Observer
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What would you do if your fears were hacked? Observer is a cyberpunk horror game from Bloober Team, the creators of Layers of Fear. Discover a dark cyberpunk world beset by plagues, war and squalor. Play as the new front line of neural police as you hack into the jagged minds of the insane. Features: Observe and Report – You are Dan Lazarski, an elite neural detective known as an Observer, and part of a corporate-funded police unit whose purpose is to hack and invade suspects’ minds. In this future, anything you think, feel, or remember can be used against you in a court of law. A Dark Dystopia – The year is 2084. If you somehow survived the Nanophage, odds are you were killed in the War. Those who live have turned to drugs, VR, neural implants— anything to distract themselves from this new reality. But they can’t hide from you.
Steam User 56
Der Sprecher des Hauptprotagonisten leistet hier ganze Arbeit, es ist Schauspieler Rutger Hauer (Sin City, Batman Begins, Blade Runner), die Stimme verleiht alleine dem Intro schon eine gut aufkommende Atmosphäre, das ändert sich auch später im Spiel nicht. Was ist eigentlich >observer_? Ein Cyberpunk-Horror Spiel, dass im Jahre 2084 spielt.
Ich möchte nicht viel verraten, außer dass wir einen Polizisten spielen, der sich in die Gedanken lebendiger und toter Menschen einhacken kann und sein verschollener Sohn das weltweit größte Unternehmen leitet. Die Menschen haben sich vollkommen in die digitale Welt geflüchtet und das Setting ist eine verwahrloste Zukunft, in der Techniken, Implantate und Unternehmen die Welt beherrschen. Das Spiel einen "Walking Simulator" zu nennen ist nicht ganz richtig, denn man muss durchaus interagieren und wird mit Rätseln gefordert. Dennoch richtet sich das Spiel eher an den Typ Spieler, der eine interessante Geschichte schätzt.
Steam User 32
>observer_
R.I.P Rudger Hauer 23.01.1944 – 19.07.2019
🏆 2. Platz 🏆
Bei der German Review Group August 2019
Ist ein grandios besetztes Cyberpunk-Horrorspiel von den Machern von Layers of Fear.
Story
Das Ganze spielt im Jahr 2084 in Polen. Wir verkörpern Daniel Lazarski (von Schauspieler Rutger Hauer verkörpert), Neuraldetektiv und schon etwas fertig mit der ganzen Welt. Wir können uns mit anderen Menschen vernetzen um deren Erinnerungen auf Informationen hin zu durchforsten und treffen dort auf deren Ängste und Begierden. Aus heiterem Himmel werden wir von unserem Sohn kontaktiert. Wir sind etwas verwundert, denn unser Verhältnis ist mehr schlecht als recht. Etwas schlimmes muss passiert sein…….
Gameplay
Wir steuern wie gesagt Daniel, mit WASD und Maus (Controller habe ich nicht getestet) in der Ego-Perspektive und wir besitzen 2 Spezialfähigkeiten.
Mit der Einen können wir Gegenstände analysieren, wie zum Beispiel einen kleinen Minirekorder oder einen Fernseher usw.(Marke, Produktion Jahr usw.) Es sind komischerweise viele Geräte aus den 80ern und 90ern.
und
mit der Anderen ist es uns möglich zum Beispiel Blut oder Haare zu analysieren( Blutgruppe, DNS usw.) oder einer Blutspur zu folgen usw.
Wir können auch mithilfe der mittleren Maustaste elektronische Zahlenschlösser die sich vor Türen befinden hacken, eine Waffe besitzen wir nicht.
Es sind auch kleinere feine Easter Eggs eingebaut, also genau schauen.
Grafik
Die Grafik fand ich voll in Ordnung. Im Wohnkomplex kam wegen den Hologrammen usw. auch etwas Blade Runner feeling auf.
Am Besten fand ich die Traumsequenzen (Hacksequenzen), da blitze es schon ein paar Mal ordentlich, wenn das Dunkle, das in jedem von uns schlummert zum Vorschein kommt. Natürlich ist nicht alles düster, gab auch schön dargestellt Sequenzen, aber nicht viele.
Sound
War für mich das erste Mal dass ich Rudger Hauer auf Englisch gehört habe, also seine richtige Stimme. Fand sie sehr passend, trägt einiges zu Atmosphäre bei.
