Laysara: Summit Kingdom
Ein Spiel von unseren Freunden!
das SpielLaysara: Summit Kingdom ist buchstäblich das Höchste der Gefühle im Städtebau-Genre! Nachdem dein Stamm aus dem Flachland vertrieben wurde, musst du ihm ein neues Zuhause in einem rauen Gebirge schaffen. Jedes Mal, wenn du die Kampagne oder den Sandbox-Modus spielst, gründest du mehrere Siedlungen auf einem neuen Berg mit einzigartigem Terrain und Hindernissen. Siedlungen existieren in Symbiose miteinander und bilden ein Handelsnetzwerk, auf das du Einfluss nehmen kannst, indem du in zuvor erbaute Siedlungen zurückkehrst. Baue das gefallene Königreich Laysara wieder auf!
BAUE AUF EINEM BERG
Jeder Berg birgt individuelle Herausforderungen: verschiedene Geländeformen, Grundrisse, Rohstoffe und Wetterbedingungen. Manchmal hast du weite Grünflächen für den Ackerbau – und manchmal wird deine Siedlung vom Abbau wertvoller Erze in gefährlichen Gletscherregionen leben. Wenn du dringenden Bedarf an einem bestimmten Rohstoff hast, kannst du Handelsrouten mit anderen Siedlungen aufbauen.
ÜBERLEBE LAWINEN
Wer auf einem Berg lebt, muss mit Lawinen rechnen. Sie sind nicht zu vermeiden, aber man kann sich gegen sie wappnen. Errichte natürliche Barrieren durch Aufforstung, errichte Wälle, um die Schneemassen umzuleiten, oder löse die Lawinen vorzeitig aus, bevor sich zu viel ansammelt. Wenn du nicht vorsichtig bist, werden deine Siedlungen zerstört und begraben.
ERRICHTE EIN TRANSPORTNETZWERK
Fracht zu transportieren ist doch ganz leicht, oder? Tja, nicht wenn das Ziel hoch oben auf einem Berg liegt, hinter Steilhängen, Bergzügen, Schluchten und Flüssen. Damit deine Lieferketten verlässlich funktionieren, musst du ein weit verzweigtes Transportnetzwerk aus Straßen, Brücken und Bergschächten bauen. Verbessere deine Infrastruktur, wenn deine Stadt wächst – pflastere Straßen, errichte fortschrittliche Hebewerke oder spendiere deinen Trägern prächtige Yaks.
ERBAUE EINEN GIPFELTEMPEL
Nachdem du die Elemente gemeistert, ein effizientes Transportnetz erschaffen und die Bedürfnisse der Einwohner gedeckt hast, bleibt nur noch eine Herausforderung: Erobere den Berggipfel! Damit dieses grandiose Projekt gelingt, musst du eine Route sichern, über die du eine gewaltige Menge an Rohstoffen bis zur Spitze transportieren kannst. Vorsicht – es gibt kaum einen unwegsameren und gefährlicheren Ort als den Berggipfel. Aber das Ergebnis ist die Mühe wert, denn einen Gipfeltempel zu erbauen ist das ultimative Sinnbild für den Triumph des Menschen über die Natur!
Abschließender Hinweis: Laysara: Summit Kingdom ist eine reine Städtebau-Simulation, bei der die Wirtschaft, das Ressourcenmanagement und Survival im Vordergrund stehen. Aus diesem Grund gibt es im Spiel weder Kämpfe noch militärische Elemente.
Steam User 89
Was ist Laysara - Summit Kingdom?
Laysara ist ein klassischer Citybuilder mit der Eigenheit, dass der Bauplatz knapp ist, weil die "Stadt" hoch im himalayischen Gebirge gebaut wird. Neben der damit verbundenen Knappheit an Platz sind alle Gebäude bezüglich ihrer Größe fix, sie können nicht rotiert werden, um so aus einem breiten Gebäude ein hohes zu machen.
Wie spielt sich Laysara?
Zunächst einmal sehr klassisch: Man baut einen zentralen Markplatz, setzt in dessen Einflussbereich Häuser für eine von drei Kasten (Tieflandbewohner, Handwerker, Mönche) und erfüllt ihre Bedürfnisse. Diese unterscheiden sich von Kaste zu Kaste, aber auch von Berg zu Berg. Es gibt kleinere und größere Bedürfnisse. Sind davon genug erfüllt, werden die Häuser aufgewertet und nehmen mehr Bewohner auf, was aufgrund des knappen Bauplatzes und des Radiussystems sehr nützlich ist.
