Pax Dei
Pax Dei steckt noch mitten in der Entwicklung und verfügt noch nicht über alle geplanten Features. Wir gehen davon aus, dass alle Aspekte des Spiels noch feinabgestimmt werden müssen. Während des Early Access planen wir, das Spiel in Sachen Inhalte und Systeme zu erweitern. Umfassende Updates werden einen kompletten Neustart des Spiels erfordern – das Zurücksetzen der Welt und/oder des Fortschritts, sodass alle Spieler wieder von vorn beginnen. Der Early Access von Pax Dei wird mindestens bis Juni 2025 dauern, vielleicht sogar länger.
WELCHE WELT WIRST DU ERSCHAFFEN?
Willkommen bei Pax Dei, einem riesigen Social-Sandbox-MMO, das von den Legenden des Mittelalters inspiriert wurde. Hier sind Mythen real, Geister treiben ihr Unwesen und die Existenz von Magie ist unumstritten. In der riesigen, offenen Spielwelt bestimmst du die Rolle, die du spielen möchtest. Tauche zusammen mit Tausenden anderen Spielern in die fantastische Welt ein – erkunde das Land, baue dein Zuhause auf, verschaffe dir einen Ruf und schreibe deine eigenen Geschichten.
BAUE DEIN ZUHAUSE
Bereise die relativ sicheren Herzlande und finde den perfekten Bauplatz für dein Zuhause. Dein Dorf ist ein sicheres Refugium, das unter dem Schutz der Göttlichen Gnade steht. Hier kann dein Clan wachsen und gedeihen.Alle Güter in dieser Welt werden durch die Arbeit und die Fähigkeiten der Spieler hergestellt. Dein Dorf benötigt Kleidung, sichere Mauern, Nahrung, Blumen und Gebete – dein Clan Waffen und Rüstungen. Andere wiederum benötigen Werkzeuge, Materialien oder geheimnisvolle Reagenzien. In der pulsierenden Welt von Pax Dei wirst du schnell deinen Platz und deine Aufgabe finden.
ERKUNDE UNERFORSCHTE GEBIETE
Auf deiner Reise in die Wildnis erwarten dich jede Menge Abenteuer. Im Kampf um Macht, Ansehen und Ressourcen stellst du dich furchterregenden Kreaturen, entdeckst die Geheimnisse einer uralten und wundersamen Vergangenheit und trittst gegen rivalisierende Clans an.Ein Wort der Warnung: Je weiter du dich von deinem Zuhause entfernst, umso fremdartiger und gefährlicher wird die Welt um dich herum. Der Ruhm, die Beute und die Geheimnisse, die du in der Wildnis finden kannst, werden deinem Clan gute Dienste leisten – doch wie groß ist das Risiko, das du bereit bist, einzugehen? Diese Entscheidung liegt ganz bei dir.
JEDER SPIELER ZÄHLT
Jede Aktivität ist wichtig und trägt zur Spielwelt bei – egal, ob es sich um das Häuten eines Basilisken, die Wahl zwischen Krieg und Frieden oder das Pflücken von Blumen handelt. In dieser vollständig von Spielern gelenkten Welt können die unterschiedlichsten Spielstile miteinander interagieren und sich gegenseitig ergänzen. Tritt der Gemeinschaft bei und werde Teil der Geschichten, die schon bald Gestalt annehmen werden.
Steam User 30
Nach über 200 Stunden in Pax Dei kann ich mit absoluter Sicherheit sagen: Ich habe mehr Zeit damit verbracht, virtuell Gras zu sammeln als in meinem echten Garten. Mein Haus im Spiel sieht mittlerweile besser aus als meine reale Wohnung – und das, obwohl ich bei jedem Bauteil erst mal fünf Minuten überlege, ob ich genug Materialien habe oder wieder stundenlang Steine kloppen muss.
Die Nachbarn im Spiel sind übrigens herzlicher als die im echten Leben. Dort bringt man sich Essen, hier bringt man sich höchstens den Mülltonnentag durcheinander. In Pax Dei hingegen steht plötzlich jemand vor deiner unfertigen Hütte, drückt dir 200 Holz in die Hand und sagt: „Hab zu viel gefarmt.“ Ich will auch im echten Leben solche Leute.
