Senua’s Saga: Hellblade 2
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In der Fortsetzung des preisgekrönten Hellblade: Senua’s Sacrifice kehrt Senua zurück und begibt sich auf eine brutale Überlebensreise durch die Mythen und Qualen des Islands der Wikingerzeit. In der Absicht, diejenigen zu retten, die den Schrecken der Tyrannei zum Opfer gefallen sind, stellt sich Senua dem Kampf, um die Dunkelheit im Inneren und Äußeren zu überwinden.
Ein einzigartiges filmisches Erlebnis
Tauche tief in die Welt und die Geschichte von Senua ein, mit wunderschön umgesetzter Grafik und fesselndem Sound.
Senuas einzigartige Perspektive
Erlebe die Welt durch Senuas Augen und Ohren, als keltische Kriegerin, die eine Psychose erlebt.
Eine Reise ins Island der Wikingerzeit
Eine epische Reise durch das Island des 10. Jahrhunderts, nach realen Orten in atemberaubenden Details nachgestellt.
Jeder Kampf erzählt eine Geschichte
Senua kämpft um ihr Überleben – brutal und blutig.
Steam User 34
Senua’s Saga: Hellblade II completely surpassed my expectations. I enjoyed it even more than the first game. The puzzles were easier, but they fit the atmosphere perfectly and never broke the immersion. What I really hope for in Hellblade III is more combat, because the fights in this game were intense and beautifully choreographed. And the graphics… absolutely breathtaking. The visual quality is on a whole different level—one of the most stunning games I’ve ever played.
Steam User 19
Eine audiovisuelle Meisterleistung.
Story:
Die Story von Hellblade 2 spielt im 10. Jahrhundert und setzt nach den Ereignissen des ersten Teils an. Nachdem Senua dort in die düstere Unterwelt zog, sinnt sie jetzt auf Rache an den Nordmännern vom Volk der Björg, die ihr Heimatdorf niederbrannten und ihren Verlobten Dillion ermordeten. Dafür lässt sie sich gefangen nehmen, um den Feind direkt in seiner Heimat zu attackieren. Doch das Schiff kentert kurz vor der Ankunft vor der isländischen Küste und nachdem Senua knapp überlebt hat, dringt sie ins Innere der Insel vor. Dort findet sie zahlreiche weitere Seltsam- und Grausamkeiten. Die sind aber längst nicht die größte Bedrohung, die auf Island lauern, weswegen Senua ihren ursprünglichen Plan schnell über den Haufen wirft.
Die Probleme der Story:
In Hit-Regionen stößt die Geschichte nicht vor. Das liegt vor allem daran, dass Hellblade 2 in der ersten Hälfte einen bestimmten Ablauf von Storyelementen etabliert, der sich danach mehrfach wiederholt und dadurch ziemlich durchschaubar wird. Überhaupt baut Hellblade 2 storytechnisch nach dem starken Beginn im Laufe der zweiten Hälfte bis zum ziemlich abrupten Ende deutlich ab. Außerdem interagiert Senua mit deutlich mehr Charakteren als noch im ersten Teil. Diese Charaktere bleiben aber trotz prinzipiell interessanter Hintergründe enttäuschend blass, insbesondere im Vergleich zu Senua, die mit ihrer Tiefgründigkeit und den seelischen Wunden aus ihrer Vergangenheit alle anderen Charaktere locker aussticht und wie schon im ersten Teil eine merkbare Entwicklung durchläuft.
Die Psychose im Spiel:
Hellblade behandelt das Thema Psychose stets respektvoll, scheut aber auch niemals davor zurück, die ganz schlimmen Momente der Krankheit zu zeigen und somit ihre Protagonistin leiden zu lassen. Das Spiel ist unglaublich intensiv, fesselnd, teilweise sogar anstrengend. Es gelang wohl bislang noch keinem Videospiel so gut, den inneren Schmerz, die Verwirrung oder einfach die Gefühlswelt des Protagonisten so sehr auf den Spieler zu übertragen. Die Stimmen, die fehlenden Erklärungen, die Visionen - alles dient dazu, den Spieler noch mehr in Senuas Rolle schlüpfen zu lassen. Stellt man sich anfangs noch die Frage, ob das Abenteuer zumindest teilweise Realität ist oder doch alles nur in Senuas Kopf geschieht, ist dies schon bald egal. Für Senua ist dies die Realität und wir sind Senua.
