Sniper Elite 4
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Discover unrivalled sniping freedom in the largest and most advanced World War 2 shooter ever built. Experience tactical third-person combat, gameplay choice and epic longshots across gigantic levels as you liberate wartime Italy from the grip of Fascism. Set in the aftermath of its award-winning predecessor, Sniper Elite 4 transports players across the beautiful Italian peninsula, from sun-drenched Mediterranean coastal towns, to ancient forests, mountain valleys and colossal Nazi megastructures. Covert agent and elite marksman Karl Fairburne must fight alongside the brave men and women of the Italian Resistance and defeat a terrifying new threat with the potential to halt the Allied fightback in Europe before it’s even begun.
Steam User 1
Es ist cool die Nazis zu töten und es macht Spaß zu spielen
Ich wünsche euch ein schönes spielerlebnis
Steam User 0
8/10
Besser als 3, weniger als ich erwarte
Durch Teil 3 des Franchise habe ich mich teilweise ganz schön durchgequält, weil das Gameplay ziemlich unverzeihend und frustig war. Ich hoffte auf Besserung. Die habe ich dahingehend bekommen. Aber als irgendein Highlight würde ich auch Teil 4 nicht bezeichnen.
Story
SE4 spielt 1943, im Folgejahr nach Teil 3, und unschwer erkennbar in Italien. Diesmal hört man also im Wechsel deutsche Nazis und italienische Fascisti.
Letztendlich muss die Ankunft der Alliierten gesichert werden (was auch sonst) und nicht zuletzt Eisenhower beschützt. Dabei gilt es wie immer Pläne auszukundschaften und Technologien zu sabotieren.
Gameplay
Da hat sich zu Teil 3 nicht viel geändert. Man streift in jeder Mission über eine mittelmäßig große, frei erkundbare Map, und hat dabei zwei, drei feste Primär- und noch deutlich mehr optionale Sekundärziele. Insgesamt gar nicht so wenige, also hat man gut zu tun, wenn man alles erledigen möchte. Die Map hilft einem, im richtigen Gebiet zu suchen.
Die Maps sind etwas größer als im Vorgänger (vermutlich wachsen sie mit jedem Teil ein wenig an). Es sind insgesamt acht Missionen. In jeder benötigt meinereiner (langsamer Spieler) schonmal zweieinhalb bis drei Stunden.
Abgesehen davon, dass insgesamt viele Gegner dort rumkrauchen, gibt es eine Unmenge an Sammelobjekten: viele viele Dokumente (und jeder Gegner könnte auch noch eins mit sich tragen) und auf jeder Map drei Adlerfiguren aus Stein, die man abschießen muss. Die Google KI spricht von 322 Sammelgegenständen!
Die Fähigkeiten und Gadgets sind fast gleich geblieben. Man hat drei Waffen im Arsenal: Gewehr, MP und Pistole. Dann solche Standards wie Handgranaten, Medikits, Minen...
Natürlich gibt es wieder die Killcam mit Röntgenansicht, in der Häufigkeit ihres Auftretens einstellbar. Eine Veränderung zum Vorgänger habe ich nicht festgestellt.
So pirscht man sich also voran, versucht erstmal, möglichst viel aus der Entfernung zu erledigen, um sich dann ranzuschleichen und den Rest per Fallen oder Pistole zu eliminieren. Im Notfall nimmt man die MP - welche erfreulich präzise ist und nicht zu viel Munition verbraucht.
Zu oft sollte man nicht aus der gleichen Richtung schießen, sonst wird man geortet. Mit ein wenig Glück bekommt man Unterstützungsgeräusche (oder kann sie selber schaffen), die den eigenen Gewehrknall kaschieren und dem Gegner die Ortung nehmen.
Was ist neu?
Es fühlte sich zwar insgesamt nicht so anders an, aber wenn ich es jetzt aufzähle, kommen vermutlich doch einige (positive) spielerische Neuerungen zusammen.
Es gibt regelmäßig Büsche, in denen man sich sicher verstecken kann.
Pro Map hat man die Gelegenheit, für Gewehr und Pistole Unterschallmunition zu sammeln, die nicht gehört werden kann. Später kann sie auch dauerhaft freigeschaltet werden, verbraucht sich dann nur auf der Map selbst.
Es gibt nun einen kleinen Skill Tree und Waffenauflevelungen.
In einer frühen Mission werden die Rucksackladungen freigeschaltet. Das sind platzierbare Sprengladungen. Diese können an festen Orten benutzt werden, z.B. Mauern oder Fahrzeugen. Man hat keine feste Menge, sondern schaut sich nach Platzierungsmöglichkeiten um.
Apropos Fahrzeuge: ich fand die Sprengung derer diesmal einfacher und spektakulärer. Teils gibt es auch Kettenreaktionen. Hat jedes Mal Spaß gemacht.
Später gibt es eine Leuchtpistole zu ergattern, die einen Luftschlag einleitet.
Neu ist auch die sog. Triangulation. Auf diese Weise wird man vom Gegner geortet. Wie der Name schon sagt, geht's um drei Schüsse. Sollte man drei Schüsse aus der gleichen Position abgeben, wird folgendes passieren: Der erste ist akustisch noch komplett ungefährlich. Beim zweiten werden die Gegner aufmerksam und fangen an zu suchen, die Minimap zeigt sich gelb. Beim dritten ist sofort höchster Alarm, die Map ist rot, und alle Gegner in der Umgebung wissen sofort wo man ist und ballern augenblicklich in Richtung des Spielers. Also im Grunde das, was in Teil 3 noch viel zu früh passierte :-P
Man sollte also die gelbe Warnung ernst nehmen und entweder mit einem weiterem Schuss warten oder die Position wecheln. Oder seine Rückzugsmöglichkeiten kennen.
