Spec Ops: The Line
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The game begins in medias res with Walker, Adams, and Lugo flying in a helicopter past the skyscrapers of Dubai, shooting down several pursuing helicopters until a sudden sandstorm forms, causing one of the pursuers to spin out of control and crash into the trio. The story then jumps back to the start, with Delta traversing the storm wall to the outskirts of a mostly buried Dubai, being taunted on broadcasts by the Radioman (Jake Busey), a DJ and former journalist speaking for the 33rd. After coming across refugees being rounded up by the 33rd and engaging in a firefight, Walker elects to disobey orders and find Konrad. Receiving a broadcast of CIA agent Daniels being interrogated by the 33rd, the team chooses to interfere. Tracing the signal's origin, they find Daniels already dead and the broadcast was a trap set for fellow CIA agent, Gould. Gould helps Delta escape, but is later captured and killed while assaulting a location called the Gate. The team heads there and continues the attack. Finding it heavily guarded by the 33rd, the team employs white phosphorus to obliterate their opposition and advance further into the city. While walking through the aftermath, they realize they accidentally killed 47 civilians moved to the Gate for shelter by the 33rd. Walker blames the 33rd and vows revenge.
Steam User 15
Auf der einen Seite ist Spec Ops: The Line außergewöhnlich, auch wenn es am Anfang danach aussieht, liefert Yager nicht die vor Patriotismus triefende Ami-Ballerei ab, stattdessen bringen die Entwickler das ganze Grauen des Krieges auf den Bildschirm, brutal, schonungslos und bedrückend. Bei einigen Szenen und aufgezwungenen Entscheidungen hatte ich das Gefühl, dass nicht nur die Figuren auf dem Bildschirm, sondern ich selbst an eine gewisse Grenze getrieben werde, die ich mit einem unguten Gefühl in der Magengegend überschreiten musste. Es sind die ruhigen Momente, in denen Spec Ops überzeugt und teilweise für eine fantastische Atmosphäre in den Sandruinen von Dubai sorgt. Doch sie bilden die Ausnahme. Im Vordergrund steht die Action, die hier mit ihren Wellen stupider Moorhuhngegner und häufigen Geschützsequenzen leider so belanglos, langatmig und austauschbar wirkt. Es ist schade, dass sie so stark gegenüber dem Rest abfallen. Auch die Wüstenkulisse nutzt sich nach einer gewissen Zeit spürbar ab, obwohl die Entwickler mit Abstechern in Gebäude und Elementen wie den Stürmen für Abwechslung sorgen. Daneben überzeugen sie technisch mit teilweise prächtigen Szenen, wuchtigen Sounds und guten Sprechern. Trotz der vielen Kritikpunkte hinsichtlich der KI und Action lohnt es sich dennoch, die recht kurze Kampagne durchzuspielen. Abseits der gewöhnlichen Ballerei erlebt man Emotionen und Qualitäten, die man in anderen Spielen so oft vermisst. Das Spiel ist recht gut gealtert und lässt sich auch heute noch problemlos spielen.
Steam User 15
Als Spezial-Soldat in Dubai hört sich wie ein bezahlten Urlaub an, ein Vermissten Person finden und dann ab Nachhause, jedoch hat niemand gesagt wie viele Menschen ihr Leben verlieren werden. Der Spieler übernimmt die Führungsposition, der Operationsleader namens Martin Walker. Walker führt die Mission mit zwei weiteren Marines durch jeder möchte Menschenleben retten, allerdings haben die drei andere Moral Vorstellungen, der einer findet Rache solle mit Blut bezahlt werden für die Hilfslosen Opfer als Gerecht - was wieder die anderen als Barbarisch abstufen. Nach weiteren Stunden in Dubai verändert sich das Verhalten der Crew, scheuen sich nicht wie viele Toten Menschen während des Aufenthalts gebracht haben als diese zu retten, das Team an sich zerbröckelt in Inneren immer mehr. Als Anführer hat man in gewissen Hinsicht zwei Entscheidungsmöglichkeiten, die entweder für tauschende Menschen das Leben retten könnte, oder sein eigenen Ego zufolge lassen mag, und nur das eine tut ,was ihm eher gefällt, mit einem Preis von Tauschenden Leben.
Zur Gameplay ist es OK, nix neues zur Zeit, da es noch das 7. Konsole Generation erschienen ist, war das Shoot and duck noch gehypedt. Die Berliner Studio YAGER haben allerdings ein Nerv getroffen was noch nicht ausgelutscht war, nämlich die Veränderungen der Spielfiguren nach Ereignissen oder bestimmten Hinrichtung. Die Geschichte hingegen war naja.
Pro:
✅Moralprädigung zieht
✅Guten Schusswaffen
✅AI-Kameraden haben Wallhack an
✅Made in Germany!