Der Grind? Ja, er ist da. Aber er fühlt sich an wie dieser eine Keks nach dem Abendessen: man weiß, man sollte jetzt aufhören, aber oh — was, wenn ich nur noch kurz die Werkbank verbessere? Und wenn ich schon mal dabei bin… könnte ich auch gleich die komplette Burg bauen. Und einen Weltfriedenrat gründen. Und alle Kühe adoptieren.
Die Welt ist wunderschön und ruhig – so ruhig, dass ich sie gelegentlich für einen Wanderurlaub halte, allerdings ohne Blasen an den Füßen. Dafür aber mit Wölfen, die absolut keine Wertschätzung für meine Baukunst haben.
Fazit nach 200+ Stunden:
Ich wollte „nur mal reinschauen“. Jetzt lebe ich dort. Bitte schickt Hilfe. Oder Eisen. Vor allem Eisen.
⭐⭐⭐⭐☆ – 4/5, würde wieder mein echtes Leben ignorieren.
Steam User 26
👉Disclaimer vorab! Wenn möglich, wäre das hier eine neutrale Bewertung anstatt einer Positiven.👈
👍/👎Char Editor
▫️ grundsätzlich viel Auswahl/viele Schieberegler, aber ein paar Mehr Frisuren/Bärte oder die Möglichkeit die Größe anzupassen wären noch besser
👍rein von Spielern angetriebene Marktwirtschaft/Sandbox, es gibt keine NPC Händler oder Auftraggeber
▫️muss man mögen/bock drauf haben und sich selbst Ziele setzen können
▫️alles was man an Gebäuden im Spiel sieht/findet ist von Spielern geschaffen (abgesehen von kleineren Gegner NPC Camps/Gebieten)
▫️Spielerschaft ist sehr sympathisch und hilfsbereit
👍Grafik (nativ ohne FSR)
▫️gerade Tagsüber sieht das Spiel schon sehr sehr geil aus 🏜️🌄
▫️Zweige und kleine Pflanzen knicken weg, wenn man durchläuft
▫️auf Entfernung fehlen Details + nervige pop-in
👎Performance ohne KI upscaling
▫️Mikroruckler (gerade in stark frequentierten Gebieten)
▫️dazu wirkt die Grafik mit aktivierten FSR etwas verwaschen
👎viele Berufe teilen sich die gleiche Animation
▫️dabei gibt es auch positive Beispiele. Bspw. bei der Schmiede hält man während der Animation eine Zange über dem Feuer
👎Eigentlich noch im EA Status
▫️einige Berufe brauchen noch Überarbeitung z.B. hat der Juwelier derzeit noch keine echte Relevanz
▫️Bogenschießen ist als Kampffertigkeit vorhanden und kann gelevelt werden, die Waffe verfügt aber als einzige über keine Fähigkeiten
▫️zu wenig PVE Inhalt oder Wildtiere, gibt nicht mal Vögel in der Spielwelt
▫️keine Mounts, Fischen/Farming fehlen noch
▫️fehlende Quality of life features
👍crafting schön Umfangreich mit vielen Produktionsketten
▫️erinnert etwas an “die Siedler”, nur dass man alles alleine bzw. wahlweise mit wenigen anderen Spielern machen muss
▫️für manch einen aber vielleicht etwas zu viel grind
👎Items werden nur einzeln gecraftet
▫️20x mal Leder herstellen? kein Problem lass den Char einfach stehen und mach dir einen Kaffee ☕⌚
👎ab einem gewissen Punkt produziert man quasi Massen direkt für die Mülltonne um die Berufe weiter leveln zu können oder muss diese aufwändig zwischenlagern
▫️z.B. kann man beim Schreiner ab lvl ~ 13 feine Holzbalken/-planken herstellen, aber bis man diese in massen sinnvoll z.B. in ein Haus reinvestieren kann muss man bis lvl 30 weiter leveln dafuq? Erst dann bekommt man die Rezepte für das neue Hausmodell
▫️in dem letzten Patch wurde dem aber durch ein rebalancing der Crafting Exp schon etwas entgegengewirkt
👎tatsächliche Marktwirtschaft 〽️⬇️
▫️gibt zwar theoretisch die Möglichkeit Sachen zu verkaufen, aber man sieht nur, was im direkten Umfeld/gleichen Areal verkauft wird und zum kaufen muss man faktisch auch zu dem jeweiligen Marktstand laufen. Was wirklich gefragt/nützlich ist, muss man erst langwierig selbst herausfinden
