Iron Harvest
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Iron Harvest is a real-time strategy game (RTS) set in the alternate reality of 1920+, just after the end of the Great War. The Game lets you control giant dieselpunk mechs, combining epic singleplayer and coop campaigns as well as skirmishes with intense action on the battlefield for multiplayer fans, Iron Harvest is the classic real-time strategy games fans have been waiting for. Tradition clashes with scientific and technological progress, while Europe is still recovering from the brutal battles of the World War. Cities are being rebuilt and in the countryside, the era of the Iron Harvest has begun. Farmers are uncovering the remains of the majestic walking machines that had fought on the battlefields of the Great War. In the midst of this chaos, a new threat appears that will put Europe’s very existence at risk. Secret forces are putting everything they can towards destabilization of entire countries, determined to set the world on fire once again and finally seize control. Lead dozens of different unit types into battle, carefully utilize cover and blast entire buildings to shreds. Take your time to come up with a plan which allows for a wide range of tactics, including a stealth approach. Mechs. We got mechs. Lots of them.
Steam User 9
So bin durch und bin leider ziemlich enttäuscht so ganz im Allgemeinen. Hab mir was anderes erhofft und auch irgendwie erwartet. Iron Harvest war so ein Spiel was schon lange auf meiner Agenda stand und ich hätte nicht gedacht so unterwältigt am Ende rauszugehen. Aber der Reihe nach.
Man kämpft sich stundenlang durch schwere Missionen, verfolgt bestimmte Figuren über etliche Maps – und am Ende bekommt man keine echte Auflösung. Kein einziger „großer Gegner“ wird wirklich besiegt.
Beispiele:
-Anna bekommt weder Rache für ihren Vater noch für ihren Onkel.
-Was mit ihrem Bruder Jarek passiert, bleibt völlig offen.
-Olgas Revolution verpufft einfach im Nichts.
-Gunter und die Intrigen in Saxony laufen ins Leere.
Man beendet also Fünf (!) ganze Fraktionskampagnen, aber nichts fühlt sich abgeschlossen an. Stattdessen bleibt alles in der Schwebe, wie ein Serien-Cliffhanger ohne nächste Staffel. Das wäre okay, wenn eine Fortsetzung geplant wäre – aber es gibt keine.
Die DLC-Kampagne (Operation Eagle) erzählt eher eine Nebenhandlung, statt die offenen Fragen zu beantworten. Die Weltkarten-Kampagne wirkt auf mich nur wie ein repetitiver Lückenfüller und war schnell langweilig. Multiplayer habe ich ausprobiert, aber da findet man kaum noch Spieler.
Zusätzlich hatte ich während des Spielens ein paar technische Probleme: Grafikfehler, Performance-Einbrüche und mehrere Spielabstürze. Die traten vor allem auf wenn man eine gewisse Armee-Größe erreicht hatte. Trotz High End Rechner. Das hat den Spielspaß weiter getrübt.
Spielerisch gibt es ebenfalls einige große Schwächen:
Das Einheitenlimit ist extrem restriktiv, wodurch manche Missionen selbst auf niedrigen Schwierigkeitsgraden unnötig schwer und frustrierend werden.
Die KI ist miserabel und hat mich mehrfach auf dem Zahnfleisch gehen lassen. Die Wegfindung ist oft eine Katastrophe, Einheiten reagieren träge oder tun schlicht nicht das, was sie sollen. Z.b. will man das eine Gewisse Einheit von Punkt A zu Punkt B läuft, aber die Einheit entscheidet sich von selbst einfach mal Gegner anzugreifen und kommt dann auf ihr Leben nicht mehr klar und geht nach dem Kampf trotzdem nicht zu dem Punkt wo man sie eigentlich hin haben wollte. Außerdem ist vieles Hardcode-gescriptet, d.h. auch wenn du die Ressourcen hast...auch wenn du die Einheiten hast...das Spiel zwingt dir eine bestimmte Spielweise auf (gehe zu Punkt A ohne entdeckt zu werden, nehme erst Punkt XY ein)...das führt dazu das ich eigentlich längst den Gegner vernichten könnte, es aber schlicht nicht darf. Und so zieht sich die Kampagne wie Kaugummi. Und dann gibts noch ein paar Punkte die eigentlich ein Must Have sind in einem RTS und ein No Go falls das nicht drin ist:
Das UI ist viel zu minimalistisch. Komfortfunktionen, die seit Jahren Standard im RTS-Genre sind (Formationen, Angriffs-/Passivhaltung, klare Kontrolle über Verhalten und vieles mehr), fehlen komplett. Dazu kommt das die Einheiten-Vielfalt lächerlich wenig ist da alle 5 Fraktionen sich quasi die gleiche Grund-Blaupause für eine Handvoll Einheiten teilen und sich alles schlicht nur in Farbe und Optik unterscheidet. Aber im Prinzip haben alle 5 Fraktionen exakt die gleichen Einheiten. Ich weiß auch nicht warum sich das Spiel Base-Building schimpft, wenn doch die Gebäudeauswahl für alle 5 Fraktionen nicht nur exakt die gleichen Gebäude sind, nein...es gibt auch nur gerademal 3 Hauptgebäude und paar kleinere Spielerein die man eh kaum bis nie nutzt, ausser dem Bunker vielleicht. Ja also...hier wäre n bissl mehr Potenzial drin gewesen.
Besonders schlimm sind die großen Mechs: Auf vielen Maps gibt es enge Gassen oder Engpässe, in denen sich die Kolosse regelmäßig gegenseitig blockieren oder gar nicht mehr sinnvoll manövrieren lassen. Das sorgt für ein extrem zähes, träges und nervenaufreibendes Spielgefühl.
