The Inner World: The Last Wind Monk
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The flute nose dynasty has been watching over Asposia for centuries on end. In secret, they fill the roly-poly world with light and life. Emil, a trader for odds and ends, has led all the Asposians astray, making them believe that the dynasty is in cahoots with dark forces.
Steam User 1
Wie der erste Teil, tolles Spiel und Interessante Geschichte
Steam User 0
Schöner zweiter Teil mit dem Charme des ersten und neuen Ideen. Etwas ernster im Ton, aber nicht weniger liebevoll. Die Handlung war dieses Mal komplexer, spannender und ein bisschen weniger cozy, aber definitiv auf eine gute Art.
Sound, Synchro und der gezeichnete Stil sind wieder einfach richtig schön. Selbst, wenn die Spielwelt eine Krise durchmacht, ist das Spiel an sich für mich eine heile Welt.
Steam User 0
Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche!
Steam User 0
Gerne mehr :) Witzig und schön gestaltet
Steam User 2
Handlung / Story
In „The Inner World - The Last Windmonk“ geht es um Robert, dem Hauptprotagonisten aus dem Vorgänger. Robert lebt in Asposien - ein fiktives Land. Asposien wird von Emil, einem Nachfolger Conroys (bekannt aus dem ersten Teil) regiert. Emil beabsichtigt den Tyrannen Conroy wiederzubeleben und beschuldigt die sogenannten Flötennasen (eine Minderheit in Asposien) verantwortlich dafür zu sein, dass dem Volk Asposiens viel Leid zugefügt wurden ist. Robert ist eine solche Flötennase. Die Flötennasen werden auf Geheiß Emils verfolgt und sollen getötet werden. Zusammen mit der frechen Laura, der liebreizenden Taube Hack begeben sich die Drei auf die Reise - eine Reise, um das Volk Asposiens aufzuklären, die Flötennasen zu befreien und die Wiedererweckung Conroys zu verhindern…
Gameplay
„The Inner World - The Last Windmonk“ ist ein klassisches Point-and-Click-Spiel. Die Eingabe kann easy per Maus erfolgen. Eine Controllerunterstützung wird nicht angeboten. Man steuert den Hauptprotagonisten Robert und etwas später im Spiel auch seine zwei Begleiter, Laura und Hack; zwischen denen hin- und hergewechselt werden kann. Das Spiel hat toll vertonte Dialoge und schöne handgezeichnete Areale. Man sammelt, typisch Point-and-Click-Spiel, herumliegende Gegenstände, kombiniert diese miteinander, setzt sie irgendwo ein oder gibt sie NPCs. An manchen Stellen muss man bestimmte Lieder spielen, um Rätsel zu lösen. Das Spiel ist in sechs Kapitel klar gegliedert.
Schwierigkeit
Das Spiel ist nicht besonders schwer. Die Rätsel erschließen sich jedoch nicht immer auf den ersten Blick. Manchmal muss man Vieles ausprobieren, um zur Lösung zu kommen. „The Inner World - The Last Windmonk“ bietet aber auch ein jederzeit verfügbares Hilfesystem an, welches Tipps gibt, um weiterzukommen. Die Rätsel in der Nebelsenke im fünften Kapitel fand ich schon herausfordernder; so ganz hinter gestiegen bin ich auch nicht.
Grafik
Eines vorweg: Ich bin weder Grafikenthusiast noch habe ich viel Ahnung von Grafik und meine Maschine (Laptop) pfeift aus dem letzten Loch. Die Grafik fand ich sehr schön. Die Areale sind detailverliebt und geben die Stimmung des Settings gut wieder. Als Spieler habe ich mich gut in die Welt Asposiens hineinversetzen können.