▫️Außerdem gibt es quasi keine Nachfrage nach Beginner Equipment und neue Chars haben gleichzeitig kein Gold bzw. bis sie dieses farmen können oder wissen wie das geht haben diese ihre erste eigene Ausrüstung selbst hergestellt
▫️richtige Game Changer wie Buyorders oder ein Salvaging System existieren derzeit aber leider (noch) nicht
👍Basisbau 🏰
▫️man sieht schon direkt bei anderen Spielern was zu tolle Gebäude möglich sind (von feinen Landhäusern und Tavernen bis hin zu ganzen Festungen) 🤩
▫️aber manchmal sind auch echt hässliche Bauten dabei 🙈
▫️System kann manchmal aber auch richtig fummelig sein
👎außerdem ist nur ein Plot kostenlos erspielbar (für Grace), für größere Projekte bzw. weitere Plots muss man zwangsweise weiteres Geld in die Hand nehmen (via ♥♥♥ oder s.g. Plot Tokens)
▫️die Währung, welche man für den kostenlosen Plot verwendet, wird aber auch zb bei Teleportationen oder bei gewissen Buffs verbraucht
▫️zumindest ist das farmen einfach und man bekommt auch etwas von der Währung durch das tägliche einloggen
▫️man läuft oft an verlassenen (halbfertigen) Gebäuden vorbei, welche einem potenziell gute Grundstücke blockieren
▫️wird zwar mit der Zeit von alleine "besser", da Grundstücke nicht ewig von alleine bestehen bleiben. Wobei besser relativ ist: ohne bestehende und neue Spieler fällt das komplette Konzept des Spiels wie ein Kartenhaus zusammen 🥲
👍/👎 sehr langsamer Progress
▫️gerade zu Beginn und alleine sehr zäh
▫️Inventar sehr schnell voll, dauert etwas bis man passende Rezepte für Behältnisse freischaltet (mittlerweile bekommt man bei Spielstart aber direkt eine Kiste ins Inventar)
▫️Außerdem hat jeder Reisepunkt ein Inventar (Altar), welches aber nicht untereinander geteilt wird und man hat auch nur dort vor Ort Zugriff auf dieses
▫️Spiel ist darauf ausgelegt, dass man sich mit anderen zusammenschließt und die Aufgaben/Berufe idealerweise verteilt
▫️wer nur für den Eigenbedarf produziert, kommt schnell an ein Limit (siehe Argumente unter Marktwirtschaft)
👎Ausrüstung hält zu lange (klingt komisch ist aber so)
▫️man hat dadurch kaum Bedarf diese nach zu produzieren, was einem aber beim leveln der Berufe helfen würde
👍/👎 schwieriger Einstieg
▫️gibt zwar grundsätzlich ein Tutorial, welches aber nur das Gröbste erklärt
💛hier also ein paar Tipps:
▫️man kann bis zu 3 verschiedene Bufffood gleichzeitig aktiv haben
▫️einmal in der Stunde kann man zu den PVP Toren kostenlos reisen, selbst wenn man gar nicht ins PVP Gebiet möchte und es nur als Abkürzung nutzt
▫️es gibt Buffs (gegen Grace), welche temporär mehr Ertrag beim Sammeln gewähren oder die Stufe der Handwerker leicht erhöhen
▫️mit F10 kann man eine Vogelperspektive aktivieren mit der man das umliegende Gelände nach dem perfekten Ort für sein eigenes Grundstück auskundschaften kann
👎Kampfsystem ist bisher unterwältigend
▫️es kommen mit passender Ausrüstung zwar noch Fähigkeiten dazu, mehr als 7 werden es aber nicht
▫️wird es in einer Gruppe mit festen Rollen (Tank, Heiler, Support etc.) leider nur marginal besser, denn der PVE Content ist im Vergleich mit anderen Spielen bisher sehr fad
👎kein richtiges Wettersystem
▫️gibt bisher nur Sonnenschein
▫️ und in gewissen Gebieten ist es dauerhaft nebelig, sobald man dieses betritt. Was aber eher komisch anmutet: Schritt nach vorne = nebelig, Schritt nach hinten = Sonnenschein
👍dafür aber einen Tag/Nacht Zyklus, wobei die Tage gefühlt länger dauern
▫️macht spielerisch aber auch keinen unterschied 😅
Fazit:
Das waren jetzt vermutlich mehr negative Punkte als positive und wie eingangs bereits erwähnt, hätte ich lieber eine neutrale Bewertung abgegeben als eine positive und ich kann das Spiel definitiv nicht jedem uneingeschränkt empfehlen.