Jedes Produktions- oder Bedürfnisgebäude (z.B. verschiedene Arten von Nahrung, Geschirr, Bad, Mandala) verbraucht Arbeitsplätze einer Kaste und meistens auch Material.
Geld verdient man mit (unfreiwilligen) Spenden der Bevölkerung, einer kleiner Unterstützung aus der Heimat, dem Export von Waren oder dem Sammeln und Verwerten von Gold.
Eine weitere "Kaste" sind Yaks, die für Gebäude mit hohem Krafteinsatz, Überwindung großer Höhen und auch den Transport relevant sind. Kürzere Transporte können noch von Tieflandbewohnern oder Handwerkern durchgeführt werden, bei längeren Strecken bieten sich eben Yaks an. Je länger der Transportweg und je mehr Güter zu transportieren sind, desto mehr Arbeitskräfte werden verbraucht. Deshalb sollte darauf geachtet werden, dass die Wege möglichst kurz sind.
Aber das ist leichter gesagt als getan, weil es drei Ebenen gibt, an denen Produktionen einfacher oder schwerer sind als anderswo. Tsampa (eine Art Getreide) wächst im Tiefland am besten, aber oben auf dem Berg fast gar nicht mehr, während Honig die höchsten Erträge auf mittlerer Ebene erzielt.
Und dann muss man auch noch vor Lawinen aufpassen, die sämtliche Gebäude unter sich begragen können, was schnell zum finanziellen Kollaps führen kann, weil verschüttete Gebäude mit einer Strafgebühr belegt werden. Das Entfernen des Schnees kostet viele Ressourcen und Zeit, deshalb müssen gefährdete Stellen mit Bäumen oder anderen Mitteln abgesichert werden.
Wie ist der Umfang?
Wer alles spielen und optmieren will, kann wie ich bei weit über 100 Stunden landen.
Es stehen folgende Varianten zur Verfügung:
Kampagne: Sie beginnt mit einer Einfühung ins Spiel und hebt den Schwierigkeitsgrad mit jeder neuen der insgesamt 15 Missionen an. Man lernt verschiedene Berge kennen und baut mehrere ressourcenfressende Tempel am Gipfel. Am Ende hat man alles gesehen, was das Spiel bietet, und kann dann entscheiden, ob man die übrigen Varianten probieren möchte oder lieber nicht.
Szenarien: Hier lernt man jeweils einen Berg kennen und muss spezifische Zwischenziele erreichen, um letzten Endes mit einem Tempel am Gipfel abzuschließen. Je nach Szenario und gewählter Schwierigkeit kann man hier jeweils mehrere Stunden verbringen.
Herausforderungen: Höchste Schwierigkeit! Wer sich quälen möchte und keine Angst davor hat, unter widrigsten, zuweilen kreativen Bedingungen zu bestehen (z.B. keine Mönche haben zu dürfen, keine "Spenden" sammeln zu dürfen), der kann sich hier richtig austoben. Der Clou: Hat man eine Herausforderung gemeistert, folgt immer noch Stufe 2, bei der es noch einmal mieser wird.
Endlosspiel: Bei dieser Variante ist man in seinem Spiel relativ frei, kann zwischen Bergen hin und her wechseln und bauen, wie man möchte. Hier gibt es allerdings auch das große Ziel, Tempel zu errichten. Für alle Bauwerke muss zwischen den Bergen fleißig gehandelt werden, um erfolgreich zu sein. Gerade der letzte Berg hat nicht viele freie Flächen, von daher muss fast alles von anderen Bergen importiert werden.
Was ist gut?
Das Spiel sieht gut aus, hört sich gut an, ist ein frischer Blick auf Aufbauspiele mit hoher Komplexität und vielen kleinen Rädchen, die ineinander greifen müssen. Eure grauen Gerhirnzellen werden stark gefordert werden, um zum erfolgreichen Abschluss zu kommen.
Ich habe hier viele Punkte noch gar nicht erwähnt, merke aber jetzt schon, dass ich viel zu viel schreibe. Im Laufe des Spielens werdet ihr auf viele Kleinigkeiten stoßen, die ich aus Zeit- und Platzgründen ausgelassen habe, es gibt viel zu entdecken.
Auch die Steuerung ist für ein Indie-Spiel in aller Regel sehr gut und lässt nicht viele Wünsche offen
Was ist schlecht?
Es gibt nicht viel, was ich wirklich schlecht finde, aber einige Spieler würden gerne Gebäude rotieren können, was nicht möglich ist. Man kann dem zustimmen, allerdings ist die Prämisse des Spiels, dass man den verfügbaren Raum möglichst gut nutzt unter den Voraussetzungen, die man hat. Rotierbare Gebäude würden diesen Punkt etwas untergraben.