Sound
Die Hintergrundmusik in den einzelnen Arealen ist eher zweckmäßig. Manchmal vielleicht leicht wiederholend. Es ist mir zumindest kein Lied im Ohr geblieben; gleichwohl war auch kein Song nervtötend. Die deutsche Vertonung kann ich an dieser Stelle nur loben. Die Stimmen passen perfekt zu den unterschiedlichen Charakteren, zur Stimmung und zum Setting. Ich habe den Charakteren sehr gerne zugehört. Besonders Robert, der eine vorbildliche Gutmütigkeit und eine süße Naivität an den Tag legt, habe ich gern zugehört.
Technik / Bugs
Mir sind keine Bugs, Glitches oder technische Fehler aufgefallen.
Grind
Es gibt keinen Grind, um Spielfortschritt zu erzielen.
Spielzeit
Ich habe knappe 9 Stunden gebraucht, um das Spiel zu beenden. Dabei ist anzumerken, dass ich mir jede cutscene und jeden Dialog (teils mehrfach bis alle Dialogoptionen auch tatsächlich erschöpft waren) angesehen und angehört habe. Das Spiel selbst kann sicher auch unter zwei Stunden durchgespielt werden, wenn man alles wegklickt.
Errungenschaften / Achievements
Es gibt 25 Errungenschaften. 24 Errungenschaften können in einem einzigen Spieldurchlauf erhalten werden. 2 Errungenschaften („Schlaubi Schlau“ und „Casual-Gamer“) schließen sich jedoch aus. Die Errungenschaft „Casual-Gamer“ kann aber easy in einem zweiten Spieldurchlauf binnen weniger Minuten erreicht werden. Bedauerlicherweise gibt es viele verpassbare Errungenschaften, die einen weiteren Spieldurchlauf nötig machen, wenn man das nicht auf den Schirm hat. Erschwerend kommt hinzu, dass das Spiel es nicht erlaubt den Spielstand auf mehrere saveslots zu speichern. Da nach jeder Aktion automatisch gespeichert wird, ist, wenn eine Errungenschaft verpasst wurde, ein weiterer Spieldurchlauf von Nöten. Ich habe das game mit einem Guide in Form einer Schritt für Schritt-Anleitung durchgespielt. Weil ich an einer Stelle zu voreilig war, habe ich eine Errungenschaft verpasst und musste das Spiel wenigstens nochmal bis zum dritten Kapitel spielen.
Preis
Ich habe das Spiel, zusammen mit dem Vorgänger „The Inner World“ und dem Spiel „Trüberbrook“ im „Headup Adventure Bundle“ für 5,70 € am 07.07.2025 gekauft. Für alle drei Spiele ist das ein unfassbarer guter Preis.
Fazit
The Inner World - The Last Windmonk ist ein gelungener Nachfolger, der nicht nur die Story des Vorgängers sinnvoll ergänzt und weitererzählt, sondern sich auch noch etwas stärker gesellschaftskritische (u. a. Rassismus, Ausgrenzung, blinder Gehorsam, Manipulation, Propaganda) und politische Themen zur Brust nimmt; an vielen Stellen sogar hält er der Gesellschaft den Spiegel vor. Ich konnte mich gut mit dem Hauptprotagonisten Robert identifizieren und hatte ein echtes Interesse daran Asposien zu rette und hinter dem Vorhang zu schauen. Mit viel Charme, Witz, Herz, aber auch ungeschönter Ehrlichkeit zieht „The Inner World - The Last Windmonk“ die Spieler in seinen Bann.
Triggerwarnung: Das Spiel beinhaltet Themen aus dem Nationalsozialismus (u. a. Populismus, Propaganda, Verfolgung von Minderheiten). Wer sich damit unwohl fühlt, sollte das Spiel zumindest nicht alleine spielen.
Die Rezension spiegelt meine ganz persönliche Meinung zu „The Inner World - The Last Windmonk“ wider. Habt ihr inhaltliche, grammatikalische oder Rechtschreibfehler bemerkt oder habe ich etwas übersehen, bin ich euch für einen Hinweis dankbar.