Steel Division: Normandy 44
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Steel Division: Normandy 44 is a Tactical Real-Time Strategy (RTS) game, developed by Eugen Systems, the creators of titles like Wargame and R.U.S.E. This new game puts players in command of detailed, historically accurate tanks, troops, and vehicles at the height of World War II. Players can measure their tactical skills against several opponents in big multiplayer battles or against enemies in a challenging single-player campaign. Steel Division: Normandy 44 allows players to take control over legendary military divisions from six different countries, such as the American 101st Airborne, the German armored 21st Panzer or the 3rd Canadian Division, during the invasion of Normandy in 1944.
Steam User 53
Bei fast 200 h Stunden Spielzeit, kann ich ruhig etwas ausführlicher werden. Deshalb unten in pro/contra
Ich gebe dem Spiel eine 88% Wertung und für Strategie-Interresierte eine klare Kaufempehlung!
Positiv:
+++ Viele verschiedene Einheiten erfordern verschiedene Spielweisen /erlauben verschiedene Taktiken.
++ Balancing ist erstaunlich gut und wird durch Paradoxüblich fleißiges patchen weiter verbessert
++ Detailgrad, die Landschaften sehen gut aus, man fiebert mit jeder Einheit mit und schaut sich gerne mal in der Bullettime von nahem an , wie bsp. ein Projektil 1,5 km fliegt um dann ein Fahrzeug zu zerstören.
++ Das einmalige Frontliniensystem ist einfach nur klasse!
+ Die Sounds sind auch gut vertont. Ein 88mm geschütz macht eben anders "Rums" als eine kleines 50 Kaliber.
++ Historischer Bezug auf reale Ereignisse und Einheiten
+ Das herausfinden des persönlich besten Truppenverband macht Laune
++ Die KI der Gegner - habe in noch keinem andern Strategiespiel derart fähige Ki erlebt. Schon auf "normal" zu Beginn
eine echte Herausforderung.
negativ:
- Die Kampagne wird nur trocken inszeniert, ist nicht sonderlich umfassend und dazu noch bockschwer.
-- zu wenig Karten für den skirmish/multiplayer modus. Nach 30 h kennt man sie doch auch alle. Ein Editor oder einfach Nachschub neuer Karten wäre notwendig.
Steam User 56
Das Review ist eher für diejenigen relevant, die am Singleplayer oder Kampagnenspiel interessiert sind, denn ich habe mich mit dem Mehrspielermodus kaum beschäftigt. Worum es in dem Spiel geht ist ja offensichtlich. Ein Echtzeit-Strategiespiel während der Normandieschlacht nach der Anglo-Amerikanischen Invasion in Nordfrankreich im Sommer 1944.
Die Spielmechaniken sind gut erdacht und umgesetzt. Es gibt keine Landmarken oder Siegespunkte zu erobern, sondern einfach die Hoheit auf der karte zu erlangen. Die Frontlinie wogt mit dem Schwerpunkt der Parteien hin oder her. Auch darf man die eigenen Verbände immer nur phasenweise ins Gefecht werfen. Somit besteht ein beständiger Schlagabtausch. Zuerst treffen in mehreren Wellen die leichten Verbände wie Aufklärungseinheiten aufeinander bis nach und nach die Kerntruppen und zuletzt schwere Einheiten dazu stoßen.
Die Einheiten bzw Ausrüstungsvielfalt ist enorm. Hunderte verschiedene Geschütze, Haubitzen, Selbstfahrlafetten oder Panzer - sogar zahlreiche französischer Beutemodelle, die die Wehrmacht in Frankreich noch im Einsatz hatte - haben die Entwickler ins Spiel gebracht. Hut ab.
Allerdings merkt man es dem Spiel an, dass es für den Mehrspieler optimiert wurde. Die deutschen Panzer erscheinen generft, wohingegen die deutsche Seite bezüglich Luftstreitkräfte den Alliierten in nichts nachsteht. Sogar ältere Sturzkampfvarianten der Stuka können zum Einsatz gebracht werden!
Steel Division mag zwar etwas realistischer erscheinen als beispielsweise die Men of War oder Company of Heroes Serie, aber Arcade bleibt es dennoch. Schon alleine die kümmerlichen Reichweiten der Artillerie (600 bis maximalst 2000 Meter, was vielleicht fünf bis sieben Bildschirmzentimetern entspricht), die angeglichenen Luftstreitkräfte und die unterperformanten deutschen Panzer zeugen davon.
