GreedFall
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Explore uncharted new lands as you set foot on a remote island seeping with magic, and filled with riches, lost secrets, and fantastic creatures. Forge this new world’s destiny, as you befriend or betray companions and entire factions. With diplomacy, deception and force, become part of a living, evolving world – influence its course and shape your story. - Engage in a core roleplaying experience – achieve quests and complete objectives in a multitude of different ways – through combat, diplomacy, deception, or stealth. - Complete freedom in character progression – play as a male or female, customize your appearance, and freely choose your abilities, spells and skills. - Delve into a mysterious world of magic – begin a grand journey and uncover ancient secrets protected by supernatural beings, manifestations of the island’s earthly magic.
Steam User 28
Bei diesem Spiel habe ich aufgrund der eher negativen Bewertungen nicht viel erwartet, wurde jedoch positiv überrascht. Es trifft nicht ganz meinen Spielgeschmack, muss aber sagen, dass die Geschichte wirklich einzigartig und spannend gemacht ist. Ich glaube, die Erwartungshaltung bei vielen ist auf Kampf und Action gelegt. Dieses Spiel ist aber hauptsächlich ein Diplomatenspiel. Es geht darum, verschiedene Fraktionen kennenzulernen und für diese diverse Missionen zu erfüllen, um Ihre Gunst zu erlangen. Hier liegt auch die Stärke des Spiels, man läuft durch eine sehr schöne Open World, führt interessante Dialoge mit verschiedenen Kulturen und Persönlichkeiten.
Hinzu kommen jetzt Elemente des Kampfes und Charakterbildung hinzu, sowohl für Kampf ALS auch für Fähigkeiten, die der Diplomatie dienlich sein können. Auf dem Weg durch das Hauptgeschehen trifft man Verbündete, die sich der Gruppe anschließen und sich durch Waffen und Rüstungen (zumindest ein Stück weit) anpassen lassen. Diese Mitglieder haben ebenfalls Ihnen zugehörige Missionen, welche die Verbundenheit stärkt und Hintergrundwissen aufdeckt.
Der Kontinent (die Insel) auf der wir unser Abenteuer beschreiten hat ein Geheimnis, dass wir langsam durch Fortschreiten des Hauptgeschehens weiter aufdecken. Die Welt ist schön und die Soundkulisse passt sich gut an. Die Geschichte ist sehr spannend und der Schwierigkeitslevel lässt sich variieren. Die Kämpfe gegen Menschen sind in Ordnung, die gegen Monster (Bosse ausgeschlossen) eher langweilig, es sind immer wieder dieselben 2-5 Monstergruppen die sich einem in den Weg stellen.
Insgesamt glaube ich, dass hier noch sehr viel mehr Potenzial steckt und ein guter zweiter Teil das ganze Spiel abrunden könnte. Denn nach wie vor bleiben noch einige Fragen offen, einige Optionen kommen eher überhastet daher oder könnten eine deutlich bessere Umsetzung vertragen.
Ich habe das "schlechte Ende" gewählt und bin dennoch mit meiner Entscheidung und den daraus folgenden Konsequenzen im reinen, auch wenn ich auf einige davon gerne mehr Auswirkung gehabt hätte.
Ps: Controller ist hier die richtige Wahl.
Steam User 13
Bin jetzt bei 26 Stunden. Storyline ist bisher sehr fesselnd.
Es gibt dennoch einen großen Kontra-Punkt: Schnellreisepunkte müssen freigeschalten werden und sind auf der Map sehr weit voneinander entfernt. Man ist in diesem Spiel dauerhaft am Laufen. Die Landschaft ist zwar schön, wiederholt sich aber regelmäßig. Außerdem macht das Fehlen einer Mini-Map das herumlaufen sehr mühsam, da man alle paar Meter wieder die große Map öffnen muss um nicht komplett falsch zu laufen.
NPC haben zwar ganz gute Dialoge, die fehlende Mimik und die oft wiederkehrenden gleichen Gesichter sind trotzdem ein kleiner Minuspunkt. Combat ist ganz ok, auch wenn z.B. ein einfaches Abrollen, erst nach mehreren Leveln und gezieltem Skilltree freischalten, möglich ist - weshalb anfangs ein einfacher Kampf ziemlich magere Möglichkeiten aufweist. Glücklicherweise ist es möglich, hin und wieder seine gesamten Skill- und Atributspunkte zurückzusetzen und beim Skilltree ein paar neue Kombis auszuprobieren.
