The Bug Butcher
X
Passwort vergessen? Rückforderungslink
Neu an der Seite? Ein Konto erstellen
Haben Sie schon ein Konto? Anmeldung
Zurück zu Anmeldung
0
5.00
Bearbeiten
Der Autor hat noch keine Beschreibung in Ihrer Sprache bereitgestellt.
Harry’s current assignment takes him to the infested futuristic research facility on planet Zoit. The surviving and dwindling number of scientists employed him for his slaughtering skills. Harry’s mission: survive until the decontamination of the building is complete, hoard coins like his life depended on it, and protect the scientists at all costs. Watch out for the spiders as they have a particular fondness for rubber encased scientists. After landing, you will move from room to room through the facility blasting rockets, lasers, and wielding the power of lighting upwards at anything not human. '
Steam User 0
Schönes Arcade-Spiel im Stil von „Pang“, macht gut Laune. Hab’s auf „easy“ in 2 Stunden durchgespielt, für viel mehr Motivation wird’s dann aber wohl nicht mehr reichen.
Local-Koop ist ebenfalls super, am Steam-Deck läuft auch alles perfekt.
Mir hat’s gefallen, Daumen hoch!
Steam User 2
9/10
Der Kammerjäger kommt
Was für ein gelungenes kleines Juwel! Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit und nachdem ich für mich zum Glück noch ein Missverständnis klären konnte, welches mich fast meine letzten Nerven gekostet hätte, habe ich The Bug Butcher richtig liebgewonnen und möchte es mit dieser Rezension dringend empfehlen :-)
Pang!
Ja, hab ich absichtlich mit a geschrieben ;-)
Ich erkläre hier nämlich mal eben das Spielprinzip, welches sich am Arcade- und Amigaklassiker Pang orientiert.
In einer kleinen, insgesamt vielleicht zwei Bildschirme großen 2D-Arena bewegt man sich hin und her, während man nur nach oben schießt. Es hüpfen in diesem Fall Alienkäfer durch die Arena (im Original waren es Blasen), die man durch Schüsse erstmal nur zerteilt. Sie werden also immer kleiner und gleichzeitig zahlreicher. Zusätzlich muss man aufpassen, dass sie einen nicht platthüpfen.
Das erstmal zum grundlegenden Prinzip. Es geht natürlich mit etlichen Gegnertypen, die hartnäckiger sind, sich an bestimmten Stellen positionieren oder auch zurückschießen, sehr viel weiter. Auch die Arenen bieten immer mehr Gemeinheiten.
Unterschied zum Original
Der erste Unterschied ist, dass in Bug Butcher sehr viel mehr Action geboten wird. Das Original war deswegen nicht harmlos, da musste man auch sehen wo man bleibt. Das lag aber daran, dass man nur eine relativ müde Harpune hatte und man die an sich langsamen Kugeln nicht permanent erwischen konnte.
Hier ist alles schneller. Mit mehr Gegnern, aber auch einem Dauerschuss wird man auf Trab gehalten. Sehr praktisch ist auch der Dash!
Features
In Bug Butcher wird einem modernen Gameplay entsprechend viel mit Extras und Auflevelungen gearbeitet, was sehr motivierend ist.
Ohne dass man erstmal die Münzen (ingame-Währung), die durch getötete Gegner droppen, zum Einsatz bringt, kann man sich an folgenden Dingen erfreuen:
Kombos: Diese werden dadurch aufgeladen, dass man Gegner ohne große Zeitverzögerung und ohne getroffen zu werden erledigt. Die Kombos geben mehr Punkte für die Endabrechnung, aber im Spiel selbst bieten sie die Basis für die Power Ups.
aufgeladene PowerUps: wenn man Gegner schnell genug hintereinander erledigt, füllt sich die Power Up - Leiste. Als Power Up stehen einem temporär schneller laufen/schießen (bei gleichzeitiger Unbesiegbarkeit), eingefrorene Gegner oder Raketen zur Verfügung. Ein Power Up wird zufällig angeboten.
Power Ups durch Gegner: regelmäßig droppen Gegner ein Power Up. So kann man temporär schneller schießen oder bekommt besondere Munition - oder auch mal ein Herz zurück.
Waffenkisten: diese erscheinen zufällig und bieten für einen kurzen Moment besondere Waffen.
So, das war jetzt erstmal das, was IM Level passiert. Dann gibt es ja noch das Levelsystem. Man könnte es Skill Tree nennen. Hier benutzt man die gesammelten Münzen.
