Path of Exile
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You are an Exile, struggling to survive on the dark continent of Wraeclast, as you fight to earn power that will allow you to exact your revenge against those who wronged you. Created by hardcore gamers, Path of Exile is an online Action RPG set in a dark fantasy world. With a focus on visceral action combat, powerful items and deep character customization, Path of Exile is completely free and will never be pay-to-win.
Steam User 12
Path of Exile – Das Spiel, das dich brechen will
Ich habe Path of Exile gestartet.
Nicht „angefangen“. Gestartet.
Fünf Minuten später war mein Charakter tot und ich hatte das Gefühl, das Spiel wollte mir höflich, aber bestimmt sagen:
„Du gehörst hier eigentlich nicht her.“
Man läuft ein paar Meter, verprügelt harmlose Monster, denkt sich: Okay, hab’s verstanden.
Dann kommt ein einzelner Gegner, sieht aus wie Hintergrunddekoration, schlägt zweimal zu und dein Charakter fällt um wie ein feuchter Pappkarton.
Kein Kampf. Keine Chance. Nur Demütigung.
Heiltränke existieren.
Nicht um benutzt zu werden –
sondern um dir kurz Hoffnung zu geben, bevor sie dir wieder genommen wird.
Du bist tot, bevor dein Gehirn den Gedanken „Vielleicht heilen?“ zu Ende formuliert hat.
Path of Exile ist ein Spiel, in dem:
normale Gegner dich behandeln wie einen Tutorial-Fehler
Bosse aussehen wie normale Gegner
und dein Tod kein Ereignis ist, sondern eine Designentscheidung
Du stirbst nicht episch.
Du stirbst beleidigend.
Oft weißt du nicht mal, wodurch.
Das Spiel weiß es.
Es sagt es dir nur nicht.
Denn Path of Exile erklärt dir nichts, weil es davon ausgeht,
dass du entweder:
bereits gebrochen wurdest
bereit bist, gebrochen zu werden
oder gleich damit anfängst
Nach ein paar Toden wird klar:
Das Spiel will nicht, dass du spielst.
Es will wissen, ob du es ernst meinst.
Dein Fehler war nicht schlechtes Gameplay.
Dein Fehler war, nicht zu wissen, was du nicht weißt.
Resistenzen? Leben? Defensivlayer? Schadensarten?
Ja. Alles Pflicht.
Wo das steht? Nirgendwo, wo Anfänger hinschauen würden.
Das Kampfsystem ist simpel:
Entweder du vernichtest alles auf dem Bildschirm –
oder du wirst ohne Animation, ohne Warnung und ohne Würde gelöscht.
Das Spiel nennt das Balance. Du nennst es später Erfahrung.
Und jetzt der perfide Teil:
Es macht süchtig.
Dieses Spiel weckt Ehrgeiz in Menschen, die vorher keinen hatten.
Jeder Tod fühlt sich nicht wie Scheitern an, sondern wie eine persönliche Provokation.
Nicht: „Ich hör auf.“
Sondern: „Okay. Noch einmal.“
Du willst beweisen, dass es dich nicht brechen kann –
auch wenn es offensichtlich genau das als Hauptziel hat.
Und wenn es dann passiert…
Wenn dein Build funktioniert.
Wenn du plötzlich der bist, der andere mit zwei Treffern löscht.
Dann ist der Spaß so verdammt groß, dass du dem Spiel alles verzeihst, was es dir vorher angetan hat.
Fazit:
Path of Exile ist kein Spiel.
Es ist ein gezielter Versuch, dich zu demütigen, zu brechen und wieder aufzurichten –
stärker, informierter und deutlich misstrauischer.
Ich sterbe ständig.
Ich werde absichtlich nicht geschont.
Ich werde systematisch erniedrigt.
Bewertung:
10/10 – es will mich brechen.
Es macht süchtig.
Ich spiele weiter.
Steam User 5
Ich wollte eigentlich nur kurz reinschauen. Das war vor 1.500 Stunden.
Path of Exile ist eines der wenigen Spiele, bei dem ich einen Doktortitel in Tabellenkalkulationen brauche, um herauszufinden, ob meine neue Sockel-Verlinkung gut ist. Der Skilltree sieht aus wie das Nervensystem eines außerirdischen Wesens – und ich liebe jede einzelne der 1.500 Knoten.
Meine Freunde fragen mich manchmal, wie es mir geht. Ich antworte nur noch mit "Chaos Orbs sind gerade günstig" und "hat jemand einen Mirror gefunden?"
Das Crafting-System ist so komplex, dass ich mittlerweile besser darin bin, virtuelle Gegenstände herzustellen als Rührei. Mein Charakter trägt Ausrüstung, die ich selbst nicht verstehe, aber sie macht große Zahlen – und große Zahlen sind gut.
Die Community ist fantastisch. Wo sonst trifft man Leute, die um 3 Uhr nachts darüber debattieren, ob 0,3% mehr Angriffsgeschwindigkeit den Unterschied macht? (Es macht den Unterschied. Immer.)
Fazit: Grinding Gear Games hat mir mein Sozialleben gestohlen, und ich bedanke mich dafür. Wenn ihr Zeit, Schlaf und funktionierende Beziehungen überbewertet, spielt was anderes. Alle anderen: Willkommen in Wraeclast, Exil.
