Tormentum II
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Tormentum II, a long-awaited continuation of the dark adventure game inspired by the works of H.R. Giger and Zdzisław Beksinski, will appear on the Steam platform in 2019. In 2019, thanks to the Polish studio OhNoo, the door to the dark world of Tormentum will open again. Tormentum II is a Point & Click adventure game taking place in a dark, surreal world full of gloomy characters and repulsive creatures taken straight from the scariest horrors. The hand-drawn graphics, referring to the work of outstanding painters such as H.R.Giger or Zdzisław Beksiński, will take care of the one-of-a-kind impressions that spice up the players with shivers. This time the adventure will begin in the future – in a universe where computer games bring relief in a hopeless world devastated by technology. Players will lead the fate of a game creator whose ambition is to create what has never been achieved before – a world inhabited by characters with intelligence equal to that of a human being. When one day he receives a mysterious package with a strange processor, worrying visions begin to haunt him. Reality mixes with a nightmare, and characters from the game begin to penetrate his world. Or maybe it’s the other way round…
Steam User 8
Hab damals Tormentum 1 geliebt. Das hatte ein herrlich morbides Setting in einer Mischung aus Mittelalter und Alienwelt. Auch Tormentum II greift dieses Setting wieder auf und liefert herrliche H.R. Giger Vibes und einen wunderbar düsteren Artstyle mit handgezeichneten Hintergründen.
Im Gegensatz zum Vorgänger spielt es aber auch mit aktuellen Themen wie KI und der Gradwanderung zwischen Realitität, Traum und Simulation. Die Rätsel sind wunderbar logisch aufgebaut, auch wenn man hier und da mal nen kurzen gedanklichen Hänger hat. Durch den handgezeichneten Stil gibt es auch ein kleines Manko. Ultra Wide Monitor-Formate werden leider nicht unterstützt, d.h. man hat links und rechts zu den Seiten jeweils zwei große schwarze Balken. Normalerweise würde ich mich darüber aufregen, aber angesichts dessen dass das hier eine kleine Indie-Produktion ist und das Spiel so eine fantastische Atmosphäre hat, tut das dem Spielspaß keinen Abbruch.
Im Vergleich zum Vorgänger finde ich vor allem besser, dass die statischen Hintergründe mit allerlei Animationen aufgebessert wurden und das Spiel somit auch etwas lebendiger rüberkommt. Zudem ist die musikalische Untermalung und das soundtechnischen Ambiente hervorragend und passt perfekt zur grusligen Grundstimmung.
Alles in allem für Freunde von klassischen Point and Click Adventures und auch Liebhaber des H.R. Giger Artstyles ein absolute Empfehlung, vor allem für den fairen Preis.
Steam User 7
Im Rausch der morbiden Schönheit: Ein Blick auf Tormentum 2Tormentum 2 entfaltet von der ersten Sekunde an eine Sogwirkung, der man sich nur schwer entziehen kann. Es fühlt sich an, als hätten H.P. Lovecraft und H.R. Giger eine gemeinsame Party gefeiert und die visuelle Essenz des darauffolgenden Katers in ein Spiel gegossen. Jeder einzelne Bildschirm ist ein Ereignis und wirkt wie ein handgemaltes Gemälde – unfassbar detailreich, wunderschön grausam und von einer herrlich verstörenden Morbidität. Die düstere Grundstimmung greift sofort nach einem, perfekt untermalt von einer großartigen Musik. Bei dieser optischen Wucht grenzt