Im Großen und Ganzen ist das Game echt empfehlenswert und ich freue mich jetzt schon, weiterzuspielen !
Steam User 9
Ich versteh, dass das Spiel auf gemischte Meinungen trifft. Wer ein möglichst Action geladenes schnelles Spiel sucht, ist meiner Meinung nach schonmal fehl am Platz. 40 Stunden dauerte bei mir das Grundspiel wobei ich "halbwegs alles" an Nebenquests gemacht hatte (wenngleich kaum Missionen) + dem kleinen DLC ist man bei guten 42 Stunden. Die meiste Zeit davon war ich aber nicht Monster klopfen sondern zwei Dinge tun: Im Dialog oder am Laufen.
Gefühltes Contra des Spiels:
- Obwohl es manchmal Abkürzung gibt, wie von einem Lagerfeuer zum anderen zu reisen (porten), hilft das nicht immer, da nicht jedes Quest in der Nähe eines Lagerfeuers ist und wenn du dann nochmal hin- und her musst weil XY ein Zwischenbericht will oder du erst dem bescheid sagen musst ehe du das machen kannst, dann kann man schonmal tief Luft holen und mit einem Seufzen abschließen ehe man sich Viel-Latsch-Meilen abholt. Zumal der Lagerport in ein anderes Gebiet auch noch ein "Lagerplatz" dazwischen einführt was manchmal das Reisen nur behindert.
- Daneben mag man die Augen rollen wenn das Xte Monster in seiner "anderen Ausführung" auftaucht, die dann einfach stärker ist oder eben z.B mit Gift arbeitet.
- World Design ist leider an manchen Stellen mager, nicht von der Optik, aber von dem "wo kann ich lang und wo nicht" Art. Manchmal sehe ich auf der Karte eher ob ich über den Stein da drüben kann, als im Spiel selbst, das kann etwas lästig sein, auch ob ich zwischen zwei Bäumen durchkomme oder die Tanne mit ihren ausschweifenden Zweigen zum unüberwindbaren Hindernis wird. Darunter leidet ein wenig die Immersion.
Mittelfeld:
- Das Kampfsystem, ich selbst habe es als Magierin bestritten, ist etwas gewöhnungsbedürftig aber vom Schwierigkeitsgrad durchaus schaffbar. Wenn ich ein Spiel wie Jedi Survivor hinzuziehe hatte ich dort teils viel mehr zu knabbern im normalen Schwierigkeitsgrad. Es ist ein Action Kampfsystem, rechtzeitiges Blocken oder Ausweichen sind also schon empfehlenswert aber es ist nicht "so schnell" dass man zwanzig sein muss um es zu schaffen.. Wie Variationsreich/Anders es ist wenn man nun lieber im Nahekampf kloppt oder mit Gewehren und Fallen arbeitet, kann ich hier nicht sagen weil ich bei dem einen geblieben bin, aber ich war mit dem Charaktersystem soweit zufrieden, was man für welche Fähigkeiten braucht. Manchmal kommt man mit einer Fähigkeit nicht weiter, ohne Schlossknacken keine extra Truhen, ohne Stärke kein Überwinden von bestimmten Hürden, ohne Charisma/Intuition nicht sehr überzeugend beim Reden. Es hatte alles seine Vor- und Nachteile.
- Grafik ist nach meiner Meinung besser als die Special Edition von Skyrim, wirkt aber trotzdem recht "altbacken" für das Erscheinungsjahr. Die Gesichter sind aber soweit in Ordnung, wenn man den Zähne zeigenden Mund ignoriert, beim Sprechen. Allerdings ist das Tutorial quasi auch in einer verseuchten Stadt was die ganze Erscheinung noch trister und schlimmer wirken lässt, was sich dann nach der Hauptstadt wo man anfängt gibt - oder man sich auch etwas an den Stil gewöhnt hat, aber ich denke es ist doch die hübschere Umgebung!
- Maus und Tastatur Bedienung: Ich bin eindeutig die Kategorie von Spieler die den Kontroller nur "ab und an" mal in die Hand nimmt. Trotzdem hab ich mal zum "zweiten Run" wo ich alles anders machen wollte auch dafür den Controller in die Hand genommen. Es mag daran liegen dass ich dann grundlegend schon die Mechaniken alle begriffen hatte, dennoch kam es mir so vor als spielt es sich im Kampf etwas flüssiger mit dem Kontroller. Allgemein, scheint aber beides gut zu gehen.
