Generation Zero
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Experience an explosive game of cat and mouse set in a vast open world. In this reimagining of 1980’s Sweden, hostile machines have invaded the serene countryside, and you need to fight back while unraveling the mystery of what is really going on. By utilizing battle tested guerilla tactics, you’ll be able to lure, cripple, or destroy enemies in intense, creative sandbox skirmishes. Go it alone, or team-up with up to three of your friends in seamless co-op multiplayer. Collaborate and combine your unique skills to take down enemies, support downed friends by reviving them, and share the loot after an enemy is defeated. All enemies are persistently simulated in the world, and roam the landscape with intent and purpose. When you manage to destroy a specific enemy component, be it armor, weapons or sensory equipment, the damage is permanent. Enemies will bear those scars until you face them again, whether that is minutes, hours or weeks later.
Steam User 19
TL;DR Generation Zero bietet eine detailverliebte und mit vielen Easter Eggs geschmückte Spielwelt, in der man sich leicht über 100 Stunden lang verlieren kann. Das Gegnerdesign ist einsame Spitze und das Erfolgserlebnis ist groß, wenn man die unterschiedlichen Maschinen irgendwann bereits am Sound erkennen kann und sie dann strategisch an deren Schwachstellen zu Fall bringt. Die Handlung lässt mMn leider ab dem Midgame stark nach und Sachen wie Basenbau, Roboterbegleiter & Crafting finde ich auch eher mittelmäßig umgesetzt. Vom Ende bin ich persönlich enttäuscht und es gibt seit dem letzten Update noch mehr Verbindungsabbrüche im Koop als vorher. Außerdem gibt es noch viel zu viele Bugs für ein fertiges Spiel. Leider werden die wohl nie gefixt werden, da der Support eingestellt wurde.
Kaufempfehlung: Hauptspiel im Sale für 4,99€ + die beiden Story DLCs (Alpine Unrest & FNIX Rising für je 1,99€). Auf die Waffen und Co. kann man gut verzichten, aber müsst ihr wissen.
Da Generation Zero nun abgeschlossen ist und sich die Entwickler neuen Projekten widmen, wird es Zeit für ein Review.
Ich habe lange überlegt, ob ich dem Spiel einen Daumen hoch geben soll oder nicht, denn auch wenn das Spiel bei mir einen besonderen Platz im Herzen hat und Östertörn in den knapp 125 Spielstunden fast so etwas wie ein zweites Zuhause für meinen Mann und mich geworden, muss ich zugeben, dass Generation Zero leider weit weg von perfekt ist.
Aber ich fange mal mit dem an, warum ich das Spiel empfehle: Atmosphäre, Spielwelt & Story
Das Sound- und Gegnerdesign ist mMn eine der größten Stärken von Generation Zero. Diese schwedische Insel wirkt so friedlich und idyllisch. Die Blätter rascheln, das Wasser plätschert… aber dann wird einem klar, dass es gar nicht so ruhig sein sollte, schließlich leben hier doch eigentlich viele Menschen! Ein plötzlicher, metallisch klingender Laut reißt uns aus den Gedanken. Instinktiv wissen wir, was auch immer dieses Geräusch von sich gegeben hat, ist nicht unser Freund. Sofort verlassen wir das offene Gelände und suchen Deckung im Gestrüpp. Das schwere, rhythmische Stampfen nähert sich unaufhaltsam, und bald darauf erblicken wir die Quelle des Lärms – eine gigantische Kriegsmaschine aus Metall. Der Anblick dieses massiven Ungetüms jagt uns einen eiskalten Schauer über den Rücken und wir versuchen uns noch kleiner im Dickicht zu machen. Die Maschine hält plötzlich inne. Das Scheinwerferlicht wechselt von Weiß auf Gelb. Dröhnend setzt sie sich wieder in Bewegung. Mein Mann und ich sind uns einig, dass wir mit unserem jetzigen Level keine Chance haben und machen uns schleichend auf zu einer nahegelegenen Scheune. Doch wir stehen zu früh auf und sehen, wie sich das Scheinwerferlicht schlagartig von gelb zu rot ändert. „Ok, wir schaffen das noch zur Scheune! Die Maschine ist zwar schwer bewaffnet, aber dafür bestimmt langsam.“ Berühmte letzte Worte, denn mit einem metallischen Knurren setzt sie sich nun in Bewegung... IM SPRINT!