Was ist echt:
Hellblade 2 kann jetzt aber auch sehr viel subtiler sein, was meiner Meinung nach eine noch stärkere Wirkung entfaltet. Wenn sich das Auge einer Leiche vermeintlich bewegt, der Sonnenstand sich plötzlich ändert oder Dinge anfangen zu schweben, dann sind das Veränderungen, die sich stärker ins Gehirn einbrennen und teilweise sogar verselbstständigen. So verstecken die Entwickler in der Steinwüste Islands immer wieder Gesichter in den Felsen. Fokussieren wir uns auf diese, geben sie neue Wege frei. Allerdings habe ich irgendwann begonnen, überall Gesichter in den Felsen zu sehen, obwohl es dort gar keine gab. Durch die nuancierten Effekte wird man als Spieler selbst irgendwann unsicher, was echt ist und fängt an, Dinge zu sehen, die gar nicht da sind. Ein enorm beeindruckender Effekt, der perfekt zu dem passt, was das Spiel vermitteln will.
Kampfsteuerung:
Senua duelliert sich im Verlauf des Spiels mit diversen Gegnern, aber anders als im Vorgänger geht es hier immer nur gegen einen Gegner gleichzeitig. Das ist eine deutliche Verbesserung, weil wir nun nicht mehr von außerhalb unseres Sichtfeldes getroffen werden können und auch die Inszenierung der Kämpfe ist sehr gut umgesetzt. So toll und wuchtig die Kämpfe aber auch sind, spielen sie sich gleichzeitig auch ziemlich schwerfällig und hakelig. Senua ist nämlich recht träge und auf zwei Angriffe beschränkt und das Zeitfenster für die Pariermanöver ist nicht gut erkennbar. Nicht nur das es sich anfühlt, als wären die Gegner schneller als Senua, sie haben auch deutlich mehr Angriffsmuster und diese zu erkennen ist in den Kämpfen zuweilen sehr schwer. Dadurch fühlen sich die Kämpfe sehr schwer und teilweise unfair an.
Rätsel:
Auch in Teil 2 gibt es natürlich wieder diverse Rätsel und neue Rätselvarianten. Es gibt wieder die Runenrätsel, bei denen Senua in der Umgebung nach bestimmten Mustern oder Formen suchen und diese dann anvisieren muss. An manchen Stellen müssen wir etwa mithilfe von bestimmten Objekten die Umgebung verändern, um einen Ausgang zu erreichen oder Steinkugeln finden und in Vorrichtungen legen, um einen Mechanismus zu aktivieren. Dadurch sind die Rätsel merkbar abwechslungsreicher als im Vorgänger.
Grafik:
Die Unreal Engine 5 zeigt das, was sie kann. Ich habe selten so schöne Landschaften in einem Spiel gesehen. Dadurch wirkt die Vulkaninsel und allerlei Umgebungen davon nahezu fotorealistisch. Aber voran sind die Gesichtsanimationen die großen Stärken von Hellblade II. Sie erkennen jede einzelne Emotion in Senua oder anderen Charakteren. Es gibt nicht viele Spiele, die auf diesem Niveau sind und alles so real präsentieren. Hellblade II ist natürlich ziemlich Hardware-hungrig. Selbst meine RTX 4090, die in letzter Generation zu der stärksten Grafikkarte gehörte, die TI-Versionen mal ausgenommen, kam mächtig ins Schwitzen. Nur dank der Upscaling-Technologie von Nvidia kam ich im Schnitt auf 50 Bilder pro Sekunde. Alles aber in höchsten Einstellungen in einer 4K-Auflösung. Das Spiel weist aber noch mehr Upscaling-Technologien wie FSR, Intel Xess und TSR auf. Demzufolge muss ich sagen, dass die Technologien bei diesem Spiel wunderbar zum Einsatz kamen und die Leistung massiv verbessert haben. Auch die Lichteffekte bei den Landschaften machten einen guten Eindruck, ebenso die realistische Darstellung vom Schatten oder die schönen Häuser.
Musik und Synchronisierung:
Was Hellblade 2 aber zum absoluten Atmosphäre-Monster macht, ist das Sounddesign. Die ständig wispernden Stimmen der Furien in Senuas Kopf, die wuchtige Musikuntermalung, sowie die absolut fantastische englische Sprachausgabe zeigen eindrucksvoll, wie moderne Videospiele klingen können. Eine deutsche Vertonung gibt es übrigens wie schon beim Vorgänger nicht, dafür aber optionale Untertitel in etlichen Sprachen, natürlich auch in Deutsch. Mein Tipp, unbedingt mit Kopfhörern spielen.