Die Umgebungsgeräusche fand ich auch erschreckend gut gemacht. Hier Mal ein Rohr mit einem dampfenden Loch und wo anders fliegen uns die Tauben mit ihrem GRUGRU um die Ohren.
Die Hintergrundmusik unterstreicht die düsteren/traurigen Passagen sehr fein.
Errungenschaften
Leider schafft man nicht alle Errungenschaften in einem Durchlauf.
Also man kann sich die Errungenschaften aufteilen und noch einmal alles spielen oder man kopiert sich den Speicherstand nach ca 5 Stunden einmal heraus, so muss man nicht alles noch einmal durchspielen. Empfehle aber auf jeden Fall einen Guide zu nehmen, schon alleine wegen den Patientenkarten.
Sonstiges
+Spieldauer für einen Durchlauf liegt bei ca. 7h.
+Errungenschaften
+Sammelkarten
+ Düstere Atmosphäre
+ Kurze knackige Jump Scares
+Interessante Geschichte, wie die Zukunft sein könnte.
+ Auto Saves waren gut verteilt.
+ Easter Eggs gibt es auch
o Preis im Sale für 8,39 Euro finde ich OK.
- Nerviges Kasten, Schubladen und Türen öffnen.
Fazit
Observer besticht vor allem durch die Atmosphäre. Dies geschieht durch eine meist düstere Umgebung, mit kleinen Jump Scares. Untermalt wird das Ganze noch durch eine coole Synchro und eine dramatischen Musik.
Nachdem ich bei solchen Walking Horror Spielen, wo man keine Waffen hat und vor etwas weglaufen muss immer sehr sehr sehr viel Respekt habe, rechnete ich schon mit dem Schlimmsten.
Aber zum Glück waren es nur wenige Abschnitte wo man schleichen bzw. weglaufen muss, sonst war es im Großen und Ganzen eher ruhig.
Von mir eine klare Kaufempfehlung.
Viel Spaß und ich schaue mir gleich noch einmal Blade Runner an. "Replikant" Roy Batty wartet auf dich.
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Steam User 14
Das Spiel ist sehr gut.
Es ist ein postapokalytisches Psychohorrorspiel der ungewöhnlichen Art, das vor allem durch aufwendige grafische Effekte und die Visualisierung von teils alptraumhaften Gedankengängen fasziniert.
Wir befinden uns in einem dystopischen Krakau (Polen) des Jahres 2084. Erweiterte Realität, virtuelle Realität, cyborg-artige Modifikationen des Körpers waren bzw. sind gang und gäbe, bis eine nanophage genannte Katastrophe das alles zu einem Desaster machte. Die Überlebenden vegetieren, teils nicht funktional oder unter Drogen, am Rande der Gesellschaft ("Klasse C"), die von dem Megakonzern Chiron beherrscht wird.
Chiron unterhält Polizisten, die die Fähigkeit haben, sich in die Gedanken von Menschen mit Gehirnimplantat einzuschleusen. Wir spielen einen solchen Polizisten, Daniel Lazarski, der auch eine erweiterter Sicht hat und die o.g. negativen Auswirkungen nur medikamentös einigermaßen in den Griff bekommt. Ein Anruf seines von ihm entfremdeten Sohns und Ingenieurs bei Chiron führt ihn zu einem Wohnblock der Klasse C, wo er in einem immer düsterer werdenden Kriminalfall ermittelt.
Die ruhige Art des wohl schon älteren Daniel kontrastiert mit der alptraumhaften Umgebung, insbesondere in den Gedankenwelten der Mitmenschen. Die Geschichte selbst ist nicht ganz einfach, aber interessant.
Das Gameplay ist eher leichtgewichtig und nicht das, was das Spiel so besonders macht. Bei seinen Ermittlungen untersuchen wir Schauplätze, suchen nach bedeutsamen Objekten oder Hinweise für Türcodes, befragen (meist nur über Türsprechanlage) Nachbarn und schleusen uns manchmal in die Gedanken des Gegenübers ein. Das Gameplay ähnelt also oft einem Detektivspiel, das nur teilweise linear abläuft. Die Traumsequenzen sind viel geradliniger und man muss allenfalls ein paar Aufgaben erledigen. Dort taucht auch ein Gegner auf, der sehr erschreckend sein kann, dem auszuweichen aber letztlich nicht schwer ist.