Und das war meine erste Begegnung mit einem Tank im Spiel. Toll! Seit den Geräuschen der Tripods aus Krieg der Welten(2005) haben mich schon lange keine Sounds mehr so gegruselt.
Außerdem war ich auch schon lange nicht mehr so motiviert, mich mit den Gegnern wirklich auseinanderzusetzen und über sie zu lernen. Denn es wurde nicht nur an unterschiedliche Sounds bei Distanz und Boden/Untergrund gedacht, nein nein! Jede Art der Maschinen hat ihre eigenen Töne für idle, suchend und Kampf. Die Sounds sind wirklich so divers, dass man später im Spiel sogar die verschiedenen Unterklassen der Maschinen erkennen kann.
Auch hat jede Maschine nicht nur eigene Waffen und Angriffe, sondern auch Schwachstellen. Diese zu nutzen und Stück für Stück den riesigen Blechbüchsen ihre Teile zu entfernen ist nicht nur irgendwie befriedigend, sondern macht den Kampf auch wirklich einfacher als wenn man einfach nur stumpf drauf ballern würde.
Zu den Waffen kann ich nicht viel sagen, da ich sehr wenige Shooter spiele, aber für einen Laien war alles top. Guter Sound, gutes Schießgefühl & das Modden und auch die unterschiedlichen Munitionsarten sind schnell gelernt.
Kommen wir zur Umgebung und der Handlung im Earlygame
Wenn wir uns die ganzen Killermaschinen wegdenken, ist Östertörn wirklich ein schönes Fleckchen Erde, wo man gerne mal Urlaub machen würde. Es gibt schöne Wälder, Ackerland, Sümpfe, Berge und mit dem Alpine Unrest DLC auch ein verschneites Gebiet, da ist sicher für jeden was dabei. Aber auch die kleinen Siedlungen können sich sehen lassen und sind voller Details. Das fängt an bei Zeitungen, die über den Mauerfall in Deutschland berichten, über Werbung für Katzenfutter und andere Dinge in den Läden bis hin zu den Briefkästen, wo die Leerungszeiten eingetragen sind.
Es gibt zwar einige Assets, die sich immer mal wiederholen, aber dennoch erzählt jedes Haus, jedes Geschäft und jeder öffentliche Ort eine eigene Geschichte. Manche Orte erwecken den Eindruck einer überstürzten Flucht, andere scheinen wie Festungen verbarrikadiert, und wieder andere sind nur noch chaotische Überreste vergangener Kämpfe. Im Grunde kommt man überall „zu spät“ hin und muss sich am Anfang selber die Story zusammensetzen aus dem, was man vor Ort findet.
Auch viele Easter Eggs kann man finden. Ein paar der Franchises wären Shining, Midsommar, Zurück in die Zukunft
Genug der Lobeshymnen. Ab hier gibt es Kritik
Der kleinste meiner Kritikpunkte ist, dass der Questfortschritt nur beim Host gespeichert wird, also sollte immer dieselbe Person hosten, wenn man im Koop spielt.
Der nächste Kritikpunkt wäre die Handlung. Natürlich ist das Geschmackssache, aber ich persönlich finde, dass es da ab dem Midgame stark bergab geht. Irgendwie so wie bei The Walking Dead wo man die ersten Staffeln gespannt verschlungen hat und dann, nachdem die Zombies Nebensache wurden und es quasi nur noch um Politik und zwischenmenschliche Konflikte ging, wurde es langweilig. Ergibt es Sinn, dass die Handlung so weitergeht? Ja. Ist es interessant? Nein.