-Dialog: Die Dialoge sind gemächlich, was das Tempo betrifft, natürlich kann man auch lesen und Dialoge Stück für Stück skippen aber das Spiel ist eines, dass auch mal mit einer Pause arbeitet, und wo der NPC nicht seinen Text runterleiert wie die nächste KI und die Eingeborenen im Spiel haben durchaus einige eigene Worte die man aber im Laufe des Spiels so oft zu hören bekommt das man dann schon weiß was gemeint ist. Kann aber für den ein oder anderen sicher "zu" gemächlich gesprochen sein. Oder ein NPC geht von aufgeregter Stimme in seinen Standard "Kann ich sonst noch etwas für sie tun?" Frage über, was einem manchmal etwas den Kopf kratzen lässt aber man sich daran gewöhnt.
Gefühltes Pro:
- Du bist ein Gesandter, ein Diplomat, und auch wenn es mal Kämpfe gibst, du redest auch viel, sehr viel und das passt zu der Rolle. Es wirkt weit weniger zufällig wie in manchen Spielen, das man dich um Hilfe bittet. Immerhin verbessert man die Beziehung zu anderen Fraktionen indem man ihnen auch mal mit etwas hilft. Da ich vollstens ausgenutzt habe diplomatisch zu sein kann ich nicht sagen wie "kloppend" man das Spiel durchbringen kann aber es gab viel was ich einfach "positiv" quasseln konnte so dass ich zum Schluss alle Fraktionen und ihren Ruf oben hatte.
- Atmosphäre und Story: Es mag recht einfach wirken, die Fraktionen im Spiel haben alle ihre Vor- und Nachteile aber in den meisten Fällen ist man nicht - wie in manch anderem Spiel - gezwungen sich für eine Fraktion zu entscheiden/ sich auf eine Seite allein zu schlagen. Ein sehr großer Pluspunkt, ist dein Job doch die Diplomatie. In welche Richtung es in der Story geht kann man sich nach etwas einfühlen in die Spielwelt schon etwas denken, aber es gibt noch die ein oder andere Überraschung. Generell fand ich die Story auch mit ihren Nebenquests gut gemacht.
- Bugfreiheit: Bis auf 2-3 Dialoghänger im ganzen Spiel ist mir das Spiel nie abgekratzt. Die NPC die vielleicht mal gehend am Fels hängen blieb bei einem "folge ihm" Quest hat sich nach ein paar Augenblicken besonnen dass er da wohl nicht weiterkommt und rennt weiter.
Fazit: Gerade im Rabatt sehr empfehlenswert. Wer die etwas altbackene Grafik und System nicht stört, Laufarbeit und Dialoge nicht abschrecken, Atmosphäre und eine gute Story schätzt, dem würd ich es ruhig mal empfehlen: Wer nur möglichst viel Monster kloppen will: Lieber Finger weg.
Steam User 10
GreedFall ist ein ambitioniertes Rollenspiel das mit seiner einzigartigen Mischung aus Barock-Fantasy Kolonialismus-Thematik und diplomatischem Gameplay überzeugt. Man schlüpft in die Rolle von De Sardet einem Diplomaten der die Insel Teer Fradee erkundet eine Welt voller magischer Kreaturen uralter Geheimnisse und konkurrierender Fraktionen.
Die größte Stärke ist die fesselnde Atmosphäre und die komplexe Welt. Die Insel fühlt sich lebendig und geheimnisvoll an und die Beziehungen zu den verschiedenen Fraktionen – von einheimischen Stämmen über Kolonialmächte bis zu religiösen Orden – erfordern taktisches Geschick. Die Story ist packend mit unerwarteten Wendungen und moralisch grauen Entscheidungen die echte Konsequenzen haben.
Das Kampfsystem verbindet Echtzeit-Action mit taktischen Pausen und ermöglicht verschiedene Spielstile von Nahkampf über Fernkampf bis zu magischen Fähigkeiten. Die Charakterentwicklung ist tiefgründig mit einem flexiblen Talentbaum der viele Möglichkeiten bietet.
