The Solus Project
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A single player exploration driven adventure with survival elements, set on a mysterious and seemingly uninhabited alien planet. Survive through exploration, and unlock the mysteries of Gliese-6143-C. From the creators of "Unmechanical" and successor to "The Ball". Earth has been destroyed and mankind lingers on in a small fleet of ships near Pluto. As humanity's last hope, you are sent to scout a distant planet as a potential location for a colony. After years of space travel disaster strikes however, and your ship is destroyed when approaching the planet… With your team members dead and your equipment gone you have no way of communicating or receiving help from anyone… you are completely and utterly alone… Desperately you look for a way of phoning home, but as you explore the seemingly desolate planet, you uncover the dark secrets buried within the depths. In this otherworldly odyssey you uncover mystery upon mystery as you try to survive the harsh climate.
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Rezension in Deutsch
The Solus Project ist ein Survival-Exploration-Spiel, das weniger auf Action setzt und stattdessen mit Atmosphäre, Isolation und Entdeckungsdrang überzeugt. Wer bereit ist, sich auf ein langsames, bewusst entschleunigtes Erlebnis einzulassen, bekommt hier eine außergewöhnlich dichte Spielerfahrung.
Von Beginn an steht das Gefühl des Alleinseins im Mittelpunkt. Gestrandet auf einem fremden Planeten ist man den Elementen ausgeliefert: Stürme, Kälte, Dunkelheit und Orientierungslosigkeit sind konstante Begleiter. Das Spiel erzeugt Spannung nicht durch Gegner, sondern durch die Umwelt selbst – und genau das funktioniert überraschend gut.
Die Geschichte wird größtenteils indirekt erzählt. Über Umgebungen, Ruinen und Funksignale entfaltet sich nach und nach ein geheimnisvolles Sci-Fi-Szenario, das Neugier weckt und zum Weiterforschen motiviert. Besonders stark ist dabei das Gefühl, ein fremdes Ökosystem zu erkunden, das glaubwürdig und zugleich bedrohlich wirkt.
Das Gameplay konzentriert sich auf Erkundung, Ressourcenmanagement und das Überleben unter wechselnden Wetterbedingungen. Mechaniken wie Temperatur, Schutz vor Stürmen und Navigation geben dem Spiel Tiefe, ohne unnötig kompliziert zu werden. Alles greift gut ineinander und unterstützt das zentrale Survival-Gefühl.
Grafisch überzeugt The Solus Project durch seinen stimmigen Artstyle. Die Landschaften sind weitläufig, oft wunderschön und gleichzeitig unheimlich leer. Sounddesign und Musik verstärken diese Wirkung enorm und tragen viel zur Immersion bei.
Der Wiederspielwert ergibt sich weniger aus klassischen Systemen, sondern aus der Lust, Details erneut zu entdecken und Zusammenhänge besser zu verstehen. Wer das Spiel in Ruhe erlebt, wird mit einer nachhaltigen, fast meditativen Atmosphäre belohnt.
The Solus Project ist ein ruhiges, intensives Survival-Abenteuer für Spieler, die Erkundung, Isolation und Atmosphäre schätzen. Kein Actionfeuerwerk, sondern eine nachdenkliche Sci-Fi-Erfahrung, die lange nachwirkt.
Review in English
The Solus Project is a survival exploration game that focuses less on action and instead captivates with its atmosphere, isolation and thirst for discovery. Those who are prepared to embark on a slow, deliberately decelerated experience will find an exceptionally intense gaming experience here.
From the outset, the feeling of being alone takes centre stage. Stranded on an alien planet, you are at the mercy of the elements: storms, cold, darkness and disorientation are your constant companions. The game creates tension not through enemies, but through the environment itself – and this works surprisingly well.
The story is mostly told indirectly. Through environments, ruins and radio signals, a mysterious sci-fi scenario gradually unfolds, arousing curiosity and motivating further exploration. The feeling of exploring an alien ecosystem that seems both credible and threatening is particularly strong.