Einige Spielelemente wie Basenbau, Roboterbegleiter und das Crafting-System wurden so oft verändert und jetzt zum Schluss zu Großteilen wieder gestrichen, dass sie im jetzigen Zustand kaum Spieler zufriedenstellen werden. Leute, die solche Mechaniken wirklich interessieren, werden davon wohl enttäuscht werden. Alle, die „nur“ wegen der Story und Atmosphäre da sind, können sich freuen, da man nach einer Einführungsquest diese Dinge auch ignorieren kann.
Bei dem Schwierigkeitsgrad der Gegner wurde sich zum Ende auch keine Mühe mehr gegeben. Am Anfang wurde es durch unterschiedliche Klassen der Maschinen gut geregelt. Aber im Endgame gibt es nichts Neues, sondern die Maschinen halten einfach nur unfassbar viel aus. Was mich zum nächsten Endgameproblem bringt, dem Looten. Das ist so gut wie nicht möglich, da man den Großteil seines Gewichtsplatzes für Munition braucht.
Weitere Negativpunkte wären unter anderem die furchtbare DLC-Politik von Avalanche Studios. Anstatt das Spiel fertig zustellen, wurde es versucht, auf Krampf Jahre lang mit Basenbau und gefühlten 1001 Waffen-DLCs am Leben zu halten. Außerdem ist Generation Zero auch wenn es nun endlich ein Ende hat nicht wirklich fertig. Nach dem letzten Update gibt es viel mehr Verbindungsabbrüche beim Koop spielen und es gibt immer noch Bugs, die schon sehr lange bekannt sind. Gefixt wird das aber wohl nie, denn der Support wurde offiziell eingestellt.
Steam User 8
Alter Schwede, die Roboter sind endlich da!
Jetzt ist gerade 2025, wir leben mit der Aussicht auf KI-gesteuerte Drohnen und Haushaltsroboter. Kurz selbstkritisch in die Ecke geguckt, respektvoll nickend in Richtung Staub- und Wischroboter. Macht seinen Dienst wirklich tadellos, ist noch keine Treppe runtergebumst. Wahrscheinlich wäre es aber keine gute Idee, dem Ding einen Greifarm oder Mini-Flammenwerfer anzutackern. Man weiss ja nie.
Genau dieses Glück fordert die Welt von Genaration Zero heraus. Roboter überfallen eine Halbinsel von jetzt auf gleich, Menschen werden spurlos entfürt oder fallen einfach tot um, weil der Roboter-Wachhund plötzlich eine AK47 auf dem Rücken montiert hat. Doof gelaufen, die Woche wird wahrscheinlich nicht viel besser für unsere Spielfiguren.
Modisch völlig absurd gekleidet, damit die geheimnisvollen Roboter uns im schützenden Gebüsch auch wirklich gut erkennen, gehen wir auf die Jagd nach Material, Munition und Bauplänen. Wir stopfen die Taschen voll mit 1000 Schuss Munition, aber leider dem falschen Kaliber, die gerade entdeckte, geile M4 braucht dann doch was anderes. Nun denn. Bleibt's halt beim Baseballschläger, der ist wenigstens lautlos und in nächster Nähe können auch die Super-KI-Dinger nichts gegen einen Homerun mit Schmackes ausrichten. Schön in diesen Momenten das Sounddesign: Gurgelnd geht das Blechvieh in die Knie, vorher geniesse ich den vollen Ton von Holz auf Metall. Fatality mit Gong, sozusagen.
Im Koop-Modus geht es dann auch mit Disziplin dezent taktisch in die Erkundung. Mit Fernglas die Routen checken, dann flankieren, Ablenkung mit Sperrfeuer, anderer Team-Teil setzt mit Raketen oder Granaten nach. Da ergeben sich spannende und prächtige KAWUMM-Momente, wo auch die Grafik mal sehr atmosphärisch die Dystopie ins gleissende Explosionslicht rückt.
Auf dem fiktiven Halbinsel-Teil Schwedens ist es für gewöhnlich recht leer. Nur Roboter streifend suchend umher, vor allem in der Nacht eine schaurig-bedrohliche Kulisse. Gelegentlich gibt es wortkarge NPCs, aus denen nicht viel entsteht. Überhaupt wird die seichte Story lediglich mit Audio-Nachrichten und Funksprüchen übermittelt, ergänzt durch etwas Prosa in Zusatztexten für gefundenen Loot. Spannende Details der Welt werden so leicht übersehen, was den Zusammenhang der Geschichte nicht einfacher macht.
