Transistor
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From the creators of Bastion, Transistor is a sci-fi themed action RPG that invites you to wield an extraordinary weapon of unknown origin as you fight through a stunning futuristic city. Transistor seamlessly integrates thoughtful strategic planning into a fast-paced action experience, melding responsive gameplay and rich atmospheric storytelling. During the course of the adventure, you will piece together the Transistor's mysteries as you pursue its former owners.
Steam User 0
If there was something like a Medal of Honor for games, this game deserves it. For this games marks an era of gaming, and those who don't play this masterpiece miss out on history.
Steam User 0
didnt quite finish it but its one of the prettiest games out there
art-style and music is absolutely top notch!
also its supergiant so if you like any of their games, go play this aswell!
Steam User 2
Handlung / Story
In "Transistor" spielt man die Hauptprotagonistin Red. Red ist eine berühmte Sängerin, die in der Cyberpunk-Stadt Cloudbank lebt. Auf Red wird ein Attentat verübt, welches ihre Stimme raubt. Gleichzeitig findet sie ein Schwert namens Transistor. In Transistor steckt ein Mann, der Red kennt und sie beschützt. Cloudbank ist hoch technologisiert und wird komplett von digitalen Systemen gesteuert. Die Stadt Cloudbank wird von einem Prozess überrannt, gesteuert von einem Syndikat namens Camerata. Die Camerata möchten mit Hilfe des Prozesses die Kontrolle über die Stadt Cloudbank erlangen. Red begibt sich, zusammen mit ihrem Schwert Transistor, auf Spurensuche und bekämpft den Prozess und möchte die Drahtzieher hinter dem Verbrechersyndikat Camerata entlarven und stellen.
Gameplay
"Transistor" ist ein Action-RPG. Das game findet in der isometrischen Perspektive statt und man steuert durchgängig Red. Red kämpft gegen den Prozess, das sind mechanische Gegner, die beim ersten Auftreten durch das Schwert Transistor analysiert und beschrieben werden. Die Gegnervielfalt ist überschaubar. Es gibt vielleicht maximal 10 unterschiedliche Gegnertypen. Mit fortschreitender Handlung verbessern sich die Gegner und erhalten neue Versionen (z. B. 2.0) mit neuen skills (z. B. Schutzschild). Das Herzstück von "Transistor" ist der „Turn-Modus“. Red kann jederzeit die Zeit stoppen und die nächsten Schritte planen. Dabei steht ihr ein bestimmtes Zeitkontingent zur Verfügung. In diesem Zeitkontingent kann sie sich bewegen und skills planen; Bewegung und skills werden dann nach Bestätigung sofort ausgeführt. Danach befindet sich der „Turn-Modus“ in der Abklingzeit und kann nach einigen Sekunden erneut genutzt werden. Red kann alle skills auch in Echtzeit nutzen. In der Abklingzeit vom „Turn-Modus“ steht ihr nur ein begrenztes Repertoire an skills zur Verfügung. In der Abklingzeit ist Red am verwundbarsten. Die skills heißen in "Transistor" Funktionen und können an Zugangspunkten (Speicherpunkten) ausgerüstet werden. Die Ausrüstung von Funktionen ist durch Memorypoints limitiert. Die Funktionen können auf drei verschiedene Arten und Weisen genutzt werden. Entweder als aktive Fähigkeit, als passive Fähigkeit oder als Update zu einer anderen Funktion. Die Funktionen selbst basieren auf Charaktere aus "Transistor" und rahmen die Story durch die Beschreibung gut ein. Die Funktionen haben sehr unterschiedliche Nutzungsweisen; manche verursachen Schaden, andere debuffen Gegner, beschwören pets oder sorgen für Lebensraub. Dadurch können zahlreiche individuelle builds zusammengestellt werden. Mit jedem Level kann Red weitere Funktionen auswählen. Wenn Red stirbt, dann verliert sie die ausgerüsteten Funktionen und kann weiterkämpfen. Hat Red keine Funktionen mehr ausgerüstet, endet das Spiel. Die verlorenen Funktionen können an Zugangspunkten wieder aktiviert und ausgerüstet werden. Die Kämpfe erfordern Taktik, stupides Buttonsmashen ist nicht. Für Abwechslung sorgen separate Herausforderungen, die im „Hinterzimmer“ absolviert werden können. Dort gibt es auch einen Trainingsraum.