Viel bedeutsamer ist die Atmosphäre des Spieles, das teils wie ein interaktiver Film wirkt. Das abbruchreife Gebäude mit seinen (teils defekten) visuellen Effekten ist schon seltsam und düster genug. Erst recht aber die Träume (Gedanken); sie wirken oft sehr unheimlich, bizarr, überwältigend, beeindruckend. Die Fülle an verschiedenen Szenarien, Effekten, Abläufen, die mir sehr aufwendig erschienen, hat mich beeindruckt.
Sicherlich ist vieles davon auch Willkürlich und wirkt wie die Ausgeburt eines Verrückten. Aber selten war es in Spielen so gut wie hier gemacht. Oft ist es ein Horror-Walking-Simulator, bei dem man es selbst in der Hand hat (im Ggs. zum Film), wie schnell und wann es weitergeht. Und letztlich findet man immer wieder zur Haupthandlung zurück und kann diese weiter verfolgen.
Die Grafik ist entsprechend beeindruckend. Nicht etwa wegen hochauflösenden Texturen o.ä. sondern wegen dem, was da alles gezeigt wird. Ein Füllhorn voller Effekte und Abläufe. War man eben noch in einem Theater, ist man in einer Kirche, folgt man einem Reh, ist man in einem Hinterhof, sieht man einen Film in einem Fernseher, hat man ein Baby am Hals, krabbelt man durch dunkle Gänge, steht man in einem Wald mit einem Fahrrad, etc. Die visuellen Beeinträchtigungen von unserem Protagonisten können etwas stören (so eine Art Bildrauschen mit Artefakten).
Auffällig sind die archaischen Objekte vorwiegend aus den 1980ern (z.B. alte Monitore, Steroanlagen, Schwarz-Weiss-Fotos), die hier neben futuristischen Dingen ohne weitere Erläuterung eingesetzt werden, m.E. bewusst, um die Geschichte (im positiven Sinne) noch bizarrer zu machen.
Der Sound ist auch sehr gut. Die Geräusche, Stimmen und Musik tragen sehr zu der Stimmung im Spiel bei, des öfteren können sie auch erschrecken. Sehr gut ist die (im Gegensatz dazu, auch zu seinen Gesprächspartnern) ruhige Stimme von Daniel Lazarski (Rutger Hauer, der in Blade Runner den Replikantenanführer gespielt hat).
Die Steuerung ist einfach. Ich habe mit Gamepad gespielt, was sehr gut geklappt hat.
Es gibt einige Errungenschaften die zeigen, dass es in dem Spiel sehr viel zu entdecken gibt.
Pro & Contra:
+ Sehr guter Psycho-Horror
+ Beeindruckende visuelle Effekte und Szenarien
+ Guter Sound
+ Stimme von Rutger Hauer für Daniel Lazarski
+ Gute Atmosphäre
o Etwas viele (absichtliche) Bildstörungen
o Wenig Gameplay
Wertung: 10/10
Das Spiel ist ein sehr bizarrer Psychotrip. Ich betrachte das Spiel als interaktives avantgardisches Gesamtkunstwerk.
Es ist manchmal vielleicht etwas anstrengend und all zu oft will ich so was auch nicht spielen (wäre nicht mehr gut), aber als spezielles Erlebnis ist es klasse.
Steam User 14
Dass Observer von den „Layers of Fear“ Machern stammt, kann man früher oder später erkennen. Die Geschichte fängt auch hier relativ harmlos an und artet irgendwann zu einem total abgedrehten Psycho-Trip aus.
Gameplay:
In diesem Cyberpunk Szenario übernehmt ihr die Rolle des Observers, der mit Hilfe von verschiedenen Augmentierungen unter anderem Zugang zu den Erinnerungen anderer Personen erhalten kann. Ihr spielt zwar in der Ego-Perspektive, aber benutzt eure Fähigkeiten anstatt Waffen. Wenn also Gegner auftauchen heißt es abtauchen anstatt kämpfen. Ihr redet, hackt und rätselt euch auch ein wenig durch die interessante Story. Meistens geht es darum Hinweise an einem Tatort bzw. zu einer Person zu finden. Hört sich vielleicht langweilig an, aber die Inszenierung ist großartig.
