Little Nightmares
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Immerse yourself in Little Nightmares, a dark whimsical tale that will confront you with your childhood fears! Help Six escape The Maw – a vast, mysterious vessel inhabited by corrupted souls looking for their next meal.
Steam User 8
🔰 Einstieg
„Little Nightmares“ ist ein düsteres Puzzle-Platformer-Horror-Game von Tarsier Studios, erschienen 2017. Man steuert ein kleines Mädchen namens Six durch eine groteske Welt voller überzeichneter Monster und verstörender Orte. Das Spiel setzt stark auf Atmosphäre statt auf Action und erzählt seine Geschichte fast komplett ohne Worte. Der Mix aus Stealth, Rätseln und Horror funktioniert überraschend gut und sorgt immer wieder für echte „Oh ♥♥♥♥“-Momente. Ich bin ziemlich schnell in diesen seltsamen Albtraum hineingezogen worden - obwohl das Spiel auf den ersten Blick simpel wirkt.
📖 Handlung / Story
Die Story wird extrem minimalistisch erzählt. Six wacht in einem riesigen, unheimlichen Ort namens „The Maw“ auf - ein schwimmendes Monster aus Stahl, in dem groteske Kreaturen leben und fressen. Konkrete Erklärungen gibt es kaum; stattdessen erzählt das Spiel alles über Umgebung, Details und Symbolik. Das fand ich ziemlich stark, weil man ständig versucht zu verstehen, was hier eigentlich abgeht. Gleichzeitig bleibt vieles bewusst offen, was dem Ganzen eine sehr verstörende Note gibt. Manche Szenen wirken fast wie ein böser Märchen-Albtraum.
🎮 Gameplay
Gameplay-technisch bewegt man sich durch kleine Level, löst Umgebungsrätsel und versteckt sich vor Gegnern. Kämpfen gibt es praktisch nicht - wenn ein Monster auftaucht, heißt es meist rennen oder verstecken. Die Rätsel sind selten kompliziert, funktionieren aber gut im Spielfluss. Besonders cool fand ich, wie das Spiel Spannung aufbaut: Oft hört man Gegner schon lange, bevor man sie sieht. Dadurch entsteht ein permanenter Druck. An ein paar Stellen musste ich mehrere Versuche starten, weil Timing oder Verstecke nicht sofort klar waren.
🎛️ Steuerung
Die Steuerung ist grundsätzlich simpel: laufen, springen, greifen, schleichen. Trotzdem fühlt sich Six manchmal etwas „träge“ an, besonders bei Sprüngen. In hektischen Situationen kann das kurz frustig sein. Gleichzeitig passt diese leichte Schwerfälligkeit irgendwie zur Atmosphäre, weil man sich eben wie ein kleines Kind in einer riesigen Welt fühlt. Insgesamt funktioniert die Steuerung solide, auch wenn sie nicht perfekt ist.
💀 Schwierigkeit
Der Schwierigkeitsgrad ist insgesamt moderat. Die Rätsel sind meistens logisch, man muss aber oft beobachten und ausprobieren. Schwieriger sind eher die Stealth-Passagen, weil Gegner teilweise sehr sensibel reagieren. Ein paar Verfolgungsszenen haben bei mir kurz Puls gemacht, weil man schnell reagieren muss. Wirklich unfair wurde es aber selten.
🎨 Grafik
Grafisch ist „Little Nightmares“ richtig stark. Der Stil wirkt wie eine Mischung aus Tim-Burton-Märchen und groteskem Horror. Alles ist überzeichnet: riesige Räume, deformierte Figuren, schmutzige Küchen und dunkle Gänge. Besonders die Gegner bleiben im Kopf - teilweise echt creepy. Auch das Spiel mit Licht und Schatten funktioniert super und erzeugt konstant eine bedrückende Stimmung.
🎧 Sound / Bildschirmtexte
Sounddesign ist hier ein riesiger Teil der Atmosphäre. Statt Musik gibt es oft nur knarzende Geräusche, entfernte Schritte oder seltsame Hintergrundsounds. Dadurch wirkt alles noch unangenehmer. Wenn Musik einsetzt, dann meistens genau in den Momenten, in denen Spannung aufgebaut wird. Dialoge gibt es praktisch nicht - das Spiel vertraut komplett auf Bilder und Geräusche.
🛠️ Technik / Bugs
Technisch läuft das Spiel ziemlich stabil. Große Bugs sind mir nicht begegnet. Die Ladezeiten sind kurz, und die Performance bleibt auch in größeren Szenen sauber. Man merkt, dass das Spiel bewusst klein gehalten wurde, was der Stabilität definitiv hilft.