Mit neueren Patches wurde auch ein rudimentäres Basenbau-System ergänzt. Eher als Endgame-Inhalt gedacht, wird hier viel wertvolles Material erwartet, um überhaupt sinnvoile Konstrukte zu erschafffen, die Angriffswellen der Roboter überstehen können. Ein langer Loop, bei dem man wahrlich dauerhaft im Kreis läuft, um immer wieder die gleichen Sachen zu finden und anschliessend zu recyceln.
Apropos "Cyceln": Ist schon ein witziger Moment, in den frühen Momenten des Spiels auf ein Fahrrad zu steigen und so von A nach B zu radeln. Mal abgesehen vom Klimaschutz-Aspekt hat das auch einen akustischen Sinn: Roboter hören die Fahrräder nicht. Wer alternativ mit dem Motorrad rumschüsselt muss sich dann nicht über einen Roboter-Zug am Hinterrad wundern. Wichtiger Tipp: Als DLC gibt es ein Motorrad mit Lagerkiste, Werkbank und Recycle-Station zu kaufen; unerlässlich für entspannte Loot-Runden.
Steam User 9
Für mich eins der besten CO-OP Games, die ich je gespielt habe <3
Alle Quests sind von vorn herein gemeinsam spielbar. Man kann seine Freunde einfach einladen und alles funktioniert. Nicht lange probieren, sondern einfach loslegen. das ist für mich eins der stärksten Punkte für dieses Spiel überhaupt.
Die Story wird nach und nach klar. Am Anfang denkt man wirklich, da gibt es wohl nicht so viel. Dies ist auch schwer zu durchschauen, da erst gegen Ende mehr Aufklärung passiert. Zusätzlich ist es auch wichtig die weiterführenden DLC´s zu holen, da auch sie maßgeblich zu der Geschichte beitragen.
Hier kann ich Euch gerade die Story DLC´s FNIX Rising und Alpine Unrest empfehlen und das Flakmoped DLC. Must Haves für mich bzw. uns. Am Ende hatten wir jeglichen Content, da uns das Spiel so mitgerissen hat. Von Waffen DLC´s über Skins =D
Man sollte übrigens am Spiel und den Quests dranbleiben, da man nur dann alles wirklich versteht und nichts verpasst.
Die Welt ist nur von Maschinen "bewohnt". Erst durch die DLC´s kamen ein paar Charaktere mit Story hinzu. Dies ist aber nicht eine leere Welt, sondern man erfährt, warum dies eigentlich der Fall ist und warum NPC Mangelware sind. Die Welt ist offen und frei zugänglich. Manchmal hat man das Gefühl sie ist leer (man ist es auch anderen Games einfach anders gewöhnt). Aber: Wenn dann mal wieder Horden von Maschinen kommen oder man einen Bossgegner vor sich hat, sieht das ganze schon anders aus =D
Es gibt viel zu erledigen: Basen einnehmen, Quests abschließen und verfolgen, Story aufdecken, bestimmte Bossgegner spawnen lassen und jagen und Waffen umbauen, Komponenten finden und mehr. Uns wurde nie langweilig.
Die Grafik ist unglaublich schön - sie lädt einfach zu traumhaften Screenshots ein <3
Das Base Building System ist auch vorhanden, benötigt allerdings extrem viele Ressourcen. Die dazugehörigen Materialien sind nur sammelbar, wenn man 2 große Bossgegner immer wieder spawnt und erledigt. Auch konnte man teilweise Ressourcen nur sammeln, wenn man die Basenabwehr anschaltet. Dies holte Reihenweise Gegnerwellen, die man bekämpfen musste. Für mich war das Basensystem hier nicht der Hit, da ich es nicht mag, etwas aufzubauen und dann alles zerstören zu lassen...
