Necromunda: Underhive Wars
Der Autor hat noch keine Beschreibung in Ihrer Sprache bereitgestellt.
Deep below the nightmarish, polluted hive cities of Necromunda, in the twisted, vertiginous, dark tunnels of the Underhive, rival gangs fight to the bitter end for personal power, wealth, survival and the honour of their Houses. Only the strongest survive. Lead, customize, and grow your gangs of Escher, Goliath, and Orlock. Specialize each member and send them to battle in hazardous dystopian environments. Exploit the terrain in tactical gunfights: climb raised walkways to take advantage, set traps, and ambush foes to force them into bloody melee engagements. Learn new skills, loot equipment and bring your evolved gang to 4-player online gang fights. Lead and evolve your gangs in this compelling tactical-RPG Follow a rich narrative campaign in the Underhive Engage in immersive and persistent game modes First video game adaptation from mythical tabletop game Necromunda, the most famous Hive World of Warhammer 40,000 Play solo or join thrilling 4-way online gang fights
Steam User 74
Zum Zeitpunkt meiner Rezension habe ich 40 Stunden gespielt:
Pros:
- Die Atmosphäre des Spiels wurde gut umgesetzt, die Detailtreue
ist grandios und als 40k Fan fühlt man sich gleich zu Hause
- Gute Grafik, ansprechendes Leveldesign
- Angenehme Lernkurve, passende Spielmechaniken (z.B. eine Plünderrunde,
nachdem der Gegner besiegt wurde)
Neutral:
- Die Kampagne, tja ich mag gute Kampagnen und auch die Idee für diese Necromunda
Kampagne ist gar nicht schlecht. Allerdings eher für ein Buch, eine Netflix Serie oder
als Grundlage für ein narratives Spiel mit dem Tabletop Necromunda.
Für dieses Computerspiel funktioniert sie nicht besonders gut. Das liegt vor allem an 2
Dingen:
1. Die Kampagne hat 15 Missionen, die gleichzeitig das Tutorial sind.
Ja richtig, 15 Tutorial Missionen ! Meiner Meinung nach hat man das Spiel
spätestens nach der 3. Mission verstanden. Hier wäre weniger mehr gewesen.
2. Während der Kampagne wechselte man nach je 3 Missionen die Gang,
um die Geschichte aus jeder Seite zu erleben. Was in einem Buch oder einer
Fernsehserie funktioniert, nicht aber hier. Denn die Figuren sind einem schnell egal,
weil man nie einen Bezug zu ihnen aufbaut. Außerdem kann man 15 Missionen
lang weder ihre Ausrüstung noch sonstwas an ihnen ändern, was ja einen
großen Reiz des Spiels ausmacht, die eigene Gang. Ganz
davon ab, dass man sich die Gang ja auch nicht aussuchen darf.
Für 3 Tutorial Missionen okay, für 15 einfach nur nervig.
Die Kampagne habe ich nur bis Mission 11 gespielt, die sich aufgrund
von Bugs bei mir nicht beenden lässt.
3. Man muss die Kampagne mind. bis Mission 10 spielen,
um alle kosmetischen Änderungen an der eigenen Gang im freien Spiel
frei schalten zu können. Wer auch immer auf diese Idee kam,
es war eine schlechte Idee.
Cons
- Bugs, Abstürze, Einfrieren des Spiels tritt noch sehr häufig auf
- Schwache bis gar nicht vorhandene KI Leistung. Selbst auf hohem
Schwierigkeitsgrad ist der Gegner keine Herausforderung. Die KI
lässt Kämpfer in jede Falle laufen, unternimmt Spaziergänge auf der Karte,
führt grundsätzlich Selbstmordangriffe aus und ist nur auf der Jagd nach Beutekisten.
Kurz gesagt, der Gegner wehrt sich kaum und wird erledigt, während
er versucht Kisten wegzuschleppen.
