Hogwarts Legacy
Hogwarts Legacy ist ein fesselndes Open-World Action-Rollenspiel, das in der Welt spielt, die erstmals in den Harry Potter Büchern vorgestellt wurde. Begib dich auf eine Reise durch vertraute und neue Schauplätze, während du magische Tierwesen erforschst und entdeckst, deinen Charakter anpasst, Tränke braust, Zaubersprüche meisterst, Talente verbesserst und die Hexe oder der Zauberer wirst, die du sein möchtest.
Erlebe Hogwarts im 19. Jahrhundert. Dein Charakter ist ein Schüler, der den Schlüssel zu einem uralten Geheimnis besitzt, das die Welt der Zauberei auseinander zu reißen droht. Finde Verbündete, kämpfe gegen Schwarze Magie und entscheide letztlich über das Schicksal der Welt der Zauberei. Dein Vermächtnis ist das, was du daraus machst. Lebe das Ungeschriebene.
Steam User 47
Ein zauberhaftes Spiel.
Story:
Die Geschichte von Hogwarts Legacy spielt im 19. Jahrhundert, also weit vor den Ereignissen rund um Harry, Ron und Hermine. Wir können sogenannte „uralte Magie“ nutzen, die nur wenige Zauberer und Hexen überhaupt wahrnehmen können. Aber wir sind nicht die einzigen die diese Macht nutzen wollen. Ein Kobold namens Ranrok, Anführer einer Kobold-Revolte, hat sich mit dunklen Magiern verbündet und will die Machtverhältnisse der Zauberwelt umdrehen.
Keine Konsequenz:
Die Story wird zwar solide erzählt, aber nicht mitreißend ja fast ein wenig langweilig. Insgesamt fehlt es mir aber besonders bei den Antagonisten an Schärfe und Tiefe in der Charakterzeichnung. Warum Ranrok die Zaubererwelt unterjochen will? Unklar. Auch ob es legitime Motive für seine Rebellion gibt, wird mit sanften Tönen überdeckt. Zwar äußert sich der eine oder andere Kobold, verurteilt natürlich die Gewalt, räumt aber ein, dass die Ziele des Anführers vielleicht doch einen gewissen Hintergrund haben. Insgesamt trauen sich die Autoren hier aber nichts und treffen keine Aussage. Stattdessen legen sie einen Weichzeichnungsfilter über einen hochproblematischen Konflikt, der seine Entsprechung im realen Rassismus hat. Dabei sollte klar sein: Die Entwickler sind meiner Meinung nach zu keinem Zeitpunkt gezwungen, ein Rassen-Drama aufzumachen, das von Diskriminierung und Unterdrückung in der Zauberer-Welt erzählt. Wenn man aber schon selbst ein solches thematisches Fass öffnet, den Konflikt zwischen Zauberern und Kobolden zum Hauptthema der Auseinandersetzung erklärt und einen Kobold zum Oberbösewicht stilisiert, hätte ich mir mehr Konsequenz gewünscht. So bleibt die Erzählung sehr schwarz-weiß und dreht sich vor allem um Macht und ihren Missbrauch, der selbst gut gemeint zur Katastrophe führen wird. Insgesamt ist die Handlung in meinen Augen somit bestenfalls solide. Bestenfalls solide ist dabei auch die Charakterentwicklung meiner Spielfigur: Diese ist nämlich das, was man bei einem Film als typische „Mary Sue“ bezeichnen würde. Mit dem zufälligen Geschenk der uralten Magie in der Wiege, ist meine Hexe nämlich beinahe übermenschlich stark. Es gibt kein Gegengewicht, keine Balance der Kraft. Ich bin einfach der Zauber-Alleskönner. Und das ist sehr schade, denn so fehlt mir eine klare Entwicklung der Stärken und Schwächen.