Allerdings merkt man dem Spiel sein begrenztes Budget an. Die Grafik wirkt stellenweise altbacken die Gesichtsanimationen sind steif und die Dungeons wiederholen sich im Design. Die Nebenquests sind manchmal repetitiv.
Fazit: GreedFall ist ein erfrischend anderes RPG für alle die komplexe Geschichten und diplomatische Herausforderungen schätzen. Wer actionlastige Spiele oder polierte Triple-A-Produktionen erwartet wird enttäuscht sein. Aber für Rollenspiel-Fans die nach etwas Einzigartigem suchen ist es ein absoluter Geheimtipp.
Steam User 4
Greedfall erinnert mich stark an ein Dragon Age 1 mit neuerer Grafik. Die Charaktere, die Dialoge und das gemeinsame Zusammenspiel und Umherreisen auf dem Kontinent hat gewisse Erinnerungen geweckt, die ich schon mit der Truppe rund um Morrigan und Alistair damals erlebte. Die Gefährten sind hier definitiv die Stärke inklusive der Lore und der allgemeinen Idee des Spiels.
Was die Idee von Greedfall so gut umsetzt, verwässert meiner Meinung nach dennoch leider etwas das Gameplay. Im Großen und Ganzen ist es wie in Dragon Age 1 nur abgespeckt.
Combat: Echtzeitkämpfe mit begrenzten Fähigkeiten. Ich habe als Magier gespielt, der letztendlich nur 2 Angriffe hat und im Verlauf des Spiels noch bis zu 4 Spezialfähigkeiten erhält (Buffs und "Ultis"). Das hat auch so weit Spaß gemacht, weil der zeitgleiche Geargrind verbunden mit dem charakterbezogenen Fortschritt das koninuierliche "Stärker werden" spürbar werden lässt. So werden einige Gegnertypen deiner Gruppe auf Level 10 noch große Probleme bereiten, aber auf Level 25 kaum noch eine Anstrengung wert sein. Es ist das klassische Machtfantasie-Buildup eines RPGs allerdings ohne groß kreative Einzigartigkeiten, was Kampf und Fähigkeiten betrifft.
Begleiter/ Gefährten/ Gruppe: Das Gameplay, gerade im Kampf aber auch in den Zwischensequenzen und Quests lebt oft von der Gruppendynamik, was mir gut gefallen hat. Befindest du dich beispielsweise in einem Gebiet, das deinen Gefährten wegen der dortigen Menschen und Kultur heimisch ist, bringen sich diese vermehrt in Dialoge ein und bieten an in diplomatischen Auseinandersetzungen zu intervenieren. Ob dies den Wiederspielwert von Greedfall erhöht, steht auf einem anderen Blatt. Dennoch bringt diese Mechanik eine nette soziale Dynamik in das Rollenspiel mit ein. Dazu kannst du jederzeit an Rastplätzen deine Gruppe neu zusammenstellen, somit für die Quest mal den Begleiter und für eine andere Quest mal einen anderen Begleiter mitnehmen. Auch im Kampf unterstützen diese entsprechend ihrer Fähigkeiten solide. Manche Gefährten fokussieren sich mehr auf Magie, Heilung oder auf Nahkampf und Bonk Action.
Generell habe ich die Dialoge mit den Gefährten am meisten genossen. Sie haben alle Charakter und wirken sehr authentisch (was nicht auf alles und jeden in Greedfall zutrifft). Ich hatte wirklich das Gefühl mit der Gruppe an Charakteren zusammenzuwachsen. Das selbe Gefühl hatte ich damals eben auch in DA Origins, was mich diesen Anfangsvergleich ziehen ließ.