- Nur drei spielbare Gangs, die sich in wenigen Fähigkeiten und äußerlich unterscheiden,
was lahm ist, wenn man bedenkt, dass die Tabletop Vorlage genug Material
bietet. Ich hoffe es werden noch die fehlenden Gangs eingeführt (Van Saar, Cawdor, Delaque,
Chaos Kult, Symbionten Kult, Enforcer/Arbites, Ratlings, Redemptionisten)
- Mir persönlich fehlen die Tunnel und dunklen Ecken der Makropole. Alle Level
sind offen, groß und teilweise sehr luftig. Das ist ansprechend, aber jeder weiß,
Städte bestehen nicht nur aus großen Plätzen und Fabrikanlagen,
sondern auch aus Kanälen, LüftungsSchächten, Tunneln und vielen dunklen
Gassen.
Fazit:
Trotzdem die Entwickler mit dem Vorläufer Mordheim schon viele Erfahrungen
sammeln konnten, haben sie es entweder nicht umgesetzt oder bewusst ignoriert.
Und dabei war es anscheinend nicht viel Arbeit, denn Necromunda ist mehr oder
minder ein Mordheim Klon, ein Kopie die eben in einer fiktiven Zukunft spielt.
Nimmt man dann noch dazu, dass das Design, die Gangs, der ganze Hintergund,
die Tabletop Spielmechanik und was weiß ich noch alles schon seit mehr als 25
Jahren zur Verfügung steht und nur von Games Workshop lizensiert wurde,
fragt man sich, warum nicht ein besseres Spiel dabei rausgekommen ist.
Versteht mich nicht falsch, trotz all der Fehler mag ich das Spiel,
aber grundsätzlich wäre viel mehr drin gewesen.
Wenn ihr also mit einer schlechten KI und einigen offensichtlichen Design
Fehlern leben könnt, kauft euch das Spiel.
Wer allerdings eine taktische Herausforderung sucht, sollte sich lieber
woanders umsehen oder gleich das Tabletop gegen menschliche Gegner spielen.
Steam User 25
Ach.. wer denkt nicht gerne an die alten Zeiten zurück.
Waren das noch unbeschwerte Zeiten als ich damals meine 2000 Punkte Vampirarmee, selbst zusammengebastelt und mehr schlecht als recht bemalt, über den Spieltisch schob. Warhammer war im kommen.
Neben den Haupttiteln Warhammer Fantasy und Warhammer 40.000 erblickten nach und nach kleine Geschwister das Licht der Welt. Fantasy gebar "Mortheim" und 40.000 gebar "Necromunda" und später noch "Gorkamorka". Und mit "Inquisitor" das erste echte Rollenspiel mit deutlich größeren Püppchen.
Aber genug von Nostalgie, genug mit der Geschichtsstunde. Ich weiss ihr seid allesamt keine alten Männer so wie ich es bin. Kommen wir zu harten Fakten.
Necromunda ist ein Rundenbasiertes Strategiesternchen mit Rollenspielansatz in welchem 4 (Spieler)Parteien (Wahlweise echte Spieler oder die KI) ihre maximal 5 Kämpfer über eine unfassbar detailreiche Karte ziehen lassen um die Mission zu beenden, die sie eben gerade begonnen haben. Bis zu 20 hübsch designe Kämpfer aus 3 spielbaren Fraktionen also die nacheinander ziehen/schiessen/hauen dürfen.
Wer "Mortheim" (also das PC-Spiel ^^) kannte kann "Necromunda" direkt ohne Tutorial losspielen.
Kaufen oder nicht ?
Pro:
- Unfassbar detailreiche Karten auf denen man kämpft (Noch nie erlebt zuvor. Sogar Innenräume die einen sprachlos machen)
- Unfassbar viele Anpassungsmöglichkeiten(Optisch) der eigenen Kämpfer. Unwarscheinlich, dass man auf eine Gang trifft die so aussieht wie die eigene.
- Gute Balance. Magst du nur Schützen ? Nur Nahkämpfer ? Einen Saboteur dazu ? Einen Mechaniker ? Stell deine Gang auf wie immer du magst. Du wirst weder haushoch überlegen noch aber haushoch unterlegen sein.
- (Erwähnenswert) Ein Storymodus. Ich selbst brauche in solchen Spielen keine Story denn ich kenne die Welt von Necromunda. Ich will direkt losspielen. Aber es gibt eine ganze Story von über 15 Missionen.
