The Incredible Adventures of Van Helsing II
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In Van Helsing III, the civil war is over in Borgovia, but the future looks grim. The city of weird science is in ruins, squabbling factions and criminals fight for power and a strange cult prophesizes the coming of “The end of times.” And they might be just right: A wave of uncanny events shakes the land, and it’s all connected to a mysterious creature, a former ally turned into a fearful arch-villain. Which means that Van Helsing will do what he does best: He wields weapons, prepares his deadly tricks, and hunts down the most dangerous monster who has ever lived… and this time it’s personal. He’s prepared to do anything to achieve his goal, even to face the darkest secret about the birth of the modern Borgovia.
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The Incredible Adventures of Van Helsing III – Ein würdiger Abschluss einer unterhaltsamen ARPG-Trilogie
The Incredible Adventures of Van Helsing III bildet den Abschluss der von NeocoreGames entwickelten Action-Rollenspiel-Trilogie und knüpft direkt an die Ereignisse der Vorgänger an. In einer alternativen, Gothic-Noir-inspirierten Welt kehrt der Spieler in die Rolle des berühmten Monsterjägers zurück, um sich erneut den dunklen Mächten in Borgowien zu stellen. Diesmal geht es persönlich zu, denn ein ehemaliger Verbündeter hat sich als mächtiger Widersacher entpuppt und die Stadt der verrückten Wissenschaft liegt in Trümmern. Gleichzeitig prophezeit ein mysteriöser Kult das Ende aller Tage, und es liegt an Van Helsing, diese Katastrophe abzuwenden.
Das Herzstück des Spiels bildet der gewohnte Mix aus rasantem Hack-and-Slay-Gameplay und einem RPG-System mit Tiefgang. Ein besonderes Merkmal ist das flexible Fähigkeitensystem; der Spieler kann seine erlernten Fertigkeiten mit "Rage"-Punkten weiter individualisieren. Im Vergleich zum Vorgänger wurde der Fähigkeitenbaum in eine Art "Busch" umgewandelt, bei dem alle Fähigkeiten von Beginn an verfügbar sind. Positiv wird hervorgehoben, dass der Geistbegleiter Katarina in diesem Teil stärker und nützlicher ist, was besonders Fans der Serie freuen wird. Die Entwicklung von Katarinas Geschichte, die erst in diesem finalen Teil vollständig enthüllt wird, ist ein weiterer narrativer Höhepunkt.
Eine große Neuerung ist die Einführung von sechs spielbaren Klassen, die für Abwechslung sorgen. Hier kann der Spieler wählen: den Protector für den Nahkampf, den Bounty Hunter für präzise Fernangriffe, den Phlogistoneer für exzentrische Wissenschaft, den Constructor für die Kontrolle von Geschütztürmen, den Elementalist für mächtige Magie oder den Umbralist für Schleich- und Hinterhalt-Taktiken.
Die Rückkehr des Tower-Defense-Minispiels in der "Lair" bietet eine willkommene Abwechslung vom Hauptgeschehen. Auch das System der NPC-Missionen, bei denen man Verbündete auf Streifzüge schicken kann, ist wieder vorhanden.
Die größte Schwäche des Spiels liegt in seiner Kürze und dem reduzierten Umfang. Während die vorherigen Teile länger ausfielen, lässt sich die Kampagne in etwa sechs Stunden durchspielen. Das Maximallevel der Charaktere wurde deutlich auf Level 30 gesenkt. Zudem fehlt der aus den Vorgängern bekannte "Neverending Story"-Modus, der einen New Game Plus-Modus ermöglichte. Dadurch sinkt der Wiederspielwert erheblich, und nach dem Durchspielen gibt es wenig zu tun.
Auch beim Loot-System zeigen sich Abstriche. Die Fallrate von seltener Ausrüstung ist geringer als in den vorherigen Spielen. Viele Spieler berichten, dass sie während des gesamten Durchspielens kaum legendäre oder Set-Items gefunden haben, und selbst epische Gegenstände sind nicht immer Aufwertungen. Das Goldsystem ist ebenfalls nicht optimal, da die Preise für Verzauberungen schnell steigen und das Goldaufkommen begrenzt ist.
Technisch und in der Schwierigkeit ist das Spiel ebenfalls durchwachsen. Einige Spieler berichten von Bugs und Abstürzen, die den Spielspaß trüben können. Gleichzeitig wird das Spiel auf mittleren Schwierigkeitsgraden oft als zu einfach empfunden; selbst der Bosskampf am Ende kann für erfahrene Spieler enttäuschend leicht sein. Ein kritisches Problem ist außerdem die Funktion, "Glory Points" aus dem Vorgänger zu importieren – sie funktioniert einem Bericht zufolge schlichtweg nicht.
Nichtsdestotrotz bietet die Geschichte einen runden Abschluss der Trilogie. Die neue Musik wird gelobt, und die Level sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Für Spieler, die ein kurzes, aber unterhaltsames Abenteuer im Steampunk-Setting suchen und mit den genannten Abstrichen leben können, bietet der dritte Teil eine gelungene Fortsetzung – auch wenn er nicht ganz an die Qualität seiner Vorgänger heranreicht und eher den Charakter eines Abschieds hat.
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es macht spaß und spannend zugleich