Quests/ Dialoge und Diplomatie: So gerne ich die Quests und den Diplomatiefokus in Greedfall loben würde, so sehr muss ich mich selbst davor zurückhalten. Die Grundidee einer Diplomatin/ oder eines Diplomaten (man kann sich das Geschlecht des Hauptcharakters aussuchen - beide sind vertont und was ich nur von der weiblichen Protagonistin beurteilen kann, ist die Synchronstimme top!) in einem fremden Land unter dem Deckmantel eines Dragon Age like RPGs fasziniert mich. Doch je länger ich Greedfall gespielt habe, desto eher fielen mir Makel auf, die das Spiel kurzgesagt in die Länge zogen. Es gibt nämlich viele Dialoge, viele Kartenabschnitte, viele NPCs mit denen "wichtige" Gespräche geführt werden müssen und dadurch auch viele Laufwege... und viele viele Dialoge (oh das habe ich bereits erwähnt). Ja es sind sehr viele Gespräche und das fällt auch auf. Kein Problem, wenn dieses spannend sind, das ist die Hauptquest definitiv. Das Problem ist eher, dass du von A nach B rennen musst, zum Glück teilweise mit Schnellreise, um mit Person X zu sprechen nur um dann wieder zu A zurück rennen musst, um Person Y zu sagen was Person X gesagt hat, um dann wieder in die Stadt von B zu rennen um da wieder mit einer Person zu reden, welche Informationen sie denn über Person Y hat, um in Stadt C dann mit Person Z zu reden, was du in Stadt D in Erfahrung bringen könntest, damit sich alle Personen dann im Wald E treffen, nachdem du jedem einzelnen dann nochmal Bescheid gegeben hast, dass die Gespräche tatsächlich nicht in Wald E sondern in Stadt F stattfinden...
Das ist eine Übertreibung gewesen, spiegelt jedoch mein Empfinden eines Teils des Questdesigns wider, was letztendlich mit viel Lauferei durch die semi-schöne Welt belohnt wird. Und wenn du nach dem fünften mal den Wanderweg B1 gelaufen bist um Häuptling Ach-So-Wichtig Bescheid zu geben, dass du ein Windspiel repariert hast, guckst du auch nur noch auf deine Uhr und wartest darauf endlich ins Bett gehen zu können.
Vielleicht ist dies Meckern auf hohem Niveau, aber ich muss hier deutlich abgrenzen, was in Greedfall unnötigerweise viel Zeit einnimmt, wodurch ein für mich sonst recht gutes RPG leider ein Paar Kaugummis unter den eigenen Schuh geklebt hat und sich selber an dem Asphalt festnagelt. Einige Dinge und Quests nehmen leider etwas Tempo aus der Geschichte und vereiteln mögliche emotional aufgebaute Dynamiken. Gerade das Ende leidet meines Erachtens darunter, weil auf der Beziehungsebene zwischen den Charakteren dann alles so schnell geht und alles anscheinend entschiedene Sache ist. Dass die Charaktere sich emotional einem Prozess unterziehen bleibt hier irgendwie aus, wodurch manche Entscheidungsmöglichkeiten komisch bzw. fehl am Platz wirken.
Dennoch vertritt Greedfall das Genre des Action RPGs in voller Blüte wider Erwarten gut und erschafft dank einiger eigener Stärken ein rundum schönes Spielerlebnis.
7,5 von 10!
Steam User 3
GreedFall ist meiner Meinung nach nicht das Beste Spiel aller Zeiten, dafür aber ein gutes.
Man schlüpft in die Rolle eines Adeligen Diplomaten und nicht wie so oft in die des kleinen Niemands der noch etwas werden möchte oder Hartgesottenen Außenseiter etc.
Was sich einfach mal anders angefühlt hat.
Die teilweise längeren Dialoge passen ganz gut zur eigenen Rolle die man innehat, und variieren sogar je nach Begleiter da diese sich teilweise mit ins Gespräch einbringen.
Besagte Begleiter von denen man in der Regel immer zwei dabei hat waren in den Kämpfen überraschend nützlich.
Je nach Spielstil und Skillung auch auf Extremer Schwierigkeit.
Questtechnisch erfindet sich in GreedFall das Rad nicht neu.
Man läuft und reist viel umher, was durch diverse Schnellreise Möglichkeiten zum Glück gut machbar war.
Leider lädt das Spiel nicht großartig zum erkunden ein.
Die Geschichte ist ein bisschen vorhersehbar was nicht weiter tragisch ist.
Ich haben mich gut unterhalten gefühlt.
Steam User 2
Ein Spiel, bei dem man abends eine Runde spielt oder das man spielt, wenn man gerne kleine Verstecke sucht. Die Nebenquests sind teilweise schon wichtig, die kann ich auch empfehlen. Die Hauptquest würde ich erst später nehmen, damit man mehr vom Spiel hat. Rüstungen etc sind Gründe, warum ich mit der Hauptquest später Angefangen habe.
Denkt auch um eure Gefährten