Die Zauberwelt:
Die Weltkarte ist groß, vielleicht einen kleinen Tick zu groß. Aber großartig umgesetzt. Die Karte erstreckt sich von Hogwarts ausgehend und dem kleinen Zauberer-Dörfchen Hogsmeade über den verbotenen Wald und weiter über Siedlungen, Seen und schroffe Klippen bis zur Küste im Süden reicht. Die offene Welt ist riesig und bietet vielerorts eine ähnliche Detailverliebtheit wie das markante Schloss, das von Weithin sichtbar am Horizont thront. In jedem Häuschen gibt es etwas zu entdecken, der auch am Tag stockfinstere, verbotene Wald birgt Riesenspinnen und Schätze. Überall finden sich wertvolle Ressourcen wie knuffig hüpfende Pilze und schleimige Schnecken, die sich zu Tränken verarbeiten lassen. Im späteren Spielverlauf können dann noch wahnsinnig süß animierte magische Tierwesen gerettet werden.
Kampfsystem:
Das Kampfsystem hat mich positiv überrascht und ist eine große Stärke von Hogwarts Legacy. Die Kämpfe gegen die verschiedenen Gegner-Typen gehen gut von der Hand (mit dem Gamepad besser). Sie sind effektreich und gut inszeniert und überraschend tiefgründig. Es ist ein guter Mix aus Blocken, Ausweichen und Angreifen; wo man verschiedene Zauber wirken muss, um den „Schutzschild“ des Gegners zu zerstören, um dann erst mit einem Angriffszauber selbst angreifen zu können.
Rätsel:
Die Rätselabschnitte sind schön inszeniert und die vielseitigen Zaubersprüche werden gut eingebunden. Sie fallen nie zu schwer oder komplex aus.
Steuerung:
Die Steuerung ist so weit gut gelungen, für die ich aber in jedem Fall ein Gamepad empfehlen würde. Wer sich dennoch für Maus und Tastatur entscheidet will, sollte ein wenig Eingewöhnungszeit mitbringen, dass Handling benötigt teils präzise Eingaben. Vor allem bei den vielen Kämpfen, war es mit Maus/Tastatur schon teilweise sehr hakelig und auch frustrierend. Aus diesem Grund habe ich schnell aufgehört mit Maus und Tastatur und bin aufs Gamepad gewechselt.
Grafik:
Im Großen und Ganzen, hinterlässt Hogwarts einen guten technischen Eindruck. Aber die Performance ist weiterhin nicht völlig optimal. An Stellen, wo viele Personen zeitgleich dargestellt werden müssen, ruckelt es öfters mal deutlich. Das Spiel nutzt die Unreal 4 Engine, allerdings stellt Hogwarts Legacy wohl so ziemlich die höchste technische Ausbaustufe der vierten Generation der Grafik-Engine dar. Hogwarts ist ein unfassbar schönes Spiel, das liegt aber nicht unbedingt an der Grafik, sondern an der Liebe zum Detail. Die Umgebung ist sehr schön gestaltet. Bei den Grafikoptionen und Tuning-Vorhaben kommt Ihnen Hogwarts Legacy erfreulicherweise sehr entgegen. Das Optionsmenü ist sehr reichhaltig, bietet abseits der Grafik viele Schalter für Gameplay-Anpassungen, das HUD sowie die Steuerung und bietet Ihnen obendrein eine Vielzahl Quality-of-Life-Optionen und solche für eine verbesserte Zugänglichkeit. Es stehen obendrein Schalter zum Deaktivieren "Cineastischer" Effekte wie Film Grain, Choma-Abweichung, Tiefen- und Bewegungsunschärfe zur Verfügung. Auch alle gängigen Upsampling-Verfahren sind enthalten. Aber es gibt auch etliche Clipping-Fehler. Die Charaktermodelle sind zwar hübsch, aber sie sehen alle irgendwie gleich aus. Die Mäntel, Umhänge und Schals sind toll designt, aber in Bewegung entwickeln die Kleidungsstücke schnell ein Eigenleben und flattern wild um uns herum und durch uns durch. Auch das Raytracing bringt Probleme mit sich. Licht taucht oft an Stellen auf, wo es nicht hingehört, z.B. in unterirdischen Gewölben. Oft ist es hell und überblendet alles, als würde man direkt in die Sonne sehen. Außerdem werden manchmal Objekte reflektiert, zu denen keine passende Lichtquelle gibt.