Das Spiel bietet Verschönerungen, die die Einwohner fordern; hier hätte ich mir etwas mehr Varianz gewünscht. Warum gibt es keine Buddha-Statuen, warum gibt als kleinste Verschönerung nur diesen einen Baum?
Manchmal wünsche ich mehr mit Komfortfunktionen: Welchen Weg genau werden Lawinen nehmen, wie viele Gebäude habe ich von dem oder dem, wo ist ein Gebäude nicht voll ausgelastet oder erhält sogar zu viel Material, das somit verschwendet ist? Wo sind noch einmal die ganzen Ressourcen für Salz oder Gold? Warum kann ich die nur visuell absuchen?
Fazit
Laysara ist ein toller Citybuilder für Aufbauspieler, die ein Faible für Puzzle-Elemente und knifflige Situationen haben. Die Grafik ist ein echter Hingucker, die Musik passend, das Szenario unverbraucht.
Nachteilig ist, dass man seine Wirtschaft gut im Griff haben und man in der Lage sein muss, auf neue Situationen immer wieder passend reagieren zu können. Dazu kann es auch gehören, einen Teil der Industrie komplett umzubauen. Einfach vor sich hinbauen wird nicht lange funktionieren, weil der Platz ausgeht und nicht mehr alle Rädchen ineinander greifen können.
Wer sich auf solche Herausforderungen freut, wird mit diesem Spiele lange Zeit sehr viel Spaß haben. Wer entspannt bauen will, ohne sich zu viele Gedanken zu machen, wird vielleicht irgendwann überfordert sein.
Bei Fragen bitte einfach melden. Ich helfe, wo ich kann.
Steam User 3
Schöne Story, erfrischend anders, liebevolle Grafik und geniales Gameplay! Hat mich absolut abgeholt!
Steam User 3
Denke die Spielzeit spricht für sich, aber etwas ausführlicher:
Pros:
-Es wuselt, Es gibt überall etwas zu sehen und man kann sich auch mal entspannt zurücklehnen und beobachten.
-Es erinnert etwas an Anno, aber hat einen sehr eigenen Stil. Same, same, but different. Schwerpunkt liegt aber im Bereich der Routenoptimierung.
-Frisches Szenario. Gab es schon mal andere Spiele mit Tibethintergrund?
-Schöner Soundtrack, den man auch ewig hören kann.
Cons:
-Stabilität. Je länger die Spielzeit, desto häufiger stürzt das Spiel ab. Nach ca. 40 Stunden häuft sich das. Autosave hilft und klar das ist eine Alpha und da wird sich hoffentlich noch was tun. Als Workaround, einfach das Spiel einmal deinstallieren & neu installieren.
Steam User 2
Eine fantastisches Aufbau-Spiel im Stil von Anno mit einem Twist: Man baut an Berghängen.
Art-Style ist eine absolute 10/10.
Die Charaktere der Kampagne haben ein exzellentes Design und fügen sich sehr organisch in das Spiel.
Die Mechaniken erinnern sehr an Anno - was nicht negativ sein muss. Dem System werden genügend neue Features hinzugefügt um es gekonnt zu erweitern.
Alles in allem eine klare Empfehlung.
Steam User 0
Sehr gut, ich spiele diese Art von Spielen seit es sie gibt und dieses hier ist gut durchdacht und ein bisschen kniffelig.
Steam User 0
Einfach in Ruhe bauen, koordinieren - nicht besonders anspruchsvoll, aber durchaus spannend und wirklich niedlich gemacht. Die neue Kampagne führt gut in die Geschichte und in die Funktionen des Spiels ein. Der Warenfluss ist teilweise schlecht zu managen, gerade wenn man viele Transportstellen benutzt. Es ist nicht gut erkennbar, welche Ware konkret wo fehlt. Kann man aber mit Leben, die Missionen sind nicht sehr schwer. Ich habs viele, viele Stunden sehr gern gespielt und bin nach Veröffentlichung der Kampagne wieder mit Spaß zurück gekehrt. Empfehlenswert für friedliches, entspanntes Warenmanagement mit etwas Knobeltaktik.
Steam User 0
Entspannter geht ein Aufbauspiel nicht! Das Setting ist stimmig, die Geschichte motivierend und es macht einfach Spaß aus jedem Berg das Maximum an Effizienz raus zu holen. Und das ganze immer Stressfrei. Man darf bauen und korrigieren im Pausemodus. Herrlich!