Drei Singleplayerkampagnen stehen zur Verfügung. Eine amerikanische, eine deutsche und eine britische mit jeweils vier Schlachten. Hört sich zwar nach wenig an, aber die Schlachten benötigen durchaus einige Zeit. Hätte zwar absolut mehr sein dürfen, aber von einem Totalausfall darf man auch wieder nicht sprechen.
Nimmt man noch das umfangreiche Tutorial dazu und die Möglichkeit Einzelschlachten zu generieren, darf man von einer Spielzeit von rund 30+ Stunden ausgehen im Singleplayer. Auch rund die hälfte der Steam Achievements haben mit Einzelspielerinhalten zu tun.
Den Mehrspielermodus habe ich auch angespielt. Hier wurde der Arcadeeffekt diesbezüglich multipliziert, da natürlich kein Zeitraffer angewendet werden konnte. Erfahrene Spieler werfen geradezu ihre Einheiten nach vorne. Richtige Schlachtenatmosphäre kam bei mir nicht auf. Aber das bewerte ich nicht, da andere Gamer sowas ja geradezu suchen.
Zusammengefasst werde ich dem Spiel aus Singleplayersicht ein recht knappes Daumen hoch geben, vorausgesetzt man kauft das Spiel in einem Sale von mindestens 50%. Den Vollpreis ist es meiner Meinung nach nicht wert. Wer auf der Suche nach einem Spiel mit umfangreichem Singleplayer ist, sollte sich vielleicht lieber ein Spiel vom Entwickler Graviteam zulegen: Operation Star, Mius-Front oder Tunisia 1943.
P.S: Bin bei Steam auch als Kurator unterwegs und freue mich über jeden Follower:
Steam User 122
Noch viel zu lernen, mein junger Padawan du hast!
Dieser Satz schießt mir nach jeder Partie in den Kopf...
Steel Division: Normandy 44 - RTS mal anders.
Mir persönlich gefällt das Gameplay sehr gut, leicht zu lernen, schwer zu meistern!
Pro:
- Dynamische Frontlinie
- Verschiedene Divisionen mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen
- KI ist sehr fordernd, selbst auf niedrigerem Schwierigkeitsgrad (Keine Ahnung ob die KI cheatet, kommt mir manchmal so vor)
Neutral:
- sehr viel Micromanagement von Nöten
Cons:
- Grafik wirkt irgendwie etwas "altbacken" (Kann ich persönlich mit leben)
- Beschreibungstexte der Einheiten im Designer unlesbar
- Infos wer zum Beispiel Munition braucht zu klein, keine Chance schnell zu reagieren...
Ich habe kein Wargame oder ähnliches bisher gespielt und muss sagen, es gefällt mir sehr gut! Die Dynamik die in den Schlachten aufkommt hatte ich bisher so noch nicht!
Auch die Mechaniken wie z.B. Sichtradien sind gut umgesetzt.
Bugs sind mir bis jetzt noch keine offensichtlichen Untergekommen, wobei einige es bestimmt ins Spiel geschafft haben - wir kennen das ja alle! :)
Multiplayer gegen andere Spieler habe ich nicht getestet.
Alles in allem kann ich das Spiel weiterempfehlen, wenn man bereit ist, an sich zu arbeiten!
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Update zum Multiplayer: Ich spiele gerne Multiplayer, allerdings bin ich grottenschlecht in Spielen wie CoH2 - in denen es auf Sekunden ankommt.. :)
Ich habe mittlerweile ein paar Multiplayer-Games gespielt und muss sagen, gerade 10vs10 ist ne Wucht! Da fällt es auch gar nicht auf wenn man ein wenig langsamer ist! Der Multiplayer finde ich steht und fällt mit den Divisionen die Deine Mitspieler auswählen, ob sie sich sinnvoll ergänzen oder nicht. Hier muss gesagt sein, dass ich glaube, dass der Multiplayer erst mit Freunden sein volles Potential entfaltet. (Aus der Sicht eines RTS-PVP-Noobs)
Ich hoffe dieses kleine Update konnte Euch helfen.
Ich wünsche allen Lesern noch einen schönen Tag!