- (Erwähnenswert) Die Mehrspielermöglichkeit. War "Mortheim" noch ein reiner Singleplayertitel kannst du in diesem hier bis zu 4 Freunden sagen "Na komm, bring ran deine Gang. Mach ich Kleinholz draus"
Contra:
- ("Erwähnenswert" weil das vermutlich noch gefixt wird.) Die Kollisionsabfrage hinkt noch gewaltig. KI-gesteuerte Kämpfer bleiben gerne an Hindernissen wie Wänden oder Kisten auf dem Boden hängen und beenden ihren Zug dann genau da. Ein gefundenes Fressen für jeden Gangleader der weiss was er da tut. Ich erwarte nicht, dass dieses Problem bestehen bleibt daher kein wirklicher Minuspunkt aber ich muss es erwähnen.
- Die Spielbaren Fraktionen. 3 ? Im Ernst ? Man sollte man meinen, dass ein Titel der darauf abzielt bis zu 4 Spieler an den PC zu holen auch mindestens 4 verschiedene Gangs parat hat. Nö. Das ist der einzige wenn vieleicht auch nur vorrübergehende Minuspunkt dieses Titels.
Momentan zu spielen sind:
- Escher
- Goliath
- Orlock
Andere Häuser/Gangs sind vorstellbar und auch warscheinlich denn namentlich werden bereits jetzt die "Cawdor" in Ladebildschirmen erklärt. "Van Saar" würde mir spontan auch noch einfallen auch wenn es bei mir, wie zuvor angeschnitten, tausend Jahre her ist das ich die Püppchen in der Hand hatte.
Da beide Contra/Minus-Punkte die ich hier anschneide meiner Ansicht nach nur zeitlich begrenzt auftreten kann ich für dieses Spiel nicht weniger als eine klare Kaufempfehlung abgeben.
Kaufen. Jetzt.
Meine "Sisters of Medusa" erwarten euch ;)
Steam User 16
Ich hab das Spiel gestern ca. 2 1/2 Stunden gespielt. Die ersten beiden Missionen der Story. Ich kann die technischen Schwierigkeiten, die manche hier haben nicht bestätigen, insbesondere nicht die langen Pausen zwischen den Zügen. CPU ist hier ein Ryzen 2700X, Geforce 1070, 16GB Ram. Das Gameplay ist absolut flüssig. Einfach Links Clicken während der Einblendungen beschleunigt auch nochmal. Der Flow wird höchstens dadurch etwas unterbrochen, weil man echt nachdenken muss, was man so macht. Die große Bewegungsweite ist ungewöhnlich, die vielen Action Points auch. Dazu die verschiedenen Ebenen. Da raucht der Kopf. Deswegen kann ich die Kritik, dass man jederzeit weiß, wo der Gegner steht, nicht nachvollziehen. Ohne das ginge es gar nicht. Dass die AI in solchen Arenen nicht auf höchstem Niveau agieren kann, ist für mich nachvollziehbar. Für mich aber anspruchsvoll genug. Man muss die Stärken der eigenen Truppen kennen und nutzen, Gang Escher zB absolut krass stark im Nahkampf, der auch schleunigst gesucht werden sollte. Die Grafik ist sehr gut gelungen, die Musik untermalt dieses Unterweltfabrik Setting sehr gut. Also für mich ein klarer Kauf.
Update 05.10., der Patch war wertvoll denke ich, Stabilität verbessert. Es kommen jetzt während der Kampagne mehr und mehr Fähigkeiten der Kämpferklassen hinzu, die sich im Gefecht einsetzen lassen. Da machen auf einmal auch die vielen AP plötzlich mehr Sinn. Für diese Menge an Optionen agiert die AI weiterhin auf gutem Niveau, auch wenn die Handlungen , ich will mal sagen, manchmal etwas undurchsichtig wirken. Die Level mit den vielen Ebenen sind wunderbar gestaltet, das hat wirklich Gesicht. Was für mich vom Design her schwer nachvollziehbar ist, ist, dass man in einen Iron Man Modus gezwungen wird. Ich selber speichere bei solchen Spielen sowieso nicht bei jeder Kleinigkeit, aber die Möglichkeit, sich ein Level bei gewissen "Milestones" zu sichern, bevor es weiter geht, wäre schon ganz schön. Andererseits ist es so natürlich etwas spannender, kann man so oder so sehen. Über alles nach wie vor spannend, für mich angenehm herausfordernd, bin gespannt wie die Story weitergeht.