Synchronisierung/Sound:
Abgerundet wird die tolle Stimmung durch einen phänomenalen Soundtrack. Er erinnert stark an die Musiken aus den Filmen, ohne jedoch die bekannten Themen zu oft aufzugreifen. Die dynamische Untermalung passt sich dem Geschehen an. Dazu gesellen sich knallige Zauber, wilde Explosionen und unauffällige Hintergrundsounds. Was ihr hier auf die Ohren bekommt, ist wirklich gut! Die deutschen Synchronsprecher machen einen wirklich guten Job. Die englische Sprachausgabe ist zwar deutlich besser. Aber auch auf Deutsch ist das Spiel gut.
Fazit:
Als Harry Potter-Fan habe ich mit Hogwarts Legacy das Spiel bekommen, das ich mir gewünscht habe. Eine Spielwelt, die vor liebevollen Details nur so strotzt, in der unzählige Geheimnisse und kleine Knobeleien schlummern und das mich mitten in die zauberhafte Fantasiewelt der Bücher und Filme versetzt. Zwar erinnert die Open World mit ihren unzähligen optionalen Sammelaufgaben und Herausforderungen stark an die so oft gescholtene Ubisoft-Formel, aber es stört nicht allzu sehr. Auch das nicht allzu fordernde Kampfsystem hat mich überaus positiv überrascht. Sah die Zauberei in Trailern noch recht dröge aus, machen die vielen möglichen Magie-Kombos mächtig Laune. Mein größter Kritikpunkt ist die Hauptgeschichte, die mich auf emotionaler Ebene nicht erreicht und am Ende mit einem Schulterzucken zurückgelassen hat. Sie ist zwar keinesfalls schlecht und durchaus unterhaltsam, aber gespickt mit arg hölzernen Dialogen und einer blassen Hauptfigur. Nichts, was mir noch lange im Gedächtnis haften bleibt. Hogwarts Legacy an sich, als liebevoll-detailreiches und überaus umfangreiches Spiel für Potter-Fans, wird mir jedoch noch lange im Gedächtnis bleiben und ich freue mich darauf auch noch den letzten Winkel der Spielwelt zu erkunden und alle Rätsel und Geheimnisse zu lösen.
Steam User 46
Ich bin mit meiner Bewertung leider etwas im Zwiespalt und würde vermutlich eine 3,5 von 5 geben.
Als jemand der mit Harry Potter Büchern und den Filmen aufgewachsen ist, ist dieses Spiel ein muss für jeden Fan.
Trotz der Con's ist das Spiel empfehlenswert, aber ein mehrfaches durchzocken? Bezweifel ich.
Pro's:
- Hogwarts ist unfassbar schön geworden.
- Die allgemeine Spielwelt ist gut gelungen.
- Atmosphäre gefällt mir.
- Sounds etc. sehr passend und hören sich gut an (abgesehen von einer Sache die mir doch ziemlich auf den Geist ging, siehe "Con's" am Ende.)
- Besen, Hippogreifen und der Lord der Küste!
- Housing und die Zucht! Ich liebe es! Leider wurde hier viel Potential versäumt mit diesem unfassbar guten Grundsystem.
- Das Glockenspiel. Nostalgie.
- Wichtige Charakter und Vertonungen passen gut.
- Alle Zaubersprüche haben ihren Platz i und finden Verwendung. Gut umgesetzt!
- Kampfsystem find ich Klasse!
Con's:
- Hier geht es für mich um die Errungenschaften / Sammlungen /Herausforderungen und versäumtes Potential..
Kampf - 100%, Erkundung - 100%, Handbuchseiten - 100%, Aufträge - 100%, Raum der Wünsche - 23%.
Als ich die Rezension geschrieben habe, bin ich gerade Level 39 geworden, mit 48h Spielzeit, Schwierigkeitsstufe - Schwer.