Grafik & Sound:
Die Grafik ist ausgezeichnet, besonders die zahlreichen Effekte wie Licht, Nebel etc. Habt ihr alle Einstellungen auf Maximum gibt es nichts mehr zu meckern.
Die Sprecher gefallen mir sehr gut und machen auch den Eindruck, dass sie ihre Rollen verstanden haben. Der allgemeine Sound passt sehr gut ins Szenario und erzeugt durchweg eine gute Atmosphäre.
Fazit:
Wer Layers of Fear kennt weiß schon in etwa worauf er sich hier einlässt. Wobei Observer meiner Meinung nach das bessere Spiel ist, da es ein mehr bodenständiges Szenario bietet (Welt, Story etc.). Erinnerte mich irgendwie an Blade Runner und Ghost in the Shell.
Steam User 38
Review verfasst am 15.06.2019
Observer ist ein Zukunfts/Horror Game, welches 2084 in einem osteuropäischen Cyberpunk-Universum spielt. Man ist ein Neuraldetektiv und handelt im Auftrag einer privaten Polizeieinheit. Man ist in der Lage in Erinnerungen von anderen Menschen einzudringen. Die Grafik ist zeitgemäß und der Soundtrack unterstreicht das Setting. Die Story ist interessant aber auch teilweise verwirrend. Um mit dem Game warm zu werden, muss man sich darauf einlassen. Man muss Tatorte untersuchen, Leute befragen und teils selber rausfinden wies weitergeht. Um die Geschichte ganz zu verstehen, muss man sich auch die Zeit nehmen, Emails und andere Infos zu lesen. Es gibt eine durchaus gelungene englische Sprachausgabe und deutsche Untertitel. Ansonsten gibt es noch eine xbox360 Controller Unterstützung, Sammelkarten und Errungenschaften.
Was mir negativ aufgefallen war ist, dass es Schleichabschnitte gibt, die teilweise nervig und frustrierend sind. Und die Option, den letzten Spielstand zu laden fehlt leider. Man muss (wenn es nötig ist) immer zurück ins Hauptmenü gehen und dort Fortfahren auswählen.
Observer ist nur für Gamer, die Ausdauer und Geduld mitbringen und auch extreme Geräusche und Lichtdarstellungen vertragen können, geeignet. Für die Masse also nichts. Preis/Leistung finde ich noch ok.
Steam User 16
>observer_ Der Surrealer horror thriller
Düstere zukunft´s vorstellung wie aber bei den meisten cyber punk spielen oder auch filmen! Mit derben wie abgedrehten scenen^^
Anmerkung: Habe es für 12,60€ mit coupon gekauft.
Review größe: Kurz(Ich will ja nicht zuviel verraten vom spiel^^)
Status: Durch.
Spielzeit: 8 Stunden.
Bugs: Keine gesehen!
Pro
-Gute sprecher(Englisch..)
-Atmosphärisch top!
-Allgemein sehr gute soundkulisse(Aufjedenfall mit kopfhörer spielen^^)
-Grafik gut schöne lichteffekte.
-Horror ist auch gut(wobei die scenen die man manchmal da sieht schon zimmlich abgedreht sind^^)
-Story!
Con
-Zu kurz!(weil normalerweiße kostet das spiel ja 29,99€ und für den preiß ist es definitiv zu kurz!)
-Zu wenige spielabschnitte mit den Nanophagen(Feinden)
-Wenige rätsel einlagen oder überhaupt wenig abwechslung die meiste zeit rennste da von a-b!
-Leider wenig detektiv arbeit!
Fazit: Schöner horror thriller der grafisch und spielerich ok ist aber nicht für 29,99€ sondern eher im angebot zu kaufen sein sollte.
Steam User 7
The Real Cyberpunk.
Das echte Cyberpunk ist brutal, dystopisch, düster, raffiniert, stilvoll, philosophisch und sehr, sehr bedrückend.
Horror ???
Ein surrealistischer Alptraum ist das, psychologischer Horror vom Feinsten !!!
Grafik: 10/10
Sound: 10/10
Gameplay: 7/10
Story: 9/10
Jeden Cent wert, wer auf ein richtiges Cyberpunk Setting steht.