PS Achtung in engen Räumen, aufpassen, wer da wen blockiert, der Radius der Kämpfer, mit dem sie den Weg blockieren ist überraschend groß. Wenn man nicht aufpasst, kommt grade der, mit dem man was machen will, nicht aus der Ecke, weil die anderen "im Weg" stehen, auch wenn es gar nicht so aussieht.
Update nach der Story:
ein einziger CTD in der ganzen Story, 15 Missionen, kein Plot Stopper. Das nenne ich stabil. Grafik ist wirklich gut, Sound ebenfalls, die Waffen könnten etwas mehr Wumms haben. Was ist nicht so gut ? Die Entscheidungen der KI sind manchmal, sagen wir unergründlich, sie laufen an meinem angeschlagenen Kämpfer vorbei und attackieren einen anderen, manchmal scheinen sie an Objekten hängen zu bleiben. Allen zuzuschauen, dauert recht lange. Gute Kämpfer werden ein bisschen verheizt. In der 15. Mission spielte die KI aber recht cool. Der Iron Man Modus erzwingt eine eher vorsichtige Spielweise, aber das ist wohl Rogue Factor Style. Die ewig gleiche Animation, wenn ein Buff angewendet wird, ist bei längerem Spielen doch ermüdend. Das sollte man abstellen können. Insgesamt nach wie vor positiv. Bin auf den Gang Modus gespannt.
Steam User 4
Das um und auf bei einem Runden Taktik Spiel ist die Gegner KI und die ist leider nicht vorhanden. Wer sich hier ein Necromunda X-Com erwartet wird enttäuscht werden. Den Daumen hoch gibts weil das 40K Setting eins der Besten SCFI Generes ist, die Story passt, und ich habe Hoffnung dass da vielleicht iregendwann noch was nachkommt. Mehr als € 12,- würde ich dafür aber nicht ausgeben.
Steam User 3
Geschichten von Verwüstung, Horror und Heldentum.
Die taktischen und rundenbasierten Gemetzel im finsteren Warhammer 40.000-Universum machen mir Spaß.
In der Story-Kampagne (15 Schlachten) wird das blutige Treiben atmosphärisch durch hübsche Videosequenzen prima begleitet.
In der Kampagne lerne ich alle Schlägertruppen persönlich kennen und erfahre Vor- und Nachteile von Nah- und
Fernkampfwaffen und werde prima in die Techniken der apokalyptischer Kriegsführung eingespielt!
Die Waffen haben einen soliden Sound und die brutalen Gefechte sind in toller 3D-Umgebung mit Hintergrundmusik, je nach Situation, spannend und stimmig.
Die Welt von Necromunda hat auch ihre Schattenseiten.Manchmal kränkelt, Gott sei Dank, die KI.
Und die Controllerunterstützung ist nicht immer stabil und noch ein paar andere Kleinigkeiten.
Mit all dem kann ich gut leben, weil ich das Spiel sehr mag. Das Game hat im Gang-Modus viel Potential. Durchhalten lohnt sich.
Glück Auf aus dem post-apokalyptischen Untergrund.
Steam User 1
The tutorial does not teach you much so you have to discover the different game mechanics a little bit by yourself. The game is also damn hard and do not forgive much mistakes during the missions. But when you master those difficulties at the beginning the game really starts to shine and develop a good experience. The 40k atmosphere is great and the tactical fights a very good. To really enjoy this game you should be a Warhammer 40k fan.
Steam User 1
seit Mortheim, der Fantasy Variante dieses Spiels hat sich einiges getan. Neben der deutlichen Aufbesserung der Grafik auch an den einstellungsvarianten. Dafür ist die 40K Version deutlich mehr auf PVP ausgelegt als Mortheim. Ich finde es ist eine hervorragende Adaption des Brettspiels.