Trotz all dieser Kritikpunkte hatte ich hier und da meinen Spaß. Ich liebe das Setting und die Steampunk-Atmosphäre kommt gut rüber. Die Mechs fühlen sich wuchtig und schwer an (auch wenn sich die Fraktionen spielerisch leider zu wenig unterscheiden). Das Sounddesign fand ich gelungen, besonders der fantastische Score hat mir ein tolles 1920er-Jahre-Feeling vermittelt. Auch die vielen Zwischensequenzen haben mir gefallen, da sie die Story gut vorangetrieben haben – gerade deshalb war es umso ärgerlicher, dass am Ende nichts aufgelöst wird und man im Regen stehen gelassen wird.
Unterm Strich ist Iron Harvest für mich ein durchwachsenes, mittelmäßiges Erlebnis mit wenig Höhen und vielen Tiefen. Wäre es möglich, würde ich dem Spiel einen neutralen/ausgeglichen Daumen geben – das bietet Steam aber nicht. Daher gibt es von mir einen knappen Daumen hoch, in der Hoffnung, dass Fans des Settings trotzdem ein paar schöne Stunden mitnehmen können. So Schade wie geil und unverbraucht dieses Setting eigentlich ist. Trotzdem ist Iron Harvest ein "gutes" Spiel. Und vielleicht gerade für Einsteiger im RTS Bereich gut geeignet. Darum geradeso..einen ganz knappen Daumen nach oben. 6.5/10 von mir.
Steam User 5
Iron Harvest
Ein modernes Echtzeitstrategiespiel mit Herz, Tiefe und Mechanik-Treue
Iron Harvest beweist eindrucksvoll, dass klassische Echtzeitstrategie auch im Jahr 2020 noch relevant und faszinierend sein kann. Basierend auf dem alternativen Diesel-Punk-Universum von Jakub Różalski (bekannt durch Scythe) verbindet das Spiel taktisches Gameplay mit einer starken Geschichte und atmosphärischem Setting.
Das Gameplay ist sorgfältig durchdacht:
Jede Mechanik – vom Einnehmen von Ressourcenpunkten bis hin zum gezielten Einsatz von Einheitenfähigkeiten – ist clever eingebaut und wird im Verlauf der Kampagnen intensiv gefordert. Die Entwickler haben es geschafft, alte RTS-Tugenden mit modernen Komfortfunktionen zu verbinden, ohne den strategischen Anspruch zu verwässern.
Besonders hervorzuheben ist die Kampagne, die in mehreren Fraktionen spielt. Gerade die Partisanen-Geschichte rund um das Widerstandskämpfen gegen ein übermächtiges Regime ist emotional und glaubwürdig erzählt. Sie zeigt, wie tief Storytelling und Gameplay ineinandergreifen können, ohne dass eines das andere dominiert.
Auch im Multiplayer weiß Iron Harvest zu überzeugen – ob im PvP oder im Koop-PvE:
Die Gefechte sind spannend, taktisch fordernd und profitieren von der exzellenten Einheitengestaltung. Jede Fraktion hat ihren eigenen Spielstil, ihre eigenen Stärken und Schwächen – und die Balance wurde kontinuierlich verbessert (Stand: 2022).
Die grafische Präsentation ist atmosphärisch dicht, die Mechs wuchtig animiert, die Schlachten audiovisuell überzeugend. Hier fühlt sich jedes Gefecht bedeutungsvoll an.
Fazit:
Iron Harvest ist ein modernes Beispiel dafür, dass RTS-Games noch lange nicht tot sind. Es verbindet klassisches Spielgefühl mit starker Inszenierung und zeigt, wie Mechanik, Atmosphäre und Story Hand in Hand funktionieren können.
Bewertung: 8,5 von 10 – für Strategie-Fans ein klares Muss.
Steam User 1
Very engaging Campange, solid gameplay systems, strong art direction.
Steam User 1
absolut geiles steampunk game aller c&c stille irgendwie oder starkraft
Steam User 0
Klare Spielempfehlung für RTS freunde
Dies ist ein sehr schönes RTS-Game im Dieselpunk. Die Spielmechanik erinnert an Company of Heros und liefert mit seiner Alternativen Zeit von 1920 im Dieselpunk, ein einzigartiges Spielerlebnis. Jede der 4 Fraktionen hat ihren eigenen Spielstil und macht sie somit besonders.
Rusviet (Russland) kämpft Überwiegend mit Nahkampf Waffen und Mechs / Schrotflinten, Flammenwerfer, Klingen.
Polonia (Polen) kämpft Überwiegend mit Leichten Waffen und Mechs / Gewehre, Schnelle Mechs, Schwere Artillerie.
Saxony (Deutschland) kämpft Überwiegend mit Schweren Waffen und Mechs / Maschinenpistolen, Schwer Gepanzerte Mechs.
Usonia (Amerika) kämpft Überwiegend mit Mittleren Waffen und Mechs / Luftschiffe, Nah-und Mittelkampf Mechs.
Iron Harvest ist ein sehr gutes Spiel. Allerdings mangelt es an Vielfalt. Dieses Spiel benötigt viel mehr Gefechtskarten, Fraktionen, Einheiten und Verteidigungsanlagen.
Kinwales (England) / Frantalis (Frankreich) / Romax (Italien) / Tokina (Japan) / Skadix (Schweden, Finnland, Norwegen) / Hindana (Indien) / Türklis (Türkei)............
Steam User 0
cooles game, macht auch noch nach zig Spielstunden spass. Auch wenn man kein Steampunk fan ist
Steam User 0
Die Kampagne ist super. die Gefechte sind ebenfalls gut. Keine Forschung aber sehr wirkungsvolle Einheiten