Edit: 21.09.2025 - Bei Wünsche fehlt mir noch die Verzauberungen... Da ich immernoch nicht Level 40 bin, fühlt man sich doch leicht veräppelt. So gesehen hab ich alles auf 100% durch und habe nicht Level 40 erreicht. Man muss wirklich ALLES in dem Game gemacht haben um das Max Level zu erreichen? Wo ist der Sinn dahinter, wenn man ein Game komplett durch hat? :D
Was fehlt mir noch? Level 40 -> Alle Talentpunkte - Verzauberungen weil ich auf Level 40 Gear warte (was mir eh nichts bringt weil ich durch bin :D) - und dann gezwungenermaßen noch mit den 3 anderen Häusern die Kartenkammer erreichen...
Was mich an diesem Spiel nervt, ist der unfassbare Grind für ein Single Player Game um alle Errungenschaften zu erreichen.
Ich fühle mich teilweise wirklich wie in einem MMORPG, nur halt, alleine.
Was bringen einem die Sammlungen, Herausforderungen? Fast NICHTS.
1. Erweitertes Inventar durch die Prüfungen Merlin's. -> Gute Sache, aber nach 20 Mal die gleiche "Prüfung" ablegen, wird es doch echt monoton ohne Ende.
2. Kosmetische Gegenstände -> Sind schöne Sachen dabei? Natürlich! Vor allem für richtige Roleplayer natürlich eine tolle Sache! Bringen Sie einem überhaupt irgendwas?
15 verschiedene Besen die nur von der Optik her unterscheiden. Warum sollte man sich einen Besen für 5000 Gold kaufen, wenn es einen für 500 Gold gibt? Ach stimmt, Sammlung und Optik.
42... Ich wiederhole... 42 verschiedene Zaubergriffe OHNE einen kleinen Stat...Buff für den Char, was auch immer... einfach 42 verschiedene Zaubergriffe für die reine Optik. WARUM?
Warum gibt man sich nicht die Mühe und gibt dort kleine Stats drauf? :(
Was kann man hier besser machen? Ich habe Lösungen/Ideen, nicht nur meckern...
1. Einen "Hardcore" Schwierigkeitsgrad hinzufügen.
2. Da es in dem Spiel auch diverse Kleidungsets gibt, fügt einer vollen Setkombi einen Stat hinzu, oder bei 3er Sets, 3 Bonis, 5er Set, 5 Bonis....oder gebt dem Spieler die Möglichkeit auch diese zu verzaubern, wenn das Set vollständig ist -> % höherer Buff.
3. 42 Zaubergriffe....ich kann es immernoch nicht fassen.
Gebt diesen Teilen doch wenigstens irgendetwas... Ihr macht euch die Mühe 42 Griffe zu designen... gebt ihnen je nach Rarität Boni....
Bsp: Verringerter Zaubercooldown -> Grün 2 %, Blau 3% , Lila 6 %, Legendär 10 %
Ebenso haben wir Griffe in den Farben (und natürlich andere, eine weitere Idee) wie unsere Zauber...
Roter Griff = Schadenszauber = Spell dmg buff?
Gelber Griff = Kontrollzauber = verlängerte Zeiten der Kontrolle?
Schwarze Griffe für einen neuen Talentbaum der Schwarzen Magie?
Ja, wir verteidigen uns normalerweise dagegen, trotzdem haben wir die 3 Flüche und wohl noch deutlich mehr Möglichkeiten uns aus der Ecke zu bedienen. ;)
usw.... weiter gehts.... :D
3. Housing! ABER, der natürliche Grind um Housing zu betreiben... naja, man muss das Game wohl auf 100% und alles gefunden haben, um ordentliches Housing zu betreiben. Ziemlich schlecht gelöst. Wie in manchen MMORPG's -> " Housing ist das echte Endgame. " In diesem Spiel sage ich dazu "LEIDER!"
4. Man, die Spielwelt fühlt sich lebendig an aber auch nicht... Eine Masse an NPC's in dieser Welt und sie sagen einfach nichts, mit ein paar Ausnahmen... Du landest mit einem Hippogreif vor einem NPC und er sagt? Richtig, NICHTS!