es allerdings schon an unterlassene Hilfeleistung, dass die Entwickler auf einen Fotomodus verzichtet haben; im Grunde hätte man im Sekundentakt die Festplatte mit wunderschönen Screenshots füllen können.Diese Liebe zum Unheimlichen spiegelt sich auch im Storytelling wider. Die angenehm mysteriöse Erzählweise weckt wohlige Erinnerungen an Dark Souls, bei dem einem die Geschichte nicht auf dem Silbertablett serviert wird, sondern man sich die Welt Stück für Stück selbst zusammenreimen darf. Überall verstreute Briefe und Notizen fügen sich wunderbar in das Setting ein und versuchen auf angenehm verstörende Art, der Welt noch mehr Tiefe zu verleihen. Die Dialoge beflügeln die eigene Fantasie und präsentieren uns herrlich schrullige, geheimnisvolle Charaktere. Vom reinen Vibe her erinnert das Abenteuer stark an The Cat Lady – ebenso traumatisch wie bildschön. Ich bin aktuell zwar noch nicht ganz durch mit der Reise, aber die Spielwelt hat mich schon jetzt vollkommen in ihren Bann gezogen.Das Rätseldesign: Ideal für EinsteigerWer allerdings knallharte Kopfnüsse sucht, bei denen man verzweifelt den Kopf auf die Tischplatte schlagen möchte, wird unterfordert. Das Rätseldesign hält sich auf dem Niveau des Vorgängers und war mir persönlich eine Spur zu leicht. Für Einsteiger ist das Spiel damit ideal, zumal man flüssig durch die Welt gleitet; die Hotspot-Taste musste ich jedenfalls so selten nutzen wie die Bedienungsanleitung einer Kaffeemaschine – nämlich gar nicht.Kleine Schatten in der Dunkelheit (Kontra)Wo so viel morbides Licht ist, gibt es natürlich auch Schatten, wenn auch Jammern auf hohem Niveau
:[] Fehlende Laufanimationen: Dass man komplett darauf verzichtet hat, nimmt dem Spiel leider etwas von dem typischen Charme klassischer Point-&-Click-Adventures. Man gewöhnt sich zwar recht schnell an dieses "Beamen", ein kleiner Wermutstropfen bleibt es dennoch.[]
Hölzerne Dialoge: Manche Gespräche wirken phasenweise etwas steif. Ob dies nun ein bewusstes künstlerisches Stilmittel ist, um die allgemeine Trostlosigkeit zu unterstreichen, oder ob die deutsche Übersetzung schlicht einen schlechten Tag hatte, bleibt wohl das größte Geheimnis des Spiels.[]
Komfort-Mängel: Ein direkterer Zugriff auf das Inventar hätte dem Spielfluss gutgetan. Es gibt zwar Shortcuts, aber da man die Tasten nicht frei belegen kann, schauen gerade Linkshänder etwas in die Röhre. Richtig verschenkt ist zudem die Maus-Ergonomie: Die rechte Maustaste hat im Grunde Urlaub und wird nicht einmal genutzt, um markierte Gegenstände zu deselektieren. Hier, oder auch beim Mausrad (wie man es so elegant aus der Deponia-Reihe kennt), wäre deutlich mehr Komfort drin gewesen. Wer beim Spielen gerne eine Hand an der Kaffeetasse hat, muss sich darauf einstellen, dass die Maus hier ordentlich Kilometergeld sammelt.[]
Verzögerte Erfolge: Die Steam-Achievements haben sich bisher teils erst nach einer gefühlten Ewigkeit oder dem erneuten Betreten einer Szene bequemt, aufzuploppen.
FazitAm Ende ist das alles jedoch Meckern auf sehr hohem Niveau. Tormentum 2 ist ein atmosphärisches Schwergewicht, das trotz kleinerer mechanischer Ecken und Kanten jeder Fan von düsterer Kunst und morbider Gemütlichkeit erlebt haben sollte. Ich bin wahnsinnig gespannt, wie es im weiteren Verlauf weitergeht und welche bizarren Überraschungen die Welt noch für mich bereithält. Eine klare Kaufempfehlung!