Steam User 44
Eins vorweg: das Spiel ist kein Command & Conquer und kein Sudden Strike !
Und es ist auf der Voreinstellung "Medium" schwer, bisweilen sogar sausschwer.
Ohne gute Vorausplanung ist der Erfolg, gerade in der Solokampagne bescheiden bis unmöglich. Das fängt nicht nur bei der Zusammenstellung der eigenen Truppe an, die zwar Schwerpunkte auf ihre Stärken legen muss, dabei jedoch n icht aus dem auge verlieren darf, adaptiv auf Gefahren reagiern zu können. Wenn man erkennt, dass man die ein oder andere Sorte Einheit als Verstärkung benötigt, ist es bis zu deren Eintreffen oft schon zu spät. Darum nochmals: Vorausplanung ist alles.
Im Solo-Skirmish-Modus sollte man klein anfangen - als kleines Rädchen einer großen Kampfgruppe (am besten (4v4), da man sonst als Neuling meist gnadenlos überrollt wird. Ein Vorteil ist hier, das Spiel zwischendrin auch fast zu pausieren (Bullet Time), und so etwas mehr Zeit zu haben, das Kampfgeschehen zu studieren und die Bewegung der Truppen anzupassen.
Angesprochen wurde die Undruchdringbarkeit der M4 Shermans, was frontal durchaus passen kann. Armor Piercing Value wird gegen Armor Value gerechnet, wobei erstere auf Distanz deutlich an Stärke abnimmt. Da gibt es eben relativ oft nur ein "Pling" an der Rüstung zu hören. Lässt man die Tanks aber rankommen und hält sich bedeckt (kein Return Fire aktivieren), lässt den Gegner gar an sich vorbeirasseln und fällt ihm dann in die Seite, genügen meist 1 oder 2 Schüsse und es macht Bumm.
Gegnerische Artillerie, die so treffgenau ist: kein Mythos, sofern die eigenen Einheiten (vielleicht durch einen getranten Scout) aufgeklärt wurden, oder sich durch Feuer selbst verraten haben. Und das ist einer der wichtigsten Aspekte: gute Recon-Arbeit ist das A und O. Er muss gut platziert sein, d.h. mit "C" das Sichtfeld des jeweiligen Standorts einblenden und kann z.B. Infanterie schon mehrere 100 Meter früher erkennen, welche wiederum eine Waffenreichweite von 100 bis 300 m besitzt. Diese dann mit weitreichenden Waffen zu beharken, radiert sie relative schenll aus und sie haben keine Gelegenheit, das Feuer zu erwidern, und im Idealfall nicht einmal zu wissen, was sie da beschossen hat. Auch ein aufklärungsflugzeug kann Sinn machen, vor allem, wenn man feststellt, das der Gegner über wenig Flak und noch weniger Abfangflugzeuge verfügt.
Artillerie kann aber noch mehr: Rauchgranten verschiessen. Diese sind nicht nur dazu gut, den eigenen Angriff auf besfestigte Stellungen zu unterstüzen, sondern gerade auch dafür, dem gegnerischen Feuer die Treffsicherheit zu nehmen. Kleine Mörsertrupps eignen sich dafür hervorragend, weil sie erstens günstig sind und zweitens mit ihren Sprenggranaten meist nicht die gewünschte Wirklung erzielen.
Panzer gegen Panzer ist ne 50:50 Chance, es sei denn, man hat den ersten Schuss (am besten natürlich auch seitlich) oder verfügt über eine dickere Kanone, die nämlich meist auch ein paar 100 Meter weiter feuern kann. Hier haben Jagdpanzer die Nase vorn. Außerdem gilt hier auch das oben gesagte: Aufklärung ist Alles. Ein Panzer ohne ausgelagerte Infanteristenaugen ist praktisch blind. Wohingegen ein vorgelagerter Trupp die Sichtweite des Panzers außerordentlich erhöht.
Mir persönlich gefällt das Spiel sehr gut, hat man doch eine mannigfaltige und auch historisch mehr oder minder korrekte Auswahl an Truppen zur Verfügung. Natürlich muss aus Balancing-Gründen das eine oder andere Vehikel angepasst werden, wobei das hier auch über den Kaufpreis reguliert wurde. Ein Königstiger ist eben extrem teuer udn daher selten auf dem Schlachtfeld zu finden.
Und mal wirklich.. 10 Jahre alte Grafik kann ich nicht bestätigen. Man denke nur an die alten Titel wie Sudden Strike, Codename Panzer, Faces of War, Order of War oder die frühen Men of War Games. Diese Grafik hat nun wirklich 6 Jahre und mehr auf dem Buckel, und das sieht man ihnen an. Steel Division ist hingegen keinesfalls schlechter als beispielsweise Company of Heroes 2 oder auch der letzte Men of War Titel. Ich spiele mit 2 Titan X und 3 Monitoren, aber ich kann mir nichjt vorstellen, dass es mit einem kleineren System so große Abstriche an den Grafiksettings geben muss, dass das Spiel unattraktiv wird.
Einziger Wermutstropfen: es sind trotz aller Vielfalt immer noch viele Fahrzeuge nicht implementiert und die Karten könnten noch größer und noch vielfältiger sein. Doch dafür wird es hoffentlich eine MEnge DLCs geben. Der Spielspaß mit dem vorhandenen Material sollte jedenfalls eine gute Zeit halten.
Für jeden militärhistorisch begeisterten Strategiespieler gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung !
Nachtrag: die mittlerweile verfügbaren Add-Ons ergänzen das Basisspiel perfekt. Zwar erschweren bestimmte Gegnerkonstellationen das Spiel erneut, aber was wäre man denn ohne solche Herausforderungen ? ;) Ich bin gespannt, was uns die Entwickler mit SD II bescheren werden...
Steam User 20
Absolut fantastisch! Eugen hat alles verbessert was immer bemängelt werden konnte.
Es macht deutlich mehr Spaß als die Wargame Reihe derselben Firma, da die Einheiten sich nicht so schnell auslöschen. Das heisst man hat genug Zeit zum reagieren und man verliert nicht gleich ein komplettes Gefecht weil man mal 5 Sekunden nicht aufgepasst hat.
Infanterie ist dadurch ebenfalls deutlich relevanter, da man sie bei Entdeckung locker noch zurückziehen lassen kann.
Auch bei Kampfpanzer ist die Zerstörung durch den ersten Treffer ÄUßERST unwahrscheinlich, besonders auf langen Reichweiten. Selbst Sonderkraftfahrzeuge haben hohe Chancen auf langen Reichweiten bei Feindbeschuss erstmal mit einem blauen Auge davonzukommen.
Herausstechend ist hier auch der Moralaspekt. Im Gefecht geht es vorrangig nicht unbedingt um die Auslöschung des Feindes, sondern ihn an den Bruchpunkt zu bringen. Alle Einheiten haben auch endlich eine sogenannte Rückzugsfunktion. Man muss also auch selber viel mit Gegenangriff und Rückzug arbeiten.
Auch bei Panzern spielt der Moralaspekt teilweise eine größere Rolle, als der Durchschlagsaspekt.
Das Tutorial ist endlich lang und Detailreich. Es wird fast alles geklärt.
Dennoch ist das Spiel Wargame typisch schwer. Es ist empfehlenswert sich ggf. im benutzerdefinierten Gefecht langsam heranzutasten.
Steam User 37
Vorab: WOW!!!
Ich habe nun die Einführung (Bootcamp) hinter mir, es gilt zusagen das man wirklich von der ersten Sekunde an sich überlegen muss wie geht man vor, wie decke ich meine Flanken, mit welchen Einheiten Flankiere ich?
Wahnsinn, es macht echt super viel Spaß und ist auch sehr fordernd, man muss gezielt Taktieren! Nicht wie bei anderen Strategiespielen mit einer Übermacht den Gegner vernichtend Schlagen!
Also an alle Taktiker und WWII liebhaber schlagt zu!!! ein solch realistisches Spiel hab ich schon lang nimmer gesehen!!!
Steam User 23
Steel Division ist noch vor Wargame bzw. den Teilen der Serie und eindeutig vor RUSE das aktuell beste, was es auf dem Markt in dem Genre gibt. Der anhaltenden Support der Entwickler und die flüssige Mechanik sind nur zwei Punkte, welche das Spiel hervorheben. Klare Kaufempfehlung für alle, die etwas mit dem 2.WK, Strategie und taktischem Vorgehen anfangen könnnen.