Da wurde einfach an der falschen Stelle gespart. Ein paar mehr Reaktionen auf Aktionen wären toll für das Feeling gewesen.
5. Sound: -> Revelio - "PING" - Revelio - "PING" - Revelio - "PING", ja und WOOOOOO IST ES? :D
Da wirste deppert.
6. Was auch furchtbar ist, ist dass so viel Verschlossen ist... Gefängnis von Hogwarts trifft es teilweise echt gut. "Die 3 Stufen des Schlösser Knacken" = kein Unterschied zwischen Stufe 1 - 3 und selbst wenn ist es mit Abstand das schlechteste "Diebstahl" System dass ich je in einem Spiel gesehen habe, sorry.
7. "Diebstahl" gibt es in diesem Spiel nicht. Ihr könnt sämtliche Truhen und Kisten plündern, interessiert einfach niemanden... sorry, aber dass ist richtiger BS.
8. Etwas das ich vergessen hatte bei Con's....
Warum gibt es kein "Moralsystem"?! Wir haben die Antwortmöglichkeiten ohne Konsequenzen.... Auch hier, verschwendetes Potential.
Nicht ein Con aber wird einfach so erwähnt da es einem doch auffällt :D
Sirona Ryan -> Woke Reaktion auf J.K. Rowling.
Mich stört es nicht, trotzdem war ich etwas verwirrt und verwundert, als ich die Stimme zum Charakter gehört habe. Ziemlich passend zur Hogwarts / Zauberwelt, oder? Fail.
Fazit:
Ist das Spiel trotz meiner Con's empfehlenswert? NATÜRLICH!
Es ist trotzdem ein unfassbar schönes Spiel, von Anfang bis Ende... nur für mich leider mit viel, viel verschwendetem Potential in den Bereichen außerhalb der Story, obwohl wirklich tolle Grundideen vorhanden sind. =)
Steam User 12
Lange hab ich mich an das Spiel nicht rangetraut, da ich als eine eher Cozy-Spielerin Probleme mit Kampfsequenzen hab. Aber dann hab ich von dem Story-Mode erfahren, bei dem es so gut wie unmöglich ist, bei Kämpfen draufzugehen. Und seitdem bin ich diesem Spiel verfallen :D
Als großes Harry Potter-Fangirl kann ich stundenlang einfach nur durch Hogwarts und die umliegenden Ländereien spazieren und mir jedes Detail genau anschauen. Es gibt so viele wunderschöne, liebevoll gestaltete Ecken zu entdecken :)
Ich liebe es mit meinem Hypogreif über alles hinweg zu fliegen oder jeden kleinen NPC-Dialog zu beobachten, der sich auf meinem Weg zur nächsten Quest abspielt ♥
Und eine Gänsehaut hatte ich, als plötzlich ein Drache über mir geflogen ist, während ich mit meinem Besen unterwegs war :O
Die Schnellreise mit den Flohflammen lasse ich auch bei weiten Strecken gerne aus und reise dann lieber zu Fuß oder zu Boden bzw in der Luft mit meinen Tierchen :)
Und von dem Raum der Wünsche will ich gar nicht erst anfangen zu schwärmen :D
Den Hauptarc und die Nebenquests finde ich auch spannend und abwechslungsreich gestaltet und machen viel Spaß. Die Hauptstory hätte aber gerne noch länger gehen können :)
Je nach Schwierigkeitsgrad (der jederzeit im Spiel geändert werden kann) sind die Kämpfe auch passend zu den eigenen Skills einstellbar.
Achja und der Arachnophobia-Mode hilft mir auch noch enorm, das Spiel zu genießen. Trotz Story-Mode wären die Kämpfe gegen Spinnen vermutlich auch nicht möglich für mich.
Ich hoffe sehr, dass diese beiden Modi auch in einer Fortsetzung noch verfügbar sind.