Das Spiel befindet sich eigentlich noch in einem Status, welchen ich eher als Early Access bezeichnen würde. Der Full Release wurde vermutlich aufgrund Geld Engpässen vorgezogen, da passt es auch ins Bild, dass vor ~ einem Jahr bereits ein kleiner Teil des Entwicklerstudios entlassen werden musste.
Und trotzdem habe ich derzeit viel Spaß beim Erkunden der Welt und mit dem Bausystem. Das liegt zum einen definitiv an der guten Community und zum anderen sehe ich die Vision der Entwickler bzw. was aus dem Spiel noch werden könnte und hoffe, dass die Entwickler auch mit ihrem derzeitigen kleineren Team/Ressourcen noch weiter vorankommen und das Projekt nicht wie Ashes of Creation endet.
Derweil lasse ich mir einfach Zeit mit jedem Aspekt des Spiels in der Hoffnung, nicht alsbald in eine Content Sackgasse zu gelangen.
*Meine subjektive Meinung, kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit.*
Steam User 32
Stand: Juni 2026
Nach 1500 Std. Spielzeit in Pax Dei komme ich zu dem Ergebnis, dass Pax Dei immer noch das Potential hat, ein super MMO mit Survivelaspekten zu werden. Leider hat Mainframe Industries aus meiner Sicht in der Vergangenheit Entscheidungen getroffen, die dem Spiel eher geschadet als geholfen haben.
Was finde ich insgesamt gut an dem Spiel?
1. Ein absolutes Highlight sind die Baumöglichkeiten in diesem Spiel. Es handelt sich hierbei bisher um das Beste, was ich bisher in einem Spiel kennengelernt habe. Wer ein Baujunkie ist, kann sich hier nach Herzenslust austoben. Allein diese Baumöglichkeiten haben mich hunderte von Stunden im Spiel beschäftigt. Schönbauen ist hier das Motto.
2. Ein zweites Highlight ist die Spielwelt, welche die Entwickler den Spielern zur Verfügung stellen. Sie ist optisch eine Augenweide und läuft auch auf meinen alten Rechner inzwischen ruckelfrei und in bester Auflösung. Jeder, der mal tagsüber (im Spiel) durch den „Alten Wald“ gestreift ist, weis wovon ich spreche. Das hat ein echtes Lob verdient. Insgesamt hätte ich mir jedoch landschaftlich mehr Abwechslung gewünscht. Manche Gegenden im Spiel gefallen mir persönlich überhaupt nicht, aber das ist reine Geschmackssache.
Was finde ich nicht so gelungen?
1. Als erstes sei hier das Handwerkssystem genannt, für das man immens viel Zeit für die Rohstoffbeschaffung und der Herstellung von Gegenständen aufwenden muss. Holz ist z.B. ein Rohstoff, der zwar leicht beschafft werden kann, aber in Unmengen benötigt wird. So stehe ich dann stundenlang im Wald und hacke Tag für Tag Holz, um das meiste davon in Holzkohle umzuwandeln, welches dann für die Erzverarbeitung benötigt wird. Je höherwertig das Erz ist, um so mehr Holzkohle wird verbraucht.
Für wichtige Rohstoffe muss man häufig sehr weite Wege zurücklegen und man findet diese dann an besonders gefährlichen Orten. Erschwerend kommt hinzu, dass es bis heute noch keine Rohstoffrückgewinnung gibt und von daher die verarbeiteten Rohstoffe endgültig verloren sind.
