Fobia – St. Dinfna Hotel
Am St. Dinfina Hotel in Treze Trilhas verschwinden Leute und es soll spuken. Nach einem Tipp von seiner Freundin Stephanie reist Roberto Leite Lopes nach Santa Catarina.
Mit seinem Spürsinn muss er die Wahrheit aufdecken und überleben. Eine Kamera, die verschiedene Zeitschienen, einen fanatischen Kult, Experimente an Menschen und Gespenster zeigt, stellt die Realität auf den Kopf. Löse Rätsel und erbeute alles, was die Jagd aufhalten kann, während Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufeinanderprallen.
• Erkunde ein Grand Hotel – Die Unreal Engine lässt die Visuals erschreckend realistisch wirken.
• Überlebe den Horror – Erbeute Nachschub, während du fliehst, dich versteckst oder gegen die Monster kämpfst.
• Entwirre das Geheimnis – In einer Narrative voller Rätsel und Verschwörungen.
• Blicke in Vergangenheit und Zukunft – Interagiere mit unterschiedlichen Zeitschienen anhand einer Kamera, die die parallelen Realitäten verknüpft, um die Geheimnisse des Hotels aufzudecken.
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Ich bin durch den deutschen Podcast Ink Ribbon Radio auf dieses Spiel aufmerksam geworden und bin extrem froh, es gespielt zu haben. Da das spezifische Spielgefühl eines Resident Evil 7 leider viel zu selten von anderen Entwicklern kopiert wird, kam mir Fobia gerade recht.
Das hat mir besonders gefallen:
Atmosphäre & Setting: Das verlassene Hotel ist ein fantastischer Schauplatz. Die Atmosphäre ist unglaublich dicht, und ich konnte mich richtig in den Gängen verlieren und von den gut platzierten Schocks mitreißen lassen.
Fokus auf Erkundung: Das Spiel lässt einem den nötigen Raum, um die Mysterien des Hotels in Ruhe zu lösen. Der Fokus liegt klar auf dem Entdecken und Verstehen der Spielwelt.
Die Rätsel: Die Rätsel waren toll designt und haben mich motiviert, tiefer in die Geschichte einzutauchen.
Der "Nemesis"-Faktor: Ein Verfolger darf natürlich nicht fehlen, aber – großer Pluspunkt – er war hier nicht zu nervig. Er hat für Spannung gesorgt, ohne den Spielfluss oder die Erkundung komplett zu sabotieren.
Ein kleiner Wermutstropfen: Die Kämpfe waren zwar nicht die größte Stärke des Spiels und fühlten sich manchmal etwas hakelig an, aber das hat dem Gesamterlebnis kaum einen Abbruch getan, da das restliche Paket einfach stimmig ist.
Fazit: Wer den modernen First-Person-Survival-Horror liebt und nach dem "RE7-Feeling" sucht, wird hier fündig. Eine ganz klare Empfehlung für alle, die gerne Geheimnisse lösen und dichte Horror-Atmosphäre genießen!
Wertung: 4/5 Sterne
Steam User 0
Grossartiges Spiel mit grandioser Atmosphäre. Ich hätte gerne noch eine Fortsetzung oder ein ähnliches Spiel.
Steam User 0
Ein düsteres Horror Survival Game was echt Spass macht. Die Rätsel sind nicht besonders schwer und die Story ist sehr Fesselnd. Die Grafik ist ok und man hat für kleines Geld eine ganze Weile was zu tun. Jeder der Silent Hill oder Resi mag würd hier nicht enttäuscht.
Steam User 0
Klasse Game, viele Rätsel, gute Grafik + Atmosphäre
Steam User 0
9/10
Tolle Resident Evil - Hommage!
Also was soll ich sagen... ich bin vollkommen positiv überrascht von Fobia. Hatte es mir nach langer Zeit der Beobachtung im Sale geholt.
Erwartet hatte ich, wohlgemerkt als nicht-Resi-Spieler, ein kleines gruseliges Abenteuer, das mich hoffentlich nicht mit den Mechaniken nervt, die mich an Resi schon beim Zusehen stören (später mehr dazu).
Bekommen habe ich, soweit ich das beurteilen kann, einen Resi-Klon, der zwar auch seine Schwächen hat, mich aber unfassbar gut hat eintauchen lassen, so wie ich es lange nicht erlebt habe.
Fobia hat sich für mich als Top-Titel entpuppt, den ich geradezu verschlungen habe. Nur aufgrund einiger für mich nicht perfekter Momente gibt's einen Punkt Abzug.