Con:
❌Story
❌Gameplay nix neues, Trefferfeedback ist nah
Fazit: ein gutes durchschnittliches Spiel, hier bekommt man gute Unterhaltung geboten. Für Manchen Leuten die ich gehört habe, wäre das Spiel eines ihre Top 10 was ich nur wegen diesen Moral-System verstehen könnte, für mich hingegen war es ein gutes Popcorn Abend-Spiel.
Steam User 2
SpecOps: The Line ist ein Kind seiner Zeit. Wir schreiben das Jahr 2012. Der Markt ist überschwemmt mit Konsolengetrimmten post-COD 4 Modern Military Shootern wie BF Bad Company, Medal of Honor, COD MW Fortsetzungen, BF3, Ghost Recon usw; auch der Cover- Third Person Shooter erfreut sich spätestens seit der Gegner-zerhäckselnden Meatgrinder-Arie Gears of War (Teil 3 in 2011) allerhöchster Beliebtheit und findet einige Iterationen, die in die gleiche Kerbe springen. Warum auch nicht? Der Gameplay-Loop kann durchaus befriedigend sein:
Ein neues leicht schlauchiges Areal betreten, Gegner entdecken und mit einem gezielten Headshot den Gegnerspawntrigger auslösen, anschließend mit einem blutigem Fatality auf dem Weg, unter Dauerfeuer in die nächste Deckung sprinten, mit einer Granate einen Haufen Moorhuhngegner zerspratzen lassen, ein oder zwei gezielte Salven auf die größten Bedrohungen wie Sniper oder Turrets regnen lassen, bevor der Schaden uns dazu zwingt auf die Autoheilung zu warten. Sind nur noch wenige Gegner übrig sind wir uns auch für einen äußerst blutigen Nahkampf nicht zu schade und wir spazieren, nicht ohne einen badassigen Oneliner kundzutun zum nächsten leicht schlauchigen Areal… War never changes.
Das kann man jetzt mögen oder auch nicht, aber was definitiv festgestellt werden muss, ist dass 2012 noch nicht viel Reflektion der Spieler für die eigenen digitalen Handlungen abverlangt wurde. Weder in den zahlreichen Modern Military Ablegern noch in weiteren Shootern. Natürlich sind Szenen wie die berühmte COD4 Atombombenexplosion oder die „No Russian“ Mission vielleicht kompromisslos, aber sicher nicht in ihrer Tragik konsequent genug. Sie dienen vielmehr als Aufhänger, Schocker oder Handlungsrechtfertigung für einen weiteren Genozid auf Russische/ Arabische digitale Abziehbildgegnerhorden.
Und genau dann kommt Spec Ops The Line in die Läden. Wir hauen das Ding an und merken schnell: Alles so weit so bekannt. Badass Protagonist mit M4 und Amerikaflagge auf der Uniform, auf edler, heroischer Rettungsmission, um amerikanische Mitbürger aus den Fängen des Bösen zu befreien? Check. Erste Gegner – selbstverständlich Turbanträger- cineastisch umgelegt? Check. Alles spielt im Nahen Osten? Check. Alles klar, wir wissen Bescheid. Wo kann ich denn bitte mein nächstes Magazin reinentleeren?
Doch schnell wird klar: Irgendwas ist doch anders als sonst. Irgendwie sind die Amerikaner sowohl Gegner als auch Verbündete. Oder irgendwie auch nicht. Aber wir stellen keine Fragen, wir befolgen Befehle! Wobei so richtig weiß der Spieler nach 2-3 Stunden auch nicht mehr was Der Hauptcharakter mit seinen 2 Begleitern im vom Sand verschluckten Dubai überhaupt noch zu suchen hat. Die Umstände werden jedenfalls von Gefecht zu Gefecht grauenhafter- wie ein Abstieg in die Hölle (was das Spiel interessanterweise auch schafft durch ständiges nach unten Kämpfen zu visualisieren). Die Gewaltdarstellungen werden immer drastischer, je weiter die Charaktere ans Äußerste getrieben werden. Dubai ist dabei nicht das Einzige, dass immer weiter zerfällt, auch unser Tiro geht immer weiter den Bach runter. Die Kleidung unseres Trupps hängt zum Ende nur noch in Fetzen an uns herunter, unser Blut ist überall darauf zu sehen. Die zu Beginn noch taktischen Kommentare „Ziel ausgeschaltet“; „Tango links“ & „Ich blende“ werden sukzessiv ausgetauscht durch sowas wie „Ich habe den ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥ umgelegt!“. Unser Tun wird in den Zwischensequenzen oder auch mal in bissigen Kommentaren unserer Begleiter kritisch hinterfragt und das Spiel spart nicht mit Vorwürfen für vermeintliche Entscheidungen, die wir getroffen haben, aber genau dort hinkt auch ein wenig das Spiel. Das Game ist aus meiner Sicht klar als Kritik an den Spieler zu verstehen, welche Handlungen er begeht, oder wie unreflektiert damit umgegangen wird, aber wie kann ich dafür kritisiert werden, wenn ich gar keine Wahlmöglichkeit habe, um das Spiel weiterzuspielen. Schwierig. Dass schafft wieder eine Gewisse Distanz.
Gut finde ich auch wie brauchbar sich unsere Begleiter im Gefecht einsetzbar sind, besonders auf den höheren Schwierigkeitsgraden teils sehr hilfreich, umso mehr schmerzt es, wenn gewisse Personen im Rahmen der Story fehlen. Großartig, hier gibt es einen Bezug aus Gameplay und Emotionalität der Charaktere ABER leider hängt jede Mission davon ab, dass unsere Kameraden am Leben bleiben, geht einer zu Boden, haben wir nur eine kurze Zeit, um zu ihm zu eilen und ihm aufzuhelfen. Gepaart mit der unangenehmen Angewohnheit ständig unnötigerweise und ohne Befehl aus der Deckung zu rennen, mutiert das Ganze Spiel zu einer einigen Escort Mission- bei der fast jeder Versuch der Wiederbelebung (zumindest auf den höheren Schwierigkeitsgraden) mit dem eigenen Ableben belohnt wird, die Gegner nehmen darauf keine Rücksicht…Klasse.
So außergewöhnlich Spec Ops seine Story erzählt und seine Charaktere entwickelt umso langweiliger und belangloser empfand ich das eigenen Gameplay: Genau dort wo es eigentlich als Gegenentwurf der Markthirsche verkauft wurde, kopiert es die Vorlagen 1:1 es ist nicht mehr und nicht weniger als ein 0815 Deckungs-Shooter, dem man wirklich stark seinen Konsolen- Entwicklungsfokus anmerkt. Das Gunplay und die KI zeigen sich nicht von der besten Seite, aber im Grunde macht er unterm Strich nichts falsch, glänzt aber auch nicht mit Einfallsreichtum. Grafisch ist das Spiel, besonders für seine Zeit hübsch präsentiert und kommt mit unverbrauchtem Setting daher.
Und zu welchem Schluss komme ich? Nun das ist etwas schwierig. Rein auf die Mechanik bezogen hätte ich das Spiel wahrscheinlich abgelehnt, auch die kritische Story und seine Art sie zu erzählen ist retrospektiv vielleicht ein wenig überhyped, zeitgenössisch betrachtet jedoch muss dem Spiel jedoch schon zugestanden werden, dass es so etwas zu seiner Zeit noch nicht gab und Spec Ops deshalb nicht ohne Grund in den frühen 10er Jahren immer wieder als Beispiel hervorgeholt wurde um zu bezeugen, dass Gaming erwachsen wird und sich- wie das Medium Film- traut, auch Erwachsene Themen anzusprechen. Es folgten im nächsten Jahrzehnt weitaus konsequenter kritische Titel, besonders im Indie-Bereich, Das Medium Spiel hat sich seit dem viel viel weiterentwickelt, doch diese ersten „Coming of Age“- Schritte des Shooter Subgenres kann man zu großen Teilen auch SpecOps zugestehen und das muss ich dem Spiel hoch anrechnen.
Ist das Spiel ein ♥♥♥♥♥♥♥♥ and genialem Story-writing? Wohl eher nicht? Ist es einer der besten Shooter aller Zeiten? Sicher nicht. Aber vielleicht sollte man ihn doch schon einmal gespielt haben um ihn als Teil einer Bewegung zu verstehen die bis heute auch noch andauert, eine Bewegung, die Spiele nicht nur als Unterhaltung sieht, sondern auch als Medium, welches zum Nachdenken anregen kann. Und dafür bin ich dem Spiel dankbar.
Steam User 1
Ein Meisterwerk und völlig unterbewertet! Es Lohnt sich auch heute noch zu spielen, die Grafik ist auch noch sehr ok, aber die Story ist schon echt stark!
Schade das es wegen der Musiklizenzen nicht mehr im Steam Store verfügbar ist.
10/10 Punkten würde ich sagen.
Steam User 1
Meiner Meinung nach der beste Shooter überhaupt. Die Story war so intensiv und ich wünschte es gäbe einen Nachfolger.
Steam User 3
There are war movies.
And then there are anti-war war movies.
There are hundreds of war-themed video games.
Then there's Spec Ops: The Line.
Steam User 0
This Game is a must play.
Gameplay is not great, but how you make decisions on your journey is woven into it very smartly, while the story itself is peak writing.
Such a shame, that a music license stopped it.
But I am sure there are ways to play a killed game, so do it.
Its worth it.
I wish for a remake.