Die Senua-Darstellerin:
Die Senua Darstellerin, ist großartig und macht erneut einen hervorragenden Job. In einigen Momenten wirkt es schon fast zu beängstigend, wie die Szene wirkt. An die Darstellerin erneut ein riesiges Lob, hervorragend.
Fazit:
Hellblade 2 zu bewerten ist mir nicht leichtgefallen. Mehr als bei vielen anderen Spielen hängt es nämlich stark von den eigenen Präferenzen ab, ob ihr Ninja Theorys neuestes Werk gut findet oder nicht. Audiovisuell ist Hellblade 2 mit das Beste, was ihr derzeit bekommt. Zumindest technisch. Denn die Quintessenz ist: "Es sieht toll aus, aber.." oder "Es ist fantastisch inszeniert, aber...", daher rührt auch die Überschrift dieses Tests. Denn Hellblade 2 ist nunmal eben auch ein Spiel und in dieser Hinsicht hat der Titel leider nicht viel zu bieten – auch wenn er an vielen Stellen besser funktioniert als sein Vorgänger. Die Rätsel sorgen für angenehme Abwechslung, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass hier mit ein paar weiteren Kniffen deutlich mehr möglich gewesen wäre. Das Zünglein an der Waage ist für mich persönlich aber die Story. Denn die Geschichte hätte in diesem Story getriebenen Action-Adventure eben auch entsprechende Qualitäten mitbringen müssen. Da sie das aber leider nicht tut, vor allem wegen der schwachen zweiten Hälfte, rutscht der Titel für mich etwas ab. Hellblade 2 ordnet insgesamt zu viel seiner Inszenierungswucht unter, es kaschiert. Und das wird vielen aus nachvollziehbaren Gründen sauer aufstoßen. Ich kann euch trotzdem nur empfehlen, euch das Action-Adventure mal genauer anzuschauen – denn alleine die starke Heldin Senua ist es wert.
Steam User 7
Hellblade II ist wunderschön, atmosphärisch und erzählt wieder eine Geschichte über den Kampf mit der eigenen Dunkelheit. Allerdings hat das Spiel im Vergleich zum ersten Teil einige Schwächen. Die spannende Geschichte um Senua wurde bereits im ersten Teil großartig erzählt, da kann das Spiel kaum noch etwas hinzufügen. Auch das Gameplay ist meiner Meinung nach im Vergleich zum ersten Teil schlechter, wenn auch cineastischer. Das Spiel wirkt sehr kurz und in bestimmten Teilen auch nicht fertig erzählt oder entwickelt.
Was bleibt ist in gewisser Weise ein streng linearer Walkingsimulator mit Kampfanteilen, selten Fluchtsequenzen und nervigen Suchrätseln.
Was das Spiel spielenswert macht, sind Musik, Grafik, Atmosphäre und Cineastik. Die Geschichte ist es dieses Mal leider nicht.
Steam User 6
Nicht ganz so episch wie der Vorgänger, vielleicht weil die Ideen nicht mehr neu sind. Dennoch ein super Spiel, visuell atemberaubend und starke Story. Die permanenten Stimmen in Senuas Kopf sind allerdings oft too much, irgendwann haben wir es verstanden, dass sie Zweifel säen, bestärken, fertigmachen usw...
Steam User 3
Optimierung: Nach dem Entfernen der Kino-Balken in der Engine.ini entfaltet das Spiel sein volles Potenzial.
Kampfsystem: Noch besser und intensiver umgesetzt als im bereits starken ersten Teil.
Grafik & Atmosphäre: Absolut beeindruckend. Die Landschaft Islands ist zwar nicht mein favorisierter Setting-Typ, aber die visuelle Umsetzung, die Soundeffekte und die Farbpalette sind herausragend.
Kleiner Kritikpunkt: Die ständigen Dialoge im Kopf können beim Erkunden der Umgebung etwas nervig werden.
Gesamtfazit: Ein legendärer Psycho-Horror mit einer fesselnden Geschichte
eine grandiose Leistung!
Gefühl: Hoffe das ich die stimmen aus dem Kopf wieder los werde ^^
Steam User 3
Ein weiterer spielbarer Film. Es gibt wirklich kein zweites (Na gut den ersten Teil) Spiel das so immersiv ist (Kopfhörer benutzen!) wie dieses... Auch die Spiellänge passt wunderbar und bis zum Schluss ist man sich nicht wirklich sicher was Senua sich nur einbildet und was Real ist...
Steam User 3
great game but felt more like a interactive movie. Sound and visualizes are insane