Waffenupgrades: jede Waffe kann in ihrer Effizienz in zwei weiteren Stufen verstärkt werden
Power Ups: können ebenso in zwei weiteren Stufen verbessert werden, meist in ihrer Dauer
Eigenschaften der Spielfigur: schneller laufen, Schutzschild und Verlängerung des Combometers
Man kann zwischen drei Schwierigkeitsgraden wählen und dann geht es rein in insgesamt dreißig Levels. Und da ging der Ärger irgendwann los...
Ich als "erfahrener Casualspieler" bin in der mittleren Stufe exakt an meiner Grenze gelandet. Komplette Neulinge, jüngere oder alte Menschen schaffen es hoffentlich auf leicht, Core Gamer finden auf schwer und mit allen Errungenschaften und dem Bewertungssystem ihren Meister.
Ich spielte in meinen ersten zwei Stunden bis Level 29. Während vorige Levels irgendwann auch schon ihre Versuche benötigten, war hier erstmal endgültig Schluss.
Kritik
Ich ahnte nicht, wie nah ich dem Finale war. Deswegen hier die Kritik.
Das Levelsystem findet außerhalb der Kampagne im Vormenü statt. Leider weist einen das Spiel an keiner Stelle darauf hin. Als ich dann dank meiner inzwischen fleißig gesammelten, aber nun erstmalig ausgegebenen Münzen deutlich stärker unterwegs war, konnte ich das Spiel abschließen.
Es gibt nur 5 Hauptthematiken, hier hätte es in den Arenen noch etwas mehr optische oder auch spielerische Abwechslung sein können.
Manche Extrawaffe hat eine unangenehme Verzögerung drin, womit es sehr schwer wird, sie bei flach hüpfenden Gegnern im richtigen Timing zu zünden.
Die Menünavigation per Controller ist eine Katastrophe. Man hat kein Gefühl dafür, wo man sich gerade befindet, und die Bewegung zum nächsten Button ist sehr unintuitiv. Zum Glück kann man on the fly zur Maus wechseln.
Die Übersetzung ins Deutsche ist nicht an allen Stellen konsequent, es sind Rechtschreibfehler drin, und es ist gerne mal merkwürdig. Was soll z.B. "wie Karl" bedeuten??? XD
Ich fing, s.o., nach zwei Stunden damit an, endlich alles aufzuleveln, war damit aber "leider" bereits ca. eine weitere Stunde später fertig.
Somit ist man also doch recht schnell durch. Allerdings gibt es danach noch einen Hordemodus, der einen Moment motiviert. Ich bin leider grundsätzlich kein großer Fan endloser Modi und werde in sowas auch kaum besser.
Außerdem kann man auch in den Kampagnenlevels seine Leistung weiter verbessern (Sterne-Bewertungssystem) und u.a. dahingehend auch noch auf so einige herausfordernde Errungenschaften schielen.
Ein Vergleich
Ich kenne bisher zwei weitere Pang-Versionen hier auf Steam, und beide haben ihre Vor- und Nachteile.
Mehr oder weniger das Original. Insgesamt gibt's hier am wenigsten Chaos und Bullet Hell. Man muss die wenigen knappen, sicheren Stellen finden, es kommt also auf geschicktes Laufen an. Pang Adventures ist in erster Linie sehr viel taktischer als man denken könnte!
Ein spiritueller Nachfolger, der in Sachen Action Bug Butcher sehr ähnelt. Hier mag ich den Stil und die Thematiken am meisten, es gibt aber einen furchtbaren Nachteil: kein Dauerfeuer. Juanito macht einem den Daumen kaputt.
Und somit gefällt mir Bug Butcher nach anfänglichem Stress vermutlich sogar am besten von allen, weil es nur hier ein dauerhaftes Levelsystem gibt! Meine Lernkurve und mein Spielverständnis benötigen ihre Zeit, also merkte ich erst spät, dass Bug Butcher wirklich sehr spaßig wird, je mehr man sich damit beschäftigt.
Ich möchte noch dazusagen, dass es zumindest nur in den letzten Levels zur wirklich unübersichtlichen Bullet Hell ausartet. Irgendwann muss man sein Power Up zünden und auf das Beste hoffen ^^'
Fazit
The Bug Butcher ist eine tolle kleine Pang-Variante, die viel Action, Herausforderung und Dauermotivation bietet (Kampagne + Horde Modus, Levelsystem).
Zudem ist es ja ganz süß gemacht.
Die drei Schwierigkeitsgrade (leicht, normal, schwer) sollten alle Gamingtalente abdecken :-)