du in der Dunkelheit findest …
Erkunde die Inseln und lüfte ihre Geheimnisse
Von deinem neuen Zuhause im abgelegenen Archipel “The Marrows” aus begibst du dich ins Wasser und durchsuchst die Tiefen nach kuriosen Sammelobjekten und über 125 Tiefseebewohnern. Erforsche jedes Gebiet, während du Quests erledigst und benachbarte Inselregionen besuchst – jede mit ihren eigenen einzigartigen Möglichkeiten, Bewohnern und Geheimnissen.
Baggere die Tiefen aus
Du sollst für jemanden die Vergangenheit ans Licht bringen, aber kannst du dieser Person vertrauen und wird es jemals reichen?
Hüte dich vor dem Nebel
Die Gefahr lauert überall, also achte auf scharfe Felsen und flache Riffe, aber die größte Bedrohung lauert im Nebel, der die nächtliche See einhüllt …
Spiel-Features
- Lüfte ein Geheimnis: Steuere deinen Fischdampfer über eine Reihe von abgelegenen Inseln, auf denen es jeweils eigene Bewohner zu treffen, wilde Tiere zu entdecken und Geschichten zu ergründen gibt.
- Baggere die Tiefen aus: Durchsuche das Meer nach verborgenen Schätzen und erledige Quests, um Zugang zu seltsamen neuen Fähigkeiten zu erhalten
- Studiere dein Handwerk: Erforsche spezielle Ausrüstung und verbessere die Fähigkeiten deines Bootes, um Zugang zu seltenen Fischen und wertvollen Tiefseekuriositäten zu erhalten
- Fische zum Überleben: Verkaufe deine Entdeckungen an die Einheimischen, um mehr über jedes Gebiet zu erfahren, und verbessere dein Boot, um noch abgelegenere Orte zu erreichen
- Kämpfe gegen das Unergründliche: Stärke deinen Geist und nutze deine Fähigkeiten, um Ausfahrten nach Einbruch der Dunkelheit zu überleben
Steam User 21
Dredge - Ein perfekter Albtraum auf hoher See
Man nehme ein bisschen Lovecraft, ein Schuss entspanntes Angeln und würze das Ganze mit melancholischem Charme – Dredge, entwickelt von Black Salt Games, ist ein ungewöhnliches Kleinod in der Spielewelt. Der Grafikstil? Eine wundervoll düstere Mischung aus stilisiertem Low-Poly und malerischen Lichtstimmungen, die gleichzeitig beruhigen und beunruhigen. Die Spielwelt wirkt wie ein Bilderbuch, das aus Versehen ins Meer gefallen ist.
Die Geschichte beginnt mysteriös: Unser namenloser Kapitän strandet an einer Insel und wird freundlich, aber mit merkwürdigem Unterton empfangen. Schnell wird klar: Hier ist nichts ganz normal. Zwischen suspekten Inselbewohnern, seltsamen Geräuschen aus der Tiefe und einem ominösen Sammler entwickelt sich eine Story, die tiefgründiger ist, als man zunächst erwartet. Ach ja – und Fische. Sehr viele Fische und Krustentiere.
Der Einstieg gelingt wunderbar: Das Spiel erklärt seine Mechaniken charmant und ohne Überforderung. Man schippert los, angelt, verkauft seinen Fang und rüstet sein Boot auf. Die Upgrades sind motivierend: Ob schnellere Motoren, größere Lagerflächen, neue Netze oder bessere Fanggeschwindigkeit – das Fortschrittssystem fühlt sich stets sinnvoll an. Besonders cool: Zu Beginn muss man genau planen, wann man fährt. Der Wechsel von Tag zu Nacht bringt nicht nur neue Fische, sondern auch... sagen wir mal… eine deutlich ungeselligere Gesellschaft.
Die Achievements sind angenehm erreichbar, ohne trivial zu wirken. Besonders das Sammeln aller Fischsorten war eine Mammutaufgabe, bei der ich mich kurz in ein Pokémon-Spiel versetzt fühlte. Es war zeitintensiv, aber ehrlich belohnend.
Nach dem Hauptspiel wagte ich mich auf die Erweiterung The Iron Rig. Die Basismechaniken bleiben gleich – was großartig ist, da sie ohnehin sehr spaßig sind. Die neue Geschichte fügt sich gut ein, allerdings fühlte sich ein Teil der Spielzeit etwas nach „sinnlosem Herumgegurke“ an. Vielleicht lag das auch daran, dass mein voll aufgemotztes Schiff dem DLC von Anfang an überlegen war.
Als zweites spielte ich den DLC „The Pale Reach“. Der bringt frischen Wind in Form eines eisigen neuen Bioms. Es ist stimmungsvoll und toll gestaltet, aber leider etwas zu kurz geraten. Auch wenn es das Spielerlebnis wunderbar ergänzt, hätte ich nach diesem DLC nicht das Bedürfnis nach noch mehr DLCs gehabt – man soll ja bekanntlich gehen, wenn es am schönsten ist.
Fazit – mehr als nur Angeln
Dredge ist kein Spiel, das laut schreit – es flüstert dir seltsame Geschichten ins Ohr, während du gerade einen schleimigen Aal aus dem Wasser ziehst. Es verbindet entspannendes Gameplay mit düsterer Atmosphäre, bietet ein tolles Fortschrittssystem und eine Geschichte, die subtil unter die Haut geht. Mit einer Installationsgröße von rund 760 MB ist es so kompakt wie ein Sardinenbüchse, aber mit emotionalem Inhalt wie ein ganzes Containerschiff. Wer melancholische Stimmung, kreatives Game Design und ein bisschen morbiden Humor mag, sollte sich auf diese Reise einlassen. Nur eine Warnung: Beide möglichen Enden treffen mitten ins Herz.