Steam User 3
Ich habe das Spiel in Rund 7 Stunden durchgespielt. Ich muss sagen als Freund des ersten Teils hat mich auch sein Nachfolger keineswegs enttäuscht. Die Geschichte ist Düster (sehr düster), verworren und es macht Spass sämtliche Ecken der Geschichte zu erkunden um zu verstehen, was mit einem selber passiert. Auch wenn ich an der Stalle sagen muss, dass es einem mental an gewissen Stellen doch recht belasten oder mitnehmen kann. Jedenfalls nichts für schwache Mägen, wenn man sich wirklich auf das Spiel einlassen will
Die Rätsel sind für ein Point n Click relativ einfach gehalten und man wird dadurch auch weniger aus der Immersion gerissen. Auch ist das Spiel darauf ausgelegt, dass man am ende vielleicht nochmal den eine Oder andern Neustart wagen möchte um die eine oder andere Entscheidung zu ändern und die Konsequenzen zu sehen.
Damits nicht nach Lobgesang klingt hier auch noch der ein oder andere Kritikpunkt. Das Spiel wirkt technisch recht simpel und an manchen stellen doch ein wenig veraltet. Keine Lauf-Animationen, schlichtes durch den Bildschirm klicken. An manchen (zu glück wenigen Stellen) ist es sehr unersichtlich wie es weitergehen soll und man muss suchen. Nicht wegen dem Rätsel an sich sondern, dass die Benötigten Optionen oder Items zur Verfügung stehen.
Steam User 1
Ich bin sehr froh darüber dass nach so vielen Jahren tatsächlich Tormentum II das Licht der Welt erblickt hat. Mein erstes Point 'n Click Adventure seit einer Ewigkeit. Die etwas über sechs Stunden für den ersten Durchlauf waren durchweg unterhaltsam. Die Rätsel sind nicht allzu schwierig aber der Reiz in diesem Spiel liegt ja auch in der Optik. Man klickt sich durch wunderschöne, schaurige Landschaften und versucht dabei die Story zu entwirren. Es lohnt sich!
Steam User 3
Loved it! Tormentum is one of my favorite games and the long wait for the second game was definitely worth it. c:
I'm usually not an achievement hunter but I'm planning to get them all, hehe. The game is also surprisingly long, especially since there are also multiple endings that you can get. I'm personally not a big fan of multiple endings but I'll make an exception when it comes to Tormentum, lol.
The soundtrack is also great (the German metal song got me by surprise, hehe) and overall the game just looks gorgeous. ^_^
Steam User 0
I finished my first playthrough after 6.6 hours.
The story is amazing—just like in the first game—and the artwork are truly fantastic.
I plan to start over in the next few days and take different paths to see a different ending, especially since I still have a few Steam achievements left to unlock.
Like the first game, it’s a masterpiece—provided you enjoy the dark art style and background music, combined with the atmosphere and puzzles.
It gets a thumbs-up from me.
Steam User 0
Tormentum II is, above all, a truly masterful piece of storytelling. The studio took its time with this second installment, and you can tell in almost every scene that behind the dark world—reminiscent of Giger and Beksiński—lies a well-thought-out story.
Pro +
However, anyone who dives into the game should be prepared to think critically. The various plot threads intertwine, and it takes some concentration to understand how the individual events are actually connected. Especially toward the end, the story picks up again in a way I hadn’t expected, providing a fitting conclusion to the whole experience.
I was slightly less impressed by the puzzle design. Compared to the first game, the puzzles this time around are generally rather undemanding and no longer require the same level of mental effort as before. That’s a shame, because the trickier puzzles in the first game were a major part of its appeal. Nevertheless, this doesn’t detract much from the overall impression, as the narrative carries the game well on its own.
Con -
I particularly like how Tormentum II handles the events of the first game. Depending on how you interpret the story, it works both as a prequel and as a sequel—which is a remarkable achievement for a standalone story. You don’t need to have played the first game to enjoy this one, but you’ll be rewarded if you have.
In the end, it was a real joy for me to discover the different endings on my own. Tormentum II deserves great respect precisely for this—for the team’s willingness to devote so much time to a story like this.