2. Das Kampfsystem kann man am ehesten noch mit dem Kampfsystem in New World vergleichen, ist aber bei weitem nicht so gut wie in New World. Es kommt kein echtes Kampffeeling rüber. Hinzu kommt, dass der Fernkampf mit dem Bogen (ausgenommen bei Rehen/Hirschen) nur zum Pullen genutzt werden kann und kaum Schaden anrichtet. Angriffsfähigkeiten wie bei den anderen Waffen hat der Bogen bis heute immer noch nicht bekommen. Im Spiel gibt es insgesamt 3 unterschiedliche Heilerstäbe mit unterschiedlichen Heilungsskills und einer einfachen Angriffsmöglichkeit. Die Reichweite dieses Angriffs liegt aber deutlich unter dem des Bogens. Angriffsstäbe gibt es im Spiel nicht. Ich persönlich halte eine Überarbeitung des Kampfsystems für dringend erforderlich.
Kommen wir nun zu dem, was mir persönlich ziemlich aufstößt:
1. Die Monetarisierung des Spieles.
Hierzu muss man wissen, das Mainframe Industries unmittelbar vor dem Verlassen des EA, 1/3 seiner Belegschaft entlassen hat und dann das Spiel in der Version 1.0 veröffentlichte. Die Version 1.0 entsprach dabei der letzten EA-Version. Neuerungen war Fehlanzeige.
Durch die Veröffentlichung sollte nun also Geld in die Kasse gespült werden. Hierzu wurde ein Premium-Acc angeboten, der moderat war und mehr xp bzw. Gnade lieferte. Das entscheidende war aber, dass sie ihre Monetarisierung mit den Plots (Baugrundstücken) verbanden. Das hieß, je mehr Plots ich haben wollte, um so mehr Echtgeld musste ich dafür ausgeben. Nach meinen Erfahrungen sind, wenn ich das Spiel voll genießen und gleichzeitig eine ans Mittelalter angelehnte Welt bauen will, 4 Plots das Minimum. Zuletzt besaß ich 6 Plots …. welche mir monatlich 27€ kosteten. Inzwischen habe ich die Konsequenzen gezogen und mein ♥♥♥ gekündigt, da aus meiner Sicht das Preis-Leistungsverhältnis nicht mehr stimmte.
2. Mainframe Industries hat sich entschlossen, das Spiel so zu gestalten, dass Solospieler einen schweren Stand in diesem Spiel haben. Man wollte also den zahlenden Kunden dazu zwingen, in Gruppen spielen zu müssen, um etwas sinnvolles im Spiel zu erreichen. Das ist aus meiner Sicht der falsche Ansatz. Ich habe mich im Verlauf meiner Spielerkarriere immer weiter von dem Gruppenspiel wieder entfernt, weil mir das Zusammenspielen mit anderen Spielern einfach zu anstrengend war. Ich denke, dass es vielen Spielern so geht wie mir. Pax Dei also für Solospieler zu öffnen wäre aus meiner Sicht eine sehr kluge Entscheidung.
3. Warum muss man den in jedem Spiel irgendwo krampfhaft ein PvP-System integrieren. In Pax die hat Mainframe Industries viel Mannpower und Zeit investiert um ein reines PvP-Gebiet in dem Spiel zu installieren. Mich persönlich interessiert dieses PvP-Gebiet überhaupt nicht. Mainframe Industries hätte die Zeit und den erforderlichen Aufwand lieber dafür nutzten sollen, um das Spiel deutlich zu verbessern. Wenn ich unbedingt PvP spielen möchte, dann spiele ich andere Spiele aber bestimmt nicht das PvP in Pax Dei. Also aus meiner Sicht ebenfalls eine Fehlentscheidung.
4. Der Markt in Pax Dei sollte ein herausgehobenes Spielelement sein und einen florierenden Handel in der Welt von Pax Dei erzeugen. Das kann bisher als gescheitert angesehen werden. Es gibt bis heute keine Möglichkeiten einer Kauf- bzw. Verkaufsorder. Zudem leidet der Markt an attraktivem Warenangeboten, weil viele Spieler gar nicht so lange in Pax Dei verweilen, um gute Waren anbieten zu können. Die wenigen Spieler, die länger durchgehalten haben und in der Lage sind, gute Waren anzubieten, verlangen häufig Phantasiepreise, die zumindest ich nie bezahlen würde. So sitze ich dann eben auf meinem Gold und kann nichts sinnvolles dafür kaufe. Habe ich trotzdem mal etwas erspäht, was ich kaufen will, habe ich in der Regel einen sehr weiten Weg vor mir, da ich den Gegenstand nur dort kaufen kann, wo er angeboten wurde.
