Overload
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Overload combines intense action with awesome graphics to create the ultimate zero-gravity shooter. An engaging single-player story campaign, a score attack mode, and online multiplayer give the player an intense experience and lots of replayability. Destroy robots, rescue survivors, blow up the reactor, and escape before the whole thing explodes! From the creators of the classic game Descent.
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'Overload' ist der spirituelle Nachfolger zur Kultreihe 'Descent' aus den Neunzigern, sogar von denselben Entwicklern erschaffen. Es sieht wunderschön aus, hat gerade in den späteren Levels einen coolen Soundtrack und das Gameplay besitzt, gerade wegen des spaßigen Upgrade-Systems, ein recht hohes Maß an taktischer Tiefe für einen Shooter. Das Spiel ist eigentlich wirklich, WIRKLICH gut, allerdings gibt es zwei Kritikpunkte, die mich im letzten Drittel der Kampagne an den Rand des Wahnsinns getrieben haben.
Erstens: Das Leveldesign. Ich verstehe, dass die Levels in einem 6DOF-Shooter etwas komplexer sein müssen, weil sie sonst langweilig sind. Das ist an sich auch kein Problem, da man einen Hologuide besitzt, der einem bei Bedarf den Weg zu den wichtigsten Bereichen des Levels zeigt. Die Wegfindung ist zuverlässig, hier gibt es nichts zu meckern. Jetzt ist das Problem allerdings, dass dieser im letzten Drittel der Story aus Gründen nicht verfügbar ist und ihr euch an Teleporter-Labyrinthen "erfreuen" dürft. Für Menschen wie mich, deren Orientierungsvermögen nicht das Beste ist, war die Navigation hier ein absoluter Albtraum.
Zweitens: Der Schwierigkeitsgrad. Auch hier bezieht sich meine Kritik ausschließlich auf das letzte Drittel der Story, mehr kann ich aus spoilertechnischen Gründen nicht sagen. Ich habe auf 'Teufelskerl' gespielt, das heißt 'Normal'. Es war zwischendurch etwas knifflig, aber nichts womit ich nicht umgehen konnte. 'Overload' gehört von Natur aus eher zu den schwereren Shootern, bis hierhin war also alles gut. Es hat sogar richtig Spaß gemacht. Irgendwann habe ich mich jedoch gewundert, warum nur ZWEI PROZENT aller Leute das Spiel auf 'Normal' durchgespielt haben. Als ich an besagtem Punkt ankam, wusste ich es dann: Hitscanner mit pre-fire und perfektem Aim, Gegner die sich teleportieren und mit einer Salve fünfzig Panzerungsschaden machen können (halbes Leben btw), immer wissen wo man ist und die später in Massen, also wirklich in Massen spawnen. Ich habe es auf dem Zahnfleisch kriechend zum Ende geschafft, mit jeweils zwanzig Quickloads allein in den letzten beiden Levels. Was ich damit sagen will: Der Difficulty Spike ist für den normalen Schwierigkeitsgrad viel zu krass, kleinste Fehler im Movement werden hart bestraft. Auf 'Schwer' kann man das gern bringen, aber nicht hier.
Das hört sich jetzt danach an, als würde ich das Spiel eigentlich richtig beschissen finden, aber dem ist nicht so. 'Overload' ist, wie anfangs schon gesagt, eigentlich ein krasses Spiel, das sehr viel richtig macht. Die ersten zwei Drittel kann ich daher auch jedem Shooter-Fan wärmstens empfehlen. Alles was nach dem großen Plottwist kommt, ist allerdings mit großer Vorsicht zu genießen. Es haben nicht ohne Grund nur zwei Prozent aller Leute das Spiel überhaupt durch.
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Butterweiches Gleiten durch Stollen und Strukturen - Ferne Erinnerungen an Descent 1+ kommen zurück. Macht (mir) einfach immer noch Spass ;-)
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Einfach ein tolles Gefühl durch Stationen zu fliegen, Rätsel lösen und dabei diverse Gegner mit diversen Waffen zu bekämpfen.
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Interplay hatte mit Descent 1995 damit eines meiner lieblings Spiele raus gehauen. Forsaken war auch was feines. Overload setzt da noch einen drauf.
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Wer Descent gemocht hat, wird dieses Spiel auch mögen. Ich hatte eine sehr kurze Eingewöhnungszeit, was bei so einer Art Spiel normal ist.
Dieses Spielt ist Descent durch und durch. Teilweise erinnern mich manche Level sogar daran, was ich aber nicht schlimm finde. Das Design ist klar Descent. Die Waffenauswahl ebenso. Es gibt auch einen Holobot, den man losschicken kann, wenn man sich nicht mehr zurecht findet. Ich habe nun Descent schon recht lange nicht mehr gespielt, aber in meiner Erinnerung habe ich mich darin viel mehr verirrt als in diesem Spiel bislang. Insgesamt, nach fast 2 Stunden Spielzeit bin ich hier wesentlich motivierter als damals bei Descent, aber wer weiß wie sich das mit späteren Leveln noch so entwickelt. Die Grafik ist ok- nicht atemberaubend aber doch recht gelungen, wie ich finde.
Was hier denke ich hinzugefügt wurde - man kann sein Schiff zwischen den Leveln upgraden. Dafür muss man im Level Punkte einsammeln. Das Upgrade Menü fand ich anfangs etwas unintuitiv. Es wäre hier auf jeden Fall gut, wenn man die Verteilung der Punkte, die man gerade vergeben hat nochmals rückgängig machen kann.
Ich meine, ich musste erst einmal verstehen, dass die meisten Upgrades nunmal alle meine 5 Punkte, die ich zur Verfügung hatte auf einmal benötigen - ich dachte erst, ich kann hier ein bisschen verteilen. Aber gut, sobald man das verstanden hat...
Also alles in allem Daumen hoch - wie gesagt, wer Descent mochte, wird dieses Spiel auch mögen.
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Wenn Descent 1&2-Fan hier spielen, 100% SUCHTGEFAHR!!!!!!!
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