Schwierigkeit
"Transistor" kann ein anspruchsvolles game sein. Es ist wichtig sich mit der Spielmechanik vollumfänglich vertraut zu machen. Es sind keine schnellen Reaktionen von Nöten, sondern man muss gezielt planen und vorausschauend agieren. Es ist auch möglich, die Kämpfe in Echtzeit zu absolvieren; das ist jedoch in der Regel deutlich schwieriger. Der Schwierigkeitsgrad steigt mit dem Voranschreiten in der Story. "Transistor" bietet außerdem sogenannte „Begrenzer“ an, mit denen die Schwierigkeit parameterweise angepasst werden kann. Diese Begrenzer können an Zugangspunkten an- und abgeschaltet werden. Mit jedem aktiviertem Begrenzer erhält Red mehr Erfahrungspunkte durch Kämpfe. "Transistor" bietet auch ein New Game Plus an.
Grafik
Eines vorweg: Ich bin weder Grafikenthusiast noch habe ich viel Ahnung von Grafik und meine Maschine (Laptop) pfeift aus dem letzten Loch. Der Artstyle und das Cyberpunksetting von "Transistor" gefallen mir außerordentlich gut. Die Stadt Cloudbank wirkt mysteriös und irgendwie habe ich mich als Red immer alleine gefühlt trotz der bunten Lichter überall. Soweit ich weiß, sind die Charakter handgezeichnet. Die Grafik ist zeitlos. Auf grelle und bunte Farben wird weitestgehend verzichtet. Red sticht daher mit ihrem etwas bunterem Outfit stets heraus. Das Interface ist minimalistisch und absolut ausreichend. Für mich ist "Transistor" ein schönes Spiel.
Sound
Der Sound ist stimmig und nie aufdringlich. Größtenteils sind es elektronische Beats, die Red begleiten. Der Sound passt wunderbar zur Stadt Cloudbank. Red selbst redet nicht. Das Schwert Transistor dagegen schon (und nicht wenig). Die Dialoge sind auf Englisch vertont und es gibt deutsche Bildschirmtexte. Ich habe mich von der Musik gut begleitet gefühlt.
Technik / Bugs
"Transistor" lief bei mir durchgehend stabil. Ich erinnere mich an eine Stelle als ein Gegner an einen für mich unerreichbaren Ort spawnte; glücklicherweise hatte ich einen Fernangriff ausgerüstet. Das Spiel speichert automatisch an den Zugangspunkten, die allesamt sehr fair verteilt sind (in der Regel vor Kämpfen). Ansonsten ist mir nichts Nennenswertes aufgefallen.
Grind
Es gibt keinen Grind. Alle Kämpfe sind auch einmalig. Es ist nicht möglich mehrmals zu kämpfen.
Spielzeit
Ich habe etwas mehr als 20 Stunden für "Transistor" gebraucht. Dabei habe ich einen kompletten Durchgang im New Game Plus-Modus absolviert. Ich vermute, dass man mit 7 bis 10 Stunden für einen normalen Durchgang dabei ist.
Errungenschaften / Achievements
In "Transistor" gibt es 33 Errungenschaften (Stand 29.12.2025). Um alle Errungenschaften zu erhalten sind zwei komplette Durchgänge notwendig. Es gibt einige Story-Errungenschaften, die automatisch freigeschaltet werden. Außerdem gibt es Errungenschaften für das Absolvieren von allen Herausforderungen im „Hinterzimmer“; einige davon können z. B. nur im New Game Plus-Modus erlangt werden. Des Weiteren gibt es Kampf-Errungenschaften und Errungenschaften für jede Nutzung von Funktionen in den unterschiedlichen Varianten. Insgesamt hat es mir sehr viel Spaß gemacht "Transistor" auf 100 % zu bringen. Ich empfand keine der Errungenschaften als besonders schwer oder unangebracht; gleichwohl bedarf es für die Herausforderungen im „Hinterzimmer“ schon etwas Grips und es gibt eine Errungenschaft, die es nötig macht mit allen aktivierten Begrenzern fünf Kämpfe in Folge zu bestehen; das kann schon knifflig werden.
Preis
Ich habe "Transistor" für 3,31 € am 02.11.2014 gekauft.
Fazit
"Transistor" ist ein tolles, storygetriebenes Action-RPG. Das Gameplay ist spannend, abwechslungsreich und irgendwie auch einzigartig. Red ist sympathisch. Es hat viel Spaß gemacht immer wieder neue builds auszuprobieren. Die Grafik ist mit Liebe inszeniert und unterstreicht die mysteriöse Schwere Cloudbanks. Die Musik macht Lust auf mehr und die Charaktere sind toll vertont. "Transistor" ist belohnend, aber nicht schwer im klassischen Sinne, dafür aber anspruchsvoll „im Kopf“. "Transistor" ist ein außergewöhnliches und tolles Spiel für alle jene, die sich darauf einlassen können <3!
Die Rezension spiegelt meine ganz persönliche Meinung zu "Transistor" wider. Habt ihr inhaltliche, grammatikalische oder Rechtschreibfehler bemerkt oder habe ich etwas übersehen, bin ich euch für einen Hinweis dankbar.