Kritik
(sortiert nach Schwere)
In erster Linie finde ich das Gameplay selbst insgesamt einfach nicht wahnsinnig aufregend. Das mag daran liegen, dass ich eher ein Freund linearer, spektakulärer Erlebnisse bin, während man dieses Franchise ja eher als mini Open World betiteln muss.
Die taktischen Möglichkeiten sehe ich in der Praxis einfach nicht. Was nutzen mir etliche Minen, die ich mit mir führe, wenn ich es dafür schaffen müsste, dem gegnerischen Laufweg erstmal sehr nah zu kommen, um sie dort zu platzieren? Das Risiko, bis dahin von drei anderen Gegnern in der Nähe entdeckt zu werden, ist viel zu hoch, also erledigt man den Kill doch eher mit dem namensgebenden Snipern?!?!
Selbst für Umgebungskills (z.B. Explosives) muss der Gegner dort erstmal laufen. Das geht in der Praxis nicht immer alles so gut auf wie gedacht.
Der Reiz, einen Gegner an einer anderen Stelle außer dem Schädel auszuschalten, ist leider nicht sehr groß. Ein Hodentreffer ist zwar von der Sacher her witzig, aber eben nicht tödlich. Dazu kommt, dass die Gegner in ihrer Aufstehanimation (nach dem ersten Schuss) unverwundbar sind. Schade!
Das Storytelling ist einfach nicht besonders spannend. Zu Beginn einer Mission geht da ein wenig was durch die Cutscenes (stilistisch ganz nett, aber dennoch nicht beeindruckend). Dann läuft man eine Weile über eine Map und vergisst schon fast, worum es eigentlich genau ging. Unter'm Strich bleibt da so gut wie nichts.
Die Grafik ist zwar in Ordnung, aber nicht großartig, und vor allem in den Zwischensequenzen einfach mies (Charaktermodelle). Durch Zufall habe ich aktuell ein Video von Call of Duty: WWII gesehen, welches zeigt, was im gleichen Jahr, und das war 2017, bereits möglich war!
Das deutsche Audio ist unfassbar unangenehm! In den Cutscenes ok, aber die deutschen Soldaten... ich weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll. Es wird eindeutig von deutschen Muttersprachlern eingesprochen (kein Akzent), aber die Art, wie gesprochen wird, klingt so furchtbar dümmlich. Das muss auch irgendwie Absicht sein, mit schlechtem Schauspiel allein ist das nicht erklärbar. Vielleicht soll es als O-Ton nach dem Klischee des typischen Deutschen klingen, aber für deutsche Ohren ist es einfach nur massiv misslungen und unverzeihlich - weil es sich eben auch nicht weghört.
Die schiere Menge an Sammelgegenständen erschlägt mich und lässt erst gar keine Motivation aufkommen. Selbst die Suche nach nur drei(!) Steinadlern pro Map hat sich spätestens mit der ersten Nachtmission erledigt.
Genauso der überflüssige DLC Content (habe mir direkt die Deluxe Edition gekauft). Es gibt etliche Waffen und Skins, die einfach keinen Unterschied machen. Es ist nicht so, dass es verschiedene Waffentypen für unterschiedliche Gelegenheiten gibt. Ich suche mir zu Beginn die beste Waffe aus und was Anderes muss es dann für den Rest der Kampagne nicht mehr sein. Und die beste Waffe ist einfach die mit den wenigsten Nachteilen, muss man auch mal so sagen.
Das Spiel startet mit einem Launcher. Der enthält nicht nur Werbung, sondern benötigt handgestoppte ZWANZIG Sekunden, bis das Spiel dann wirklich gestartet ist und man sich im Hauptmenü befindet. Und das noch im Jahr 2017 - schlecht!
Fazit
Da sieht man, dass hier immer noch deutlich Luft nach oben ist (meiner Meinung nach). Sowohl spielerisch als auch technisch.
Um es vom Vorgänger (persönliche Wertung 7.5/10) etwas nach oben abzuheben, gebe ich 'ne 8/10. Aber mehr ist das für mich nicht.
So werde ich also auch weitere Teile des Franchise unter den Parametern hoher Sale bei gleichzeitig niedriger Erwartungshaltung angehen.
Steam User 0
Geiles Game, Ich habe damals Teil 1 und 2 gespielt. Teil 3 nur angespielt. Da muss ich nochmal ran. Kann es absolut empfehlen.
Steam User 0
Is nice sehr satisfying einem Offizier aus 400 Metern einen Kopfschuss zu verpassen, kann die Deluxe Version im Sale nur empfehlen
Steam User 0
An sich ist das Game nichts Besonderes und hat auch ein paar nervige Dinge, wie z. B., dass man sehr oft einfach taub ist und nichts hört. Mir macht das Spiel trotzdem sehr viel Spaß und es hat momentan einen gewissen Suchtfaktor für mich.
Steam User 0
Das erste mal, das ich mich an die Sniper Elite Reihe gewagt habe. Und es hat mir viel Spaß gemacht, die Kampagne durchzuspielen und Nebenmissionen auszufüllen.
Steam User 0
Im Sale ergattert. Vielleicht der beste Teil der Serie. Die Herausforderungen sind teilweise etwas tricky, laden aber zum nochmal durchzocken ein.