Für Harry Potter Fans, die seit Jahren vergeblich auf einen Hogwartsbrief warten ist das vermutlich die beste Alternative, um als Zauberschüler*in in diese wunderschöne Welt einzutauchen ♥
Steam User 10
Mein jüngeres Harry-Potter-Fanboy-Ich hätte es geliebt! Auch wenn die Welt wahnsinnig gut aussieht, hinter jeder Ecke es etwas zu entdecken gibt und Hogwarts einfach nur wow ist, so wirkt die Welt unglaubwürdig und ist vollgepumpt mit belanglosem, lieblosem Fillermaterial. Also gespickt mit billigem Sammelkram, Fetch-Quests, grauenhaften Dialogen, flachen Charaktern und unbrauchbarem Loot.
Die Story der Hauptquest ist ganz nett, die Dialoge aber dennoch zum vergessen. Es war mir völlig egal, was die Charaktere mir für Emotionen vorspielen, es fühlte sich nicht echt an. Es lohnt aber sich dranzubleiben und während der Hauptquest alle Sidequests zu ignorieren, sodass die Hauptquest nicht aus dem Flow gerissen wird. Sind wir mal ehrlich: Wie unglaubwürdig ist es, auf die Suche nach verschwundenem Salat zu gehen (Fetch-Quest), während die Welt an seidenem Faden hängt? Andere Open-World Spiele haben zwar ähnliche Probleme, hier sind aber die meisten Nebenquests noch schäbiger als woanders. Und wieder ein aber: Es gibt auch tolle Nebenquests. Plötzlich ist man mal wieder an etwas spannendem dran und muss sich durch gefährliche Dungeons kämpfen, während man einen Wilderer-Clan verfolgt. Ich hatte keine Geduld mich durch die schlechten Quests zu kämpfen, nur um ab und zu etwas Gutes in den Händen zu halten. So habe ich sicherlich auch ein paar von den Guten verpasst. Dabei hat das Harry Potter Franchise mit der magischen Welt ultra viel Potential, spannende, abwechslungsreiche und mit Lore gespickte Quests einzubauen.. schade. Ich hätte gerne mehr mit der Welt interagiert, wäre gerne tiefer in die Harry Potter Welt abgetaucht und hätte mich gerne mehr in fesselnde Stories mit nachvollziehbaren Charaktern gestürzt.
Noch ein Beispiel für eine dieser "Nebenquests":
Ich erfahre, dass im Wald Schmetterlinge gesichtet wurden und werde gebeten zu schauen, was es damit auf sich hat. Natürlich traut sich meine Questgeberin nicht in den Wald. Ich gehe in den Wald und folge den auf der Map markierten Schmetterlingen für ca. 15 Sekunden. Sie führen mich zu einer Truhe im Gebüsch, die ein schlechtes Oberteil als Belohnung enthält. Ich gehe zurück zur Questgeberin und berichte. Die ist natürlich komplett aus dem Häuschen und findet das suuuuuper toll und aufregend. Wow.
Die Welt und die Dinge die man machen kann sind sehr vielseitig. Kämpfen, Besenfliegen, Tiere fangen, eine Art Basebuilding, Tränke brauen, Pflanzen pflanzen, Rätsel lösen, erkunden, questen. Kurz auf jeden Punkt eingegangen:
Kämpfen -> Zu Beginn okay, langfristig fehlt der Tiefgang
Besenfliegen -> Steuert sich gut, macht Spass um von A nach B zu kommen und die wunderschöne Welt von oben zu betrachten
Tiere fangen -> Es ist nett mehr über die Tierwesen zu erfahren (aber wenig Content in dem Bereich)
Basebuilding -> Findet im Raum der Wünsche statt. Hat mir persönlich nicht zugesagt
Tränke brauen -> Es gibt nicht viele Tränke und mehr als Zutaten sammeln und in den Topf werfen ist es nicht. Wenn man eine solche Mechanik einbaut dann vielleicht so, dass es mehr Schritte braucht oder ein Skillsystem dahinter steckt. Dasselbe gilt für das bepflanzen.
Rätsel lösen -> Von gefühlt 100 Rätseln gibt es nur 8 verschiedene Arten. Sie wiederholen sich ständig und sind viel zu einfach.