Auch hat man eine Art Hunde-Maschine, die einen begleitet. Die kann man selbst anmalen, also farblich ändern (Skins findet man übrigens und sie droppen bei Gegnern) und man kann sie modifizieren. So entscheidet man sich zwischen Dingen aufsammeln, Kämpfen oder Heilen. Auch seine Stimme ist anpassbar und einfach gut gemacht =D
Erkunden kann man mit verschiedenen Dingen: Zu Fuß laufen, mit dem Fahrrad mit einer Fahrbaren Base und verschiedenen Mopeds / Motorrädern =) Dies macht hier unglaublich Spaß =D
Errungenschaften macht man durch das Spiel selbst. Manche Quests muss man allerdings finden und Sammelgegenstände müssen (teils mühselig) gesucht werden, da sie äußerst gut versteckt sind =D
Übrigens sind die Errungenschaften, für alle erledigt, selbst wenn nur einer sie geschafft hat (z.B. bei der Alpenstrecke) =D
Die Musik ist unglaublich gut und passt perfekt. Auch die Geräusche der Maschinen sind extrem gut gemacht. Wir konnten sie am Ende durch die Töne selbst unterscheiden und erkennen =)
Ab und an, gerade gegen Ende, mussten wir immer mal wieder neu starten und laden. 2 Quests gingen erst weiter, als wir neu gestartet haben. Dies war allerdings nicht super schlimm und trotzdem gut machbar =)
Ein Spiel, was uns einfach begeistert hat und unglaublich Spaß macht =D
Gerade, wenn ihr Freunde oder Partner habt, mit denen ihr ein Spiel gemeinsam spielen möchtet: Hier seid ihr richtig und greift gerne zu!
Von mir gibt es eine absolute Empfehlung <3
Steam User 7
Generation Zero – Maschinenkrieg in schwedischer Idylle
Generation Zero ist ein ungewöhnlicher Mix aus atmosphärischem Survival, taktischem Shooter und offener Welt. Statt Zombies oder Mutanten bekommst du es hier mit tödlichen Maschinen zu tun – in einem Schweden der 1980er, das gleichzeitig wunderschön, ruhig und bedrohlich wirkt. Und genau diese Mischung macht den Reiz aus.
Eine leere Welt – voller Spannung
Du startest allein oder im Koop mit bis zu drei Freunden in einem alternativgeschichtlichen Schweden, in dem plötzlich sämtliche Menschen verschwunden sind. Stattdessen durchstreifen Maschinen – von kleinen Spähern bis hin zu gigantischen Kriegsrobotern – die Wälder, Felder und Dörfer. Deine Aufgabe: überleben, erkunden, looten – und den Grund für das Verschwinden der Bevölkerung herausfinden.
Die Geschichte wird vor allem durch Umgebungen, Notizen, Tonbänder und Dokumente erzählt – keine Cutscenes, keine ständigen NPCs. Wer sich auf diese ruhige Form des Storytellings einlässt, bekommt ein spannendes Puzzle aus Fragmenten und Atmosphären.
Kämpfen mit Taktik, nicht mit Muskelkraft
Die Maschinengegner sind keine stumpfen Kanonenfutter-Gegner. Sie sind aggressiv, taktisch, hartnäckig – und je nach Typ mit schwachen Punkten, Panzerungen und unterschiedlichen Sensoren ausgestattet. Kopfloses Herumballern bringt selten etwas. Stattdessen musst du Deckung suchen, Schwachstellen ausnutzen, clever agieren – oder notfalls auch mal die Flucht ergreifen.
Munition ist begrenzt, heilende Items rar – gerade zu Beginn. Jeder Kampf fühlt sich dadurch bedeutungsvoll an. Besonders im Koop entstehen spannende Feuergefechte, Rückzüge, Ablenkmanöver und strategische Hinterhalte, die sich richtig befriedigend anfühlen.
Die Spielwelt: Schön, still, tödlich
Was sofort ins Auge fällt: Generation Zero ist optisch eine echte Wucht. Die dichten Wälder, verfallenen Bauernhöfe, leeren Straßen und nostalgischen Wohnhäuser sehen fantastisch aus. Der Tag-Nacht-Wechsel und das dynamische Wetter sorgen für eine dichte, manchmal fast bedrückende Atmosphäre. Du streifst durch die Idylle – und weißt nie, ob hinter der nächsten Scheune ein Jagdroboter auf dich wartet.