10/10 – Würde wieder mein Leben verlieren
Steam User 2
Das spiel ist wirklich gut und man mus gut Überlegen welche gems zusammenpassen
Steam User 3
Path of Exile ist kein Spiel, das dich an der Hand nimmt. Es ist eher ein System, das du lernen musst zu brechen.
1200 Stunden später habe ich Builds gespielt, die komplett absurd sind – von screen-clearing Explosionsketten bis hin zu Charakteren, die Bosse in Sekunden löschen.
Das Gefühl, einen eigenen Build zu bauen, der funktioniert, ist unbeschreiblich gut. Und wenn er dann in einer neuen League plötzlich nicht mehr funktioniert, beginnt das Ganze von vorne.
Frust? Ja. Suchtpotenzial? Extrem.
Ich würde es niemandem empfehlen, der wenig Zeit hat – aber jedem, der gerne tief in Systeme eintaucht.
Steam User 1
Mega geiles Spiel hab mein leben dafür aufgegeben und nacht 1000std das spiel immer noch nicht verstanden
Steam User 1
Gutes Game leider ist die Story bisschen lang mit 10 Akte macht aber richtig Laune.
Steam User 1
Path of Exile ist kein Spiel, das man „einfach mal so“ spielt. Es ist eher ein Spiel, in das man hineinwächst – oder an dem man ziemlich schnell scheitert. Für mich ist es eines der faszinierendsten, aber gleichzeitig auch frustrierendsten ARPGs überhaupt. Und genau diese Mischung macht es so besonders.
Was Path of Exile von Anfang an auszeichnet, ist seine enorme Tiefe. Das passive Skilltree-Monster, die Gem-Systeme, Items, Crafting, Ligen, Mechaniken über Mechaniken – das Spiel bietet mehr Möglichkeiten, als man am Anfang überhaupt begreifen kann. Und wenn man sich einmal darauf einlässt, fühlt es sich unglaublich gut an, einen eigenen Build wirklich zum Laufen zu bringen. Dieser Moment, wenn plötzlich alles klickt und der Charakter genauso funktioniert, wie man ihn geplant hat, ist eines der größten Highlights des Spiels.
Die Atmosphäre passt hervorragend zum düsteren Setting. Die Welt von Wraeclast ist hoffnungslos, brutal und konsequent unangenehm – und das meine ich positiv. Sounddesign, Musik und Artstyle unterstützen das stark und sorgen dafür, dass sich das Spiel ernst und erwachsen anfühlt. Hier wird nichts beschönigt, und das verleiht Path of Exile eine sehr eigene Identität.
Aber genau da, wo die Stärken liegen, beginnen auch die Probleme. Path of Exile ist extrem einsteigerunfreundlich. Neue Spieler werden gnadenlos ins kalte Wasser geworfen. Ohne externe Guides, Videos oder Community-Tools ist man oft verloren. Viele wichtige Mechaniken werden kaum oder gar nicht erklärt, und Fehler im Build können dazu führen, dass man nach Stunden merkt: Das funktioniert so nicht. Das ist hart – und sicher nicht für jeden spaßig.
Auch das Endgame ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist es riesig und bietet theoretisch hunderte Stunden Content. Andererseits fühlt es sich oft sehr grindlastig an. Maps laufen, Loot sortieren, Währung farmen – immer und immer wieder. Wer genau dieses Loop liebt, findet hier sein Paradies. Wer mehr Abwechslung oder klarere Ziele braucht, könnte sich irgendwann ausgelaugt fühlen.
Ein weiterer Punkt ist die technische Seite. Performance-Probleme, unübersichtliche Effekte auf dem Bildschirm und gelegentliche Serverprobleme gehören leider seit Jahren zum Paket. Gerade in hektischen Situationen verliert man schnell den Überblick – oder stirbt, ohne wirklich zu wissen warum. Das kann extrem frustrierend sein, vor allem wenn man viel Zeit in einen Charakter investiert hat.
Trotz all dieser Kritikpunkte muss man aber sagen: Path of Exile hat etwas, das nur wenige Spiele schaffen – es bindet seine Spieler. Die regelmäßigen Ligen, Updates und neuen Mechaniken sorgen dafür, dass man immer wieder zurückkommt. Selbst nach Pausen fühlt sich der Neustart oft motivierend an, auch wenn man weiß, dass wieder ein steiler Lernberg wartet.
Mein Fazit:
Path of Exile ist kein Spiel für jeden – und will es auch gar nicht sein. Es ist komplex, fordernd, teilweise gnadenlos und nicht selten frustrierend. Gleichzeitig bietet es eine Tiefe und Freiheit, die im ARPG-Genre fast einzigartig ist. Wer bereit ist, Zeit, Geduld und Hirnschmalz zu investieren, bekommt ein unglaublich mächtiges Spielerlebnis. Wer einfach nur entspannt Monster kloppen will, wird hier vermutlich nicht glücklich.
Ich liebe Path of Exile nicht, weil es perfekt ist – sondern weil es sich weigert, einfach oder bequem zu sein.