Workers & Resources: Soviet Republic
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Manage all aspects of your own republic with planned economy, including mining resources, manufacturing goods, construction, investments, and citizens too. Create your own industrial complexes with loading and unloading stations, storage, warehouses, and factories. Build the infrastructure and manage its traffic, including roads, railways, sidewalks, conveyors, wiring, and pipelines. Wisely place and connect factories, houses and warehouses, and make the most efficient connections. Plan and build the living areas with everything your citizens may need to live their happy life, such as playgrounds, cinema s, taverns, and shops. Send your citizens to the mine to get coal, iron and other natural resources; or send them to the fields to pick up the crops; or take them to factories to produce manufactured goods. Sell and purchase resources and goods from western countries or other soviet countries to get dollars or rubles and buy the products or resources you need.
Steam User 25
Nach über 600 Stunden kann ich wohl sagen: Dieses Spiel hat mich komplett erwischt.
Workers & Resources ist für mich längst kein normaler Städtebauer mehr. Man baut nicht einfach ein paar Häuser, setzt eine Fabrik daneben und schaut zu, wie Zahlen steigen. Man baut eine ganze Republik.
Mein aktueller Spielstand läuft seit vielen Ingame Jahrzehnten. Aus ein paar kleinen Orten ist inzwischen ein Staat mit über 150’000 Einwohnern geworden, mit spezialisierten Städten, Landwirtschaft, Chemie, Stahl, Aluminium, Nuklearindustrie, Fahrzeugbau, Flugzeugbau, Schiffbau und einem Bahnnetz, bei dem ich manchmal selbst nicht mehr weiß, wo ich gerade gelandet bin. :D
Und genau darin liegt für mich die große Stärke des Spiels: Alles entwickelt eine Geschichte.
Eine kleine Bahnstrecke wird irgendwann zur Hauptachse. Ein altes Verteilungszentrum wird Jahre später durch einen riesigen Rangierbahnhof ersetzt. Eine Versorgungskrise zwingt dazu, die komplette Lebensmittellogistik neu zu organisieren. Fabriken, die früher viel zu groß wirkten, werden zehn Jahre später plötzlich gebraucht. Selbst gebaute Lokomotiven, Autos, Flugzeuge und Schiffe fahren irgendwann tatsächlich durch die eigene Republik oder gehen in den Export.
Man kann dabei selbst entscheiden, wie tief man gehen möchte. Voller Realismus mit Bauwirtschaft, Wasser, Abwasser, Müll und allem Drum und Dran ist möglich. Genauso kann man einzelne Systeme abschalten und sich stärker auf Städtebau, Industrie oder Logistik konzentrieren. Das finde ich extrem wichtig, denn W&R ist kein Spiel, das einem vorschreibt, wie man Spaß haben soll.
Besonders die Eisenbahn ist für mich inzwischen fast ein eigenes Spiel im Spiel. Güterverkehr, Personenverkehr, Arbeiterzüge, regionale Verteilung, Rangierbahnhöfe, Signale, Wegpunkte, Umfahrungen und irgendwann die Frage, warum zum Teufel dieser eine Güterzug gerade durch den Personenbahnhof fährt. :D
Natürlich ist nicht alles perfekt. Die Lernkurve ist brutal, manche Mechaniken sind schlecht erklärt und gelegentlich kämpft man mehr mit Wegfindung oder Eigenheiten des Spiels als mit der eigentlichen Planung. Bei großen Republiken merkt man außerdem deutlich, dass man ein ziemlich komplexes Monster erschaffen hat.
Aber kaum ein anderes Spiel belohnt langfristige Planung so sehr.
Nach hunderten Stunden schaue ich manchmal auf einen Bereich meiner Republik und erinnere mich noch daran, wie dort vor 20 oder 30 Ingame Jahren nur ein Feld, eine kleine Straße oder ein einzelnes Gleis lag. Heute fahren dort Züge im Minutentakt durch Industriegebiete und Großstädte.
Workers & Resources ist kein Spiel, das man einfach durchspielt. Man baut sich darin sein eigenes Langzeitprojekt.
603 Stunden später bin ich jedenfalls noch lange nicht fertig.
Klare Empfehlung.
Steam User 11
Bestes Aufbauspiel, was ich je gespielt habe. Wenn du studierst solltest du es nicht kaufen, es macht zu süchtig
Steam User 7
Aou are down to 1m rubels and the alcohol addiction is up to 72%. Peak game
Steam User 6
Ich wünschte ich könnte dieses Spiel als Nachbar von meinen Freunden spielen.
Es ist wirklich ein großartiges Spiel und diese Funktion würde mir sehr gefallen mit meinen Genossen verbunden zu sein.