Dazu passt das reduzierte Sounddesign: Wind in den Bäumen, Knacken von Ästen, leises Maschinenbrummen in der Ferne. Spannung pur.
Waffen, Ausrüstung & das große Problem: das Inventar
Du findest unzählige Waffen, Mods, Ausrüstungsgegenstände, Kleidung und Verbrauchsgegenstände. Das Arsenal ist groß, vielseitig – und komplett individualisierbar. Das wäre richtig stark … wenn das Inventarsystem nicht so umständlich und unübersichtlich wäre.
Menüs sind sperrig, Item-Management nervt gerade bei voller Ausrüstung – und wichtige Informationen fehlen oft auf den ersten Blick. Wer sich daran gewöhnt, kann damit leben. Aber es kostet Zeit, Geduld – und wirkt leider unnötig kompliziert. Hier wäre weniger mehr gewesen.
Charakterentwicklung, Basisbau & Koop
Dein Charakter kann durch Level-Ups in verschiedenen Kategorien verbessert werden – etwa durch Tarnung, Heilfähigkeiten, Waffennutzung oder Support-Fähigkeiten. So entstehen individuelle Spielstile, besonders im Koop sehr hilfreich.
Später lassen sich auch Basen errichten und gegen Maschinenhorden verteidigen – ein nettes Extra, das aber eher Beiwerk bleibt. Der Fokus liegt klar auf Erkundung und Taktik.
Koop funktioniert hervorragend – das Spiel ist komplett im Team spielbar, Fortschritte werden (meist) sinnvoll synchronisiert. Und zu viert durch die Dämmerung zu schleichen, während plötzlich ein Tank-Roboter die Stille zerreißt, ist einfach unvergesslich.
Fazit
Generation Zero ist anders. Kein typisches Survival-Spiel, kein klassischer Loot-Shooter – sondern ein atmosphärisch dichter, taktisch fordernder Kampf ums Überleben gegen Maschinen in einer fast schon meditativ schönen Open World. Wer sich darauf einlässt, bekommt intensive Koop-Erlebnisse, clevere Feuergefechte und eine ungewöhnliche Spielwelt.
Wermutstropfen bleibt das sperrige Inventar – hier hätte ein wenig Komfort dem Spielgefühl enorm gutgetan.
Meine Wertung: 8/10
„Ein visuell starkes, taktisches Abenteuer mit Koop-Suchtpotenzial – nur das Inventar bremst den Flow.“
Steam User 2
Ich habe Generation zero von eienem freund empfehlen beckommen und es bisher nicht bereut.
Es ist zurzeit einer meiner lieblings spiele
Steam User 2
Das Spiel ist viel besser als sein Ruf. Richtig starke Stimmung, eine konstante Bedrohung, wunderschöne Grafik (bis auf die Figuren; da wäre mehr drin gewesen) und ein extrem geniales Setting Ende der Achtziger. Aber warum in Gottes Namen gibt es nicht die Möglichkeit, irgendwo zu schlafen, um die Tageszeiten bewusst ausnutzen und wieso verweigern die Entwickler eine wirkliche Mod-Unterstützung? Aus diesem Spiel könnte man so viel rausholen! Schade. Dennoch ein wirklich gutes Spiel.
Steam User 2
Nettes Spiel aber wenn das der Stand nach 6 Jahren ist und jetzt auch nicht mehr weiterentwickelt wird, dann
würde ich sagen eine 5/10, hat mich nach ca. 40% der Karte nicht mehr gereizt im Einzelspieler und irgendwann wurde es doch etwas monoton. Es hat aber über die Zeit dennoch gut unterhalten und die Kämpfe gegen die einzelnen Roboterklassen waren schon herausfordernd aber auf Dauer ist es dann doch zu viel Grind und zu viel repetativ. Zumindest für mich. Im Sale gekauft, knappe 40h Spass gehabt und dafür hat es gepasst.