5. Insgesamt ist die Welt von Pax Dei eine sehr statische Welt. Schlendere ich z.B. durch den „Alten Wald“ so höre ich vielfältige Geräusche und vor allem Vogelgezwitscher, es gibt aber gar keine Vögel in Pax Dei. Tiere befinden sich immer an der gleichen Stelle und wandern nicht umher. Warum eigentlich?
Dann wurde schon im EA versprochen, dass es Reittiere (Pferde) in Pax Dei geben sollte. Leider verschwanden sie in irgendeiner Schublade und waren seitdem nicht mehr wieder gesehen. Auch Fischen sollte ein Bestandteil des Spieles werden. Aber ich befürchte, dass diese Dinge noch lange auf sich warten lassen.
Abschließend möchte ich jedoch nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, dass Pax Dei aus meiner Sicht enorm viel Potential hat, noch ein super Spiel zu werden. Zur Zeit entwickelt sich Pax Dei zu einem reinen Nischenspiel. Ob dieses Konzept jedoch aufgeht, entscheidet alleine Mainframe Industries. Ich zumindest werde schauen, in welche Richtung sich das Spiel entwickelt um dann, wenn mir gefällt, was ich sehe, wieder neu einzusteigen.
Nachtrag Stand 10.07.26
mit dem Update R47 wurde eine Überarbeitung des Bogens ins Spiel implementiert. Es wurde zusätzlich ein neuer Bogen ins Spiel gebracht und vor allem die Herstellung von Pfeilen ist nicht mehr so einfach wie vorher, sondern deutlicher aufwändiger geworden. Für die Herstellung von Pfeilen werden nun Federn benötigt, deshalb wurden entsprechendes Federvieh ins Spiel integriert. Insgesamt scheint der Bogen jedoch deutlich an Kampfkraft dazu gewonnen zu haben. Aus meiner Sicht also eine positive Entwicklung.
Steam User 20
Pax Dei,
kein Spiel für Gelegenheits- oder Solospieler. Wer abends zwei, drei Stunden spielen möchte der sollte sich gut überlegen, was er in Pax Dei eigentlich machen möchte. Ohne den Kontakt zu anderen Spielern kann das Spiel nicht in seinem vollen Umfang erlebt werden.
Ein Grundstück muss unterhalten werden. Für ein Grundstück wird ein Token oder 400 Gnade benötigt, um dieses für 30 Tage zu unterhalten. Ersteres kostet Geld und Gnade bekommt man ohne Premium je 10 pro Tag, mit Premium 15 pro Tag. Durch Goldmünzen, die geopfert werden, kann weitere Gnade erhalten werden, doch Goldmünzen muss man erbeuten.
Wer ohne Grundstück spielen will, braucht einen Clan, wenn er Berufe skillen möchte.
Berufe sind meist mit anderen Berufen verbunden. Wer zum Beispiel Heiler Stäbe in der Alchemie herstellen möchte, braucht auch Waffenschmieden.
Um Rüstungen, Waffen und Werkzeuge benutzen zu können muss man diese durch Erfahrung skillen. Wer seine Rüstungen, Waffen und Werkzeuge selbst herstellen möchte, wird ein Grundstück oder einen Clan benötigen. Ansonsten braucht es Goldmünzen, um sich diese bei anderen Spielern zu kaufen.
Ohne Ressourcen, die man sammeln muss, kein Bauwerk oder Beruf. Die Mengen die man zum Teil benötigt sind allein kaum zu besorgen. Es sei denn man hat viel Zeit und noch mehr Geduld.
Was also kann man ohne Grundstück in Pax Dei machen? Du kannst deine erste Rüstung, Waffen und Werkzeuge noch selbst am Startpunkt herstellen. Manche Spieler stellen diese auch kostenlos für Anfänger zur Verfügung. Herzchenkisten wollen also gefunden werden. Man kann alle fünf Karten erkunden. Böse für Goldmünzen klopfen und Seine Goldmünzen für bessere Ausrüstung ausgeben. Doch das war es dann auch schon.