Erkunden -> Optisch mega toll, ich vermisse aber die Lore und die "Magie" (und gute Belohungen)
Questen -> Oben schon ausführlicher erwähnt
Kurz gesagt: Weniger wäre hier definitiv mehr. Ich finde wenn man Spielmechaniken einbaut, dann braucht es auch eine gewisse Tiefe dahinter. Vieles in Hogwarts Legacy fühlt sich so einfach nur nach Filler an.. wie z.B. auch das "Ich fliege in auf der Welt verteilte Ballons und lasse sie dadurch platzen".. wie lame.
Wieso ich dem Spiel dennoch einen Daumen nach oben gebe: Die Grafik, die Welt (optisch), die Animationen und der Sound sind fantastisch. Die Hauptstory ist okay. Die ersten paar Stunden in Hogwarts rumschleichen ist für mich als Fan von Harry Potter schon Grund genug für den Daumen nach oben. In den ersten 8-10h war ich ziemlich geflashed. In einem anderen Franchise hätte ich aber wahrscheinlich einen anderen Finger gezeigt.
Steam User 8
Wenn Harry Potter aus seinem Traum unter der Treppe aufgewacht wäre, dann hätte er die Chance gehabt dieses Meisterwerk aus der Wizard World zu erleben. Eine spannende Story, sowie Charakter Entwicklung. Hogwarts, Hogsmeade und das Hochland sind ein Open World Genuss für jeden Harry Potter Fan. Auch die Ausrüstung der Spells und das "durchschalten" sind echt clever gelöst. Wer sich für Kräuterkunde und Pflanzen interessiert, bekommt auch hier die volle Dröhnung und dazu ausführliche Beschreibungen der einzelnen Arten.
Ein Spiel was man sicherlich so nicht erwartet hatte, das es so gut optimiert und beliebt ist
Ich sag nur Avada Kedavra und Obliviate : )
Steam User 6
Hogwarts Legacy ist alles, was ich mir von einem Spiel in der Zauber Welt erhofft habe und noch mehr. Die offene Welt ist wunderschön gestaltet und voller Details. Egal ob man Hogwarts erkundet, in Hogsmeade einkauft oder auf dem Besen über die Open World fliegt.
Das Kampfsystem macht richtig Spaß. Zauber wechseln, Kombos aufbauen und Gegner kontern gehört dazu. Auch das Sammeln, Brauen und Pflegen magischer Tierwesen ist super umgesetzt und bietet viel Abwechslung.
Die Story ist spannend und relativ lang (ca. 30h Hauptstory) mit guten Charakteren. Dazu kommt ein sehr guter Soundtrack. Auch dass es Reittiere gibt, wie Hippogreife finde ich echt cool. Ich würde warten bis das Spiel im Sale ist um es dann erst zu holen, finde es für den normalen Preis etwas teuer.
Jetzt werde ich versuchen Steam Awards auf 100% zu bekommen. Die meisten schaffen es mit 80-90h. Ich bin gespannt was das Spiel noch so bietet.
Fazit:
Ein absolutes Muss für alle Fans der Zauber Welt und auch für alle die einfach ein gutes Singleplayer-Action-RPG suchen. Wer schon immer davon geträumt hat nach Hogwarts zu gehen - hier bekommt man genau das Gefühl. Absolut empfehlenswert!
Steam User 12
Der Spielspaß liegt für mich echt in der Tiefe. Dieses stundenlange Erkunden, neue Orte entdecken und vor allem Ecken sehen, die man aus den Filmen nie kannte, das macht einfach richtig Laune. Hatte oft Momente, wo ich dachte: „Boah, krass, daran haben die auch gedacht.“
Vom Spielgefühl erinnert es ein bisschen an größere Games wie The Witcher 3. Ist aber völlig okay, lieber gut abgeschaut als irgendwas halbherzig neu gemacht.
Die Atmosphäre, Musik und der ganze Zauberkram passen einfach. Man verliert sich schnell in der Welt und merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht.
Für mich eine klare Empfehlung.