The gameplay focuses on exploration, resource management and survival in changing weather conditions. Mechanics such as temperature, storm protection and navigation add depth to the game without making it unnecessarily complicated. Everything fits together well and supports the central feeling of survival.
Graphically, The Solus Project impresses with its harmonious art style. The landscapes are vast, often beautiful and at the same time eerily empty. Sound design and music greatly enhance this effect and contribute a lot to the immersion.
The replay value comes less from classic systems and more from the desire to rediscover details and better understand connections. Those who experience the game at a leisurely pace will be rewarded with a lasting, almost meditative atmosphere.
The Solus Project is a quiet, intense survival adventure for players who appreciate exploration, isolation and atmosphere. It's not an action-packed extravaganza, but a thoughtful sci-fi experience that lingers long after you've finished playing.
Steam User 0
The Solus Project ist ein Weltraum-Survival-Abenteuer von Grip Games aus 2016.
Wir spielen einen Astronauten, dessen Auftrag die Rettung seines Heimatplaneten ist - so weit, so gut für ein Weltraumspiel. Aber das war es auch schon mit Wohlfühl-Oase, denn unser Abenteuer beginnt quasi schon mit einem Unfall. Ich möchte aber möglichst spoilerfrei bleiben, darum nichts weiter zu Story und näheren Umständen.
Generell besteht unsere Aufgabe im Überleben auf einem unbekannten Planeten mit ungeplanten Umständen. Wir haben Strecken auf der Planetenoberfläche, es gibt aber auch Passagen in dunklen Höhlensystemen, das Gameplay ist eine gute Mischung aus Survival, Rätseln und Entdeckung.
Die Grafik und das Sounddesign des nun bald 10 Jahre alten Spiels finde ich auch für heutige Verhältnisse mehr als ausreichend. Vor allem das Setting fand ich sehr spannend und durch meine gesamte Spielzeit (ich schwöre, das war nicht so absichtlich geplant!) 11,1 Stunden fesselnd.
Laut einschlägigen Plattformen dauert das gesamte Abenteuer für einen normalen Durchlauf irgendwo um die 20 bis 25 Stunden. Leute, die es mit allen 43 Achievements vervollständigen wollen, sollten (auch bei Zuhilfenahme von Guides) grob 40 Stunden einplanen.
Das Spiel verfügt über Controller-Unterstützung, ich habe es jedoch selbst nur "klassisch" mit Tastatur und Maus gespielt.
Warum habe ich es - trotz der tollen Atmosphäre und eigentlich guten Mischung aus Survival, Erkundung und ein paar Rätseln - nicht wenigstens einmal zu Ende durchgespielt?
Um ehrlich zu sein war es mir irgendwann zu "quarkig", sprich: zu viel planloses durch die Gegend gelaufe ohne einen Hinweis zu kommen, was ich tun soll/muss, um weiterzukommen. Ich bin jemand, der keine Probleme damit hat, auch mal kurz in Let's Play nachzuschauen, wie es weiter geht, bevor ich ein Spiel ganz drangebe.
Aber dafür sollte es wenigstens ab und zu mal ein Erfolgserlebnis geben. Bei diesem Spiel fühlte sich das Verhältnis von "Give and take" aber nicht gut an, das komplette Ausbleiben von Erfolgserlebnisse bei all den überstandenen Strapazen nervte mich leider.
Fazit:
Ich empfehle dieses atmosphärische und optisch wirklich gute Weltraum-Survival allen, die kein Problem damit haben, sich fast ohne Hilfe zurechtzufinden und mit so gut wie keinen Erfolgserlebnissen weitermachen zu wollen. . .
Ich finde den regulären Vollpreis des Spiels fair und angemessen, würde aber von mir aus nur zu einem Kauf im Steam-Sale raten. Ich wünsche allen, die sich ebenfalls in das Weltraum-Abenteuer wagen, ein paar heitere Stunden und erfolgreiches Überleben auf fremden Welten!