Fazit:
Pax Dei hat sich seit der Beta weiterentwickelt ist jedoch noch lange nicht fertig. Ohne Zeit geht Garnichts. Wir haben Spieler kommen und gehen gesehen. Kostenlos spielen ist möglich, jedoch ohne die richtige Einstellung zum Spiel sinnlos. Inhalte können nicht erkauft werden. Wer also kein Fan von dem Spielprinzip ist, sollte lieber die Finger davonlassen.
Steam User 16
Deutsche Spieler sollten auf dem Server Tyr Anfangen und auf Provinz Kerys. Die Provinz ist so die Handelsstadt auf dem Server.
Ansich ein sehr entspanntes Survival Spiel. Man muss nur sehr vorsichtig beim Kämpfen sein da die Gegner schon schwer sein können. Mob für Mob pullen. Das man hier 6,99 € zahlen muss für einen Plot und Premium 30 Tage das muss jeder für sich selber entscheiden ob man das mitmachen möchte. Sollte man das ♥♥♥ kündigen, landen alle Items von der Basis in ein Zentrales Lager. D.h. an die Items kommt man am Ende noch ran wenn man wieder anfängt aber die Basis muss man komplett neu bauen. Mir macht das Spiel aber viel Spaß vorallem trifft man immer mal wieder Spieler und unternimmt dann gemeinsam was. Sehr hilfsbereite Community. Es ist sehr viel passiert seit Early Access und es freut mich das dass Team weiterhin dran ist und für 2026 auch viel geplant ist..
Steam User 20
Nach 1.000 Stunden in meinem Lieblingsspiel Pax Dei wird es Zeit eine Rezension zu schreiben!
Im Juni 2024 begann ich im EA mit dem Bau meiner ersten Burg und erlebte von da an die langsame Entwicklung des Spiels bis heute. Pax Dei ist ehrlicherweise inhaltlich immer noch im EA. Vermutlich war das kleine Entwicklerteam aus finanziellen Gründen gezwungen den Release zu wagen. Daher wohl auch das umstrittene Abomodell für das wichtigste Alleinstellungsmerkmal des Spiels die Grundstücke (Plots) mit Basenbau.
Unglücklicherweise wurde erst nach Release ein Plot pro Account für die ingame Währung "Gnade" eingeführt, da war ein Teil der Spieler schon vergrault. Ich selbst habe 4 Plots für Euros und 1 Plot für Gnade. Wenn man kein Geld ausgeben will, reicht der "Gnadenplot" für ein schmuckes Häuschen mit allem was man braucht völlig aus. Man kann, und so legt es ein MMO ja auch nahe, sich einem Clan anschließen und dort mit bauen sowie Werkstätten nutzen.
Als jemand, der schon in einer Zeit MMOs gespielt hat als Abomodell die Regel waren, finde ich die Einstellung "Videospiele dürfen allerhöchstens einen möglichst niedrigen Kaufpreis haben und monatliche Kosten sind Wucher" ziemlich verwöhnt. Man könnte sich ja auch mit Freunden zusammen Grundstücke leisten und schon geht es monatlich um sehr wenige Euros, nur mal so eine Idee, falls man sich in einem MMO nicht einen Clan mit fremden Leuten anschließen will ;)
Hat man einen Platz in Pax Dei gefunden, kann man die außergewöhnlichen Atmosphäre des Spiels genießen. Im mittelalterlichen Setting haben Spieler bisher ganze Städte, Burgen, Schlösser, Kathedralen, Baumsiedlungen, Badehäuser, verträumte Häuschen, Häfen und nicht zuletzt Arenen für PvP Duelle gebaut. Die PvP Duelle in den sonst PvP freien Startgebieten/Baugebieten sind neu und die ersten Turniere mit ingame Preisgeldern wurden schon von Clans durchgeführt.
Das eigentliche PvP findet in einem eigenen Gebiet Namens Lyonesse statt in dem von Clans Kontrollpunkte gehalten werden können. Entfernt erinnert es vom Prinzip an den Null-Security Weltraum in EVE Online. Ich selbst war noch nie dort, ich baue größtenteils an meiner Burg :D
PvE fängt mit dem Jagen von Tieren an. Wenn man durch die relativ dichten Wälder streift, hört man oft die Tiere erst bevor man sie sieht, was ein besseres Jagdgefühl gibt als in so manch anderem MMO. Weiter geht es mit kleinen NPC Camps in den Startgebieten, die mit unspektakulären Gegnern bestückt sind. Außerhalb der Startgebiete, in den Wildlands, sind Tiere und NPCs natürlich stärker, aber mit passendem Level der Ausrüstung, die man übrigens durch benutzen skillt, solo machbar. Die Dungeons sind für Gruppen gedacht und dort findet man Ressourcen, um bessere Ausrüstung herzustellen.
Die Vielfalt an verschiedenen Ressourcen für die 16 Handwerksberufe ist groß. Stein- und Holzarten gibt es zwar nur wenige, aber Pflanzenarten für Alchemie, Backen und Kochen massig. Die Regel gilt "sammle alles mindestens einmal auf, um die passenden Rezepte freizuschalten". Durch Herstellen levelt man den jeweiligen Beruf, mittlerweile ist der EXP-Zuwachs besser auf die Rezepte verteilt worden. Aufwendige Rezepte bringen jetzt mehr EXP, bei Release war das nicht so, wodurch hundertfach die gleichen einfachen Gegenstände hergestellt und dann weggeworfen wurden. Dadurch hat sich die Tradition entwickelt öffentliche Kisten, mit einem Herz markiert, aufzustellen und alles was man verschenken will rein zu tun. Fast in jeder Base findet man eine oder mehrere solcher Kisten.
Die Geschenkekisten stehen auch für die Hilfsbereitschaft in der Community. Neuen Spieler wird in der Regel gerne geholfen. Nur fragen muss man schon selbst und sollte dabei nicht frech werden. Discord ist im Spiel integriert und auf den EU Servern liest man Sprachen quer durch Europa. Wobei neben englisch vermehrt deutsch gesprochen wird, kommt mir zumindest so vor, vielleicht auch nur in meiner Ecke :D
Verkaufen kann man Hergestelltes natürlich auch in Marktständen auf seinem Plot an andere Spieler, was ja auch eine Grundidee des Spiels ist. Alle Ausrüstung muss von Spielern hergestellt werden, ebenso Verbrauchsgegenstände für Buffs. Auch da gab es seit Release Verbesserungen, z. B. Suchfilter, um nach bestimmten Gegenständen im Startgebiet zu suchen, hinlaufen muss man aber noch ;)
Das Bausystem von Pax Dei ist das Beste was ich in einem MMO kenne. Bauen in Enshrouded ist z. B. mindestens genauso gut, allerdings ist es kein MMO. Es macht schon ein bisschen stolz, wenn immer mal wieder andere Spieler, die man nicht kennt, zum sightseeing vorbei kommen und das was man so baut toll finden. Umgekehrt ist es auch bewundernswert was andere für Ideen haben.
Was man zunächst negativ sehen kann, ist der Grind, den man für aufwändige Gebäude und das Leveln der Berufe betreiben muss, der ist für mich in dem Spiel aber so schön entspannend in einer bezaubernden Landschaft. Ja, Pax Dei ist ein langsames Spiel, in dem man sich selbst Ziele suchen muss. Vor kurzem habe ich Where Winds Meet ausprobiert, zweifellos das ausgereiftere Spiel mit sehr sehr sehr viel mehr Inhalt, aber es waren mir einfach zu viele Meldungen, Belohnungen, Aufgaben usw.. Ich hatte ständig das Gefühl zu wenig zu machen und etwas hinterher zu rennen. In Pax Dei ist man frei von diesen Tretmühlen. Für den einen oder die andere vielleicht zu frei ;)
Auch ich vermisse noch so einiges im Spiel und so manches angekündigte, z. B. Pferde, sollten schon längst im Spiel sein. Aber beim nächsten Sonnenaufgang über nebeligem Tal, wenn die Lichtstrahlen durch die Baumkronen wandern, ist alles negative vergessen, auch nach 1.000 Stunden!
Pax vobiscum
Steam User 6
Auch wenn das Spiel eindeutig noch nicht fertig ist, ist es eine unglaublich wunderschöne Atmosphäre.
Die Graphic und das Worlddesign treffen 100% meinen Geschmack!