Steam User 6
> 1000 Stunden gespielt. Kein anderes Aufbauspiel finde ich persönlich so gut wie dieses. Und ich zock seit dem ersten Simcity, Siedler und Anno Games. Einstieg ist zwar schwer, aber wer es hin bekommt, wird mit dem besten Aufbauspiel ever belohnt!
Steam User 10
Das Spiel ist den ähnlichen Aufbausimulationen meiner Meinung nach weit überlegen. Die Entwickler haben viel Liebe in Details und Steuerungstechniken hineingesteckt. Die Möglichkeiten sind vielfältig.
Am Anfang erinnert es einen an Cities Skylines. Allerdings ist Workers & Resources viel anspruchsvoller.
Durch Fehlentscheidungen kann es tatsächlich zum Kollaps des ganzen Systems kommen. Man Steuert praktisch fast alle Zahnräder.
Selbst mit 10.000.000 Startkapital (Stufe leicht), hat man später mal zu kämpfen, wenn man nicht rechtzeitig anfängt seine Stadt selbst zu versorgen und zu exportieren.
Etwas besser könnte die Kamerasteuerung und die Grafik sein.
Ansonsten kann ich das Game jedem weiterempfehlen, der komplexe Städtebausimulationen mag.
Steam User 9
Inzwischen das meistgespielte Spiel in meiner Sammlung. Und das zu recht!
Es gibt nichts ansatzweise vergleichbares am Markt.
Die Komplexität ist enorm, kann aber wahlweise der Einfachheit halber teilweise auch deaktiviert werden, wem es zu schwer ist zum Anfang. Gerade wenn man neu einsteigt (und nicht wie ich im EA langsam mit den Features mit gewachsen ist) kann das überfordernd sein. Doch vorallem der Realistische Spielstil hat was ganz besonderes. Wenn man zuschaut, wie langsam Gebäude und Produktionslinien wachsen.
Das simulieren der Bürger, die neben dem Bereitstellen der Arbeitskraft auch Bedürfnisse haben, ist auch etwas Besonderes.
Es gibt so viele positive Punkte, die das Spiel von anderen City Buildern unterscheidet. Die aufzulisten, würde den Umfang hier sprengen!
Besonders hervorzuheben ist aber das System der Verteilbüros. Das hab ich so noch nirgendwo anders gesehen und es erleichtert das Mikromanagment enorm.
Ein sehr großes Plus ist auch die Mod-freundlichkeit. Fehlt einem ein bestimmtes Gebäude/Fahrzeug etc. lohnt sich ein Blick in den Workshop. Und wer da nicht fündig wird, kann mit dem integrierten Mod-werkzeug theoretisch auch selbst was bauen.
Aber es gibt natürlich auch Down-sides für mich (nach vielen Stunden des Spielens).
Das der Winter immer am gleichen Tag anfängt und endet, wirkt ein wenig "langweilig". Da würde ich mir ein bissel mehr Varianz wünschen.
Ab einer gewissen Komplexität im öffentlichen Nahverkehr begreifen die Bürger mitunter nicht mehr, mit welchen Bussen/Bahnen sie fahren müssen (mit umsteigen), wenn sie in ihrer Freizeit irgendwo hinwollen.
Das macht die Gestaltung von Großstädten eher schwierig. Das Spiel ist eher für viele Kleinstädte mit max. 10k-15k Einwohnern geeignet.
Und mir fehlt ein bissel ein Leitwartensystem, um Züge an Engstellen (wie Durchgangsbahnhöfen) intelligent zu steuern. So kann es vorkommen, das Züge Signale überfahren und dann einen Weichenbereich blockieren. Die Gleiswahl bei Verteilbüros ist mitunter schon etwas "abenteuerlich" bei großen verzweigten Netzen. Das hat natürlich Gründe, wie die Wegfindung im Spiel definiert wird. Ist dennoch ärgerlich, wenn das passiert. Aber das ist eher bei großen Streckennetzen mit >50 Zügen, die alle da durch wollen der Fall.
Aber das ist alles "jammern auf hohem Niveau". Es sind kleine Mankos in einem sonst fantastischen Aufbauspiel mit enormer Spieltiefe.
Wer gern hübsche Großstädte "malen" will, ist hier komplett falsch.
Wer eine komplexe Wirtschaftssimulation mit Aufbau und Vekehrsflussplanung will, ist hier richtig.
Ich würde es grob als eine Mischung aus TTD und Tropico beschreiben.
Und für den Preis des Spiels kann sich wirklich keiner beschweren.
Große Entwickler sollten mal genauer auf das Spiel schauen. Es zeigt, wie mans richtig macht....
Meine Empfehlung: Zugreifen!
P.S.
Die Systemvoraussetzungen sind erst einmal sehr niedrig, was gut ist. Aber da jeder Bürger simuliert wird, ist das Spiel sehr CPU lastig. Bei >100k Einwohnern wird eine deutlich stärkere CPU gebraucht und kann auf einem Laptop schon recht hitzig werden.