Steam User 4
Solides Game für alle die auf düstere Storys stehen und was mit dem maritimen Vibe anfangen können. Ist am Anfang und besonders im Midgame sehr grindlastig aber schafft es trotzdem einen bei Laune zu halten. Fantastischer Artstyle, nice Story und beschäftigt einen auch noch nach dem Spielen.
Wenn man kein Gameplay Feuerwerk erwartet, sich auf das Game einlässt und bereit ist ein bisschen Zeit zu investieren kann man durchaus seinen Spass haben.
Klare Empfehlung
Steam User 3
Tolle Story, angenehmes Pacing, wird immer kurioser und entschlüsseln tut man es dann doch nur halb. Warum hab ich es nicht zurückgeworfen?
Steam User 3
Angeln ist nicht langweilig. Nicht in Dredge. Egal was du für ein Typ Gamer bist: Kaufen. Spielen. Genießen. Es lohnt sich.
Steam User 2
Ein ganz tolles Spiel! Könnte ich stundenlang spielen. Ich war fast traurig, als es zu Ende war, aber zum Glück kann man den letzten Spielstand nachträglich noch weiterspielen, um bspw. noch weitere Errungenschaften freizuschalten oder einfach nur weiter in See zu stechen und/oder zu fischen.
Das Spiel zu spielen habe ich größtenteils als sehr entspannend empfunden, auch wenn es einen deutlichen Zeitfaktor hinsichtlich des Tag-und-Nacht-Zyklus gibt und einige Gebiete nicht sonderlich „gemütlich“ sind. Vor allem den Mechanismus, dass die Zeit nicht fortschreitet, wenn man sich nicht bewegt, fand ich enorm angenehm.
Die Gebiete „Windstrang“ und „Teufelsgrat“ fand ich (optisch) etwas ungemütlich, vor allem „Teufelsgrat“ mit der deutlich begrenzten Sicht und diesen nervigen kleinen Fischen (gegen die man sich durchaus wehren kann), aber mir ist auch klar, dass das vom Design her und hinsichtlich der Spannungskurve und Intensitätssteigerung durchaus bewusst so gewählt wurde, und das passt letztlich auch.
Das Ende (bzw. beide Enden) hätte ich ohne Weiteres nicht ganz verstanden, aber vermutlich ist gewisser freier Interpretationsspielraum auch gewollt.
Handwerklich könnte das Spiel in einem Lehrbuch behandelt werden. Das Spiel macht so viel richtig. Handling des Schiffes und Gameplay allgemein sind super: sehr intuitiv und angenehm. Die Pace ist gut, und trotz tendenziell vieler Mechanikwiederholungen (nicht zuletzt auch bzgl. des Fischens) wurde es mir nie langweilig. Die Grafik ist toll (ist natürlich wie immer auch Geschmackssache) und der Sound sowie die Atmosphäre allgemein fand ich auch absolut passend.
Neben den Hauptmissionen gibt es viele kleine Nebenmissionen zu absolvieren oder auch andere Dinge zu entdecken bzw. zu erledigen, die man in sein Spielgeschehen einbeziehen kann, aber nicht muss.
Ich kann das Spiel wärmstens empfehlen.
Steam User 1
Hatte mich am Haken, wie ich die Fische.
- Packende Atmosphäre
- Entwickelnde Story, die man vorahnen kann, sich aber immer weiter entrollt
Immer das nächste Ziel vor Augen.
>> Das Spiel ist in allen Facetten so designt, dass ich nie das Gefühl hatte, unnötige Zeit zu investieren. <<
- Ich hatte immer etwas, worauf ich hinarbeiten konnte, bis kurz vor dem Finale.
- Die Reisezeit wird immer kürzer/angenehmer, man hat immer sinnvolles zu tun, alle Quests schließen absehbar und binden sich in die Story ein.
- Weder schleppender Grind, noch zu schnell ausgelevelt. Man kann sich aber durchaus Vorteile erarbeiten, wenn man möchte. Schon leichter "Grind" wird belohnt.
- Die allermeisten Quests fühlen sich interessant und sinnvoll an.
Nahtlos perfekte Steam Deck Erfahrung.
- Uneingeschränkte Controllersteuerung
- Keine Bugs
- >= 60 FPS bei max. (voreingestellten) Grafikeinstellungen
- Alle Anzeigen angenehm vorskaliert
Diese Rezension wurde direkt nach Abschluss des Hauptspiels geschrieben. Ich habe zuerst alle Sidequests abgeschlossen (was sich sehr gut in den Pfad der Storyline einfügt) und dann das Hauptspiel mit annähernd 100% Achievements und Ingame-Freischaltungen. Dafür habe ich ungefähr 15 Stunden Spielzeit gebraucht.
Steam User 1
Cozy Angel Simulator trifft auch Horrorvibe und genialer Story.
Ich habe das Spiel sehr genossen, gerade das Sammeln der Fische hat richtig gebockt.
Wer auf viel Action steht wird bei Dredge nicht auf seine kosten kommen.