🔄 Grind
Grind gibt es hier eigentlich nicht. Wer möchte, kann Sammelobjekte finden oder versteckte Bereiche entdecken. Diese erweitern ein bisschen das Lore-Gefühl der Welt. Zwanghaft sammeln muss man aber nichts - das Spiel funktioniert auch ohne Completionist-Stress.
⏳ Spielzeit / Umfang
Die Spielzeit liegt ungefähr bei 4 bis 6 Stunden. Das ist relativ kurz, aber für die Art von Spiel passt das ziemlich gut. Die Erfahrung lebt stark von Atmosphäre und Überraschung, und zu lang hätte dem vielleicht sogar geschadet. Für Completionist*innen kommt noch etwas Zeit für Sammelobjekte dazu.
🏆 Errungenschaften / Achievements
Die Achievements sind größtenteils machbar. Viele hängen mit Sammelobjekten oder kleinen Herausforderungen zusammen. Wer alles freischalten möchte, muss Level teilweise noch einmal spielen, denn man muss alle Lampen anzünden, alle Puppen zerstören und alle Gnome knuddeln. Leider gibt es ein speedrun und no dying Achievement („Taff durch und durch“) - ich hasse solche Errungenschaften. Außerdem muss man die DLCs besitzen, um die 100 % zu erreichen.
💶 Preis
Ich habe „Little Nightmares“ am 15.02.2021 für 3,99 € gekauft
💚 Fazit
„Little Nightmares“ ist ein kleines, aber extrem atmosphärisches Horror-Erlebnis. Das Spiel lebt weniger von Gameplay-Komplexität und mehr von seiner verstörenden Welt und den grotesken Figuren. Besonders stark fand ich, wie viel Story ohne Worte erzählt wird - einfach nur durch Bilder und Umgebung. Klar, die Steuerung fühlt sich manchmal etwas hakelig an und die Spielzeit ist kurz. Trotzdem bleibt das Ganze lange im Kopf, weil die Stimmung einfach einzigartig ist. Für Fans von düsteren Indie-Games definitiv ein richtig guter Trip.
📝 In Aller Kürze
🧛🏻♀️ Atmosphärischer Horror-Puzzle-Platformer
🖼 Extrem starkes Art-Design
🧾 Story wird komplett visuell erzählt
🤫 Spannende Stealth-Momente
🕓 Relativ kurze Spielzeit
👻 Verstörende Gegner
Die Rezension spiegelt meine ganz persönliche Meinung zu „Little Nightmares“ wider. Manche Rezensionen schreibe ich aus meiner Erinnerung ohne das Spiel nochmal intensiv gespielt zu haben. Ich bin euch sehr dankbar, wenn ihr inhaltliche, grammatikalische oder Rechtschreibfehler bemerkt und mir das mitteilt. Habe ich etwas Wichtiges übersehen oder ein entscheidendes Spielfeature vergessen zu bewerten, bin ich euch ebenfalls für einen Hinweis dankbar.
Steam User 4
Story und Gameplay sind super gestaltet, nur der letzte "Bossfight" ist etwas enttäuschend, lohnt sich auf jeden Fall zu holen
Steam User 2
eindeutig ne klare empfehlung das game macht sowohl darmalls als auch heute mega viel spass und die game reihe gehört in meine top 3 fav liste
Steam User 2
Kurze Spielzeit, fantastische Atmosphäre, interessante Welt. Gutes durchdachtes Horrorspiel.
Nichts für Leute, die nicht gerne vor Gegnern weglaufen und kleinere Stealth Sektionen hassen.
Steam User 1
Ein unglaublich gutes Spiel, das mein Interesse für Horror-Puzzle-Plattformer entfacht hat. Das Spiel zeigt, dass man eine interessante Story auch ohne Dialoge erzählen und dem Spieler Raum für Interpretation lassen kann. Daran könnten sich Horror-Filme im Kino oder Streaming ein Beispiel nehmen. Der Horror wird über die Welt und nicht über nervige Jumpscares vermittelt, sodass man noch lange über das Spiel nachdenkt, auch wenn man es schon lange beendet hat.
Steam User 1
atmospheric game, i like the art style and the setting, also the audio is well setup with the image.
the gameplay is good, with some physic related riddles also some try and error riddles.
the story is catching, its told with no words, jsut wiht image and sound.
Steam User 1
Dystopischer Jump&Run-Puzzler mit packender Story-Line. Grafik, Sound und Gameplay sind exzellent. Die teilweise überzogene, explizite und perverse Darstellung des Monströsen geht mir persönlich etwas zu weit, ist jedoch ethisch-moralisch berührend und macht nachdenklich. Trotz des Alters des Titels immer noch klare Empfehlung!