Story
Der Protagonist Roberto Lopes ist Investigativjournalist und wird zu Recherchezwecken von einer Stephanie (kennengelernt über ein Internetforum) ins Santa Dinfna Hotel eingeladen. Hier soll er etwas über die Sekte "Der Heilige Pfad" herausfinden, die seit mehr als einem halben Jahrhundert zweifelhafte Aktivitäten betreibt.
Robertos Aufenthalt gestaltet sich von Beginn an gänzlich anders als erhofft und mutiert bald zum Horrortrip. Mutation ist hier wohl auch das Stichwort ;-)
Mehr möchte ich konkret natürlich gar nicht verraten. Es gibt noch ein, zwei Rückblenden, in denen man in eigenen Kapiteln eine andere Figur spielt, aber ein Großteil spielt im gar nicht so kleinen Hotel.
Die Namen der Figuren und die Herkunft des Entwicklers deuten es an, dass die Geschichte in Brasilien spielt, dementsprechend ist alles Schriftliche auf Portugiesisch (mit dt. Untertiteln).
Wie sein Vorbild
Ich hoffe, dass ich als fast nur passiv-Kenner von Resi den Vergleich adäquat ziehen kann. Fobia erinnert mich jedenfalls sehr stark an den großen Bruder: Thema, Inventar, Architektur der Umgebung, Rätselunterbau... oder allein die Art, wie prominent die Handfeuerwaffe gehalten wird. Ich denke der Trailer zeigt, was ich meine.
Optisch finde ich Fobia übrigens ziemlich gelungen. Ich würde es größtenteils sogar als Double A sehen und nicht als Indie.
Die Stimmung ist mit dem allem sofort vorhanden. Wie kritisch eingefleischte Resi-Fans nun damit umgehen, kann ich natürlich nicht beurteilen.
Gameplay
Es handelt sich also um Survivalhorror-Action aus der Egosicht mit nicht zu knappen Rätselaufgaben. Man läuft von A nach B über C zurück nach A, findet ständig Dinge und muss auf all seinen Wegen aufpassen, nicht von mutierten Viechern angeknabbert zu werden.
Die Menge der Inventarplätze wird ständig erweitert, es kommen neue Waffen dazu, und eben eine ganze Menge Inventargegenstände, die irgendwo anders Anwendung finden.
Hat man mal zu viel im tragbaren Inventar, kann man den Überfluss temporär in den bekannten Archivkisten lagern.
Manuelle Speicherpunkte muss man selbst finden, zum Glück gibt's unendlich Plätze - es ist also kein Farbband o.ä. vonnöten ;-)
Ebenso sammelt man eine ganze Reihe von Dokumenten ein, die die Geschichte untermalen und auch wertvolle Hinweise beinhalten, sei es für den Fortschritt oder für Bonusrätsel.
Irgendwann geht es mit Upgrade-Items los, mit denen man Waffen und die Kamera verbessern kann.
Die Kamera? Ach ja, erwähnte ich noch nicht. Damit gibt's einen hübschen Blick zurück in der Zeit (fröhliche 50 Jahre), und das ist gar nicht mal unwichtig. So leuchtet man sämtliche Räume nach Infos ab, die man sonst nicht hätte, oder kommt vielleicht auch mal irgendwo durch, wo man regulär vor einer verschlossenen Tür, einer Wand oder vor undurchquerbaren Trümmern stehen würde.
Die notwendigen Wege sind dabei entweder offensichtlich oder gut sichtbar mit einem Handabdruck markiert. Für Optionales wie Bonusitems und -rätselelemente muss man dann schon genauer hinsehen.
Warum ich kein Resi spiele
Nun gefällt mir also Fobia total, während ich Resi bisher nicht so mag. Wieso das?
Nun, in Resi kippen Gegner teils nach präzisen Schüssen erst sehr spät um oder stehen sogar wieder auf, was das Munitionsmanagement immer sehr anstrengend und willkürlich vom Spiel gesteuert aussehen lässt, Spannung hin oder her. Außerdem sah mir das Tetrisspielen im Inventar immer unnötig mühsam aus. Ich hatte auch immer Sorge, dass ich zu ungeübt für die Rätsel bin.
Pro Fobia
Was Fobia betrifft, ist es mit den Gegnern ähnlich, aber weniger unzuverlässig. Präzise Pistolenschüsse sind bei ihrem Gewackel ähnlich mühsam und der eine kippt früher um als der andere, später sind sie auch hartnäckiger, aber insgesamt kommt man mit Vorsicht und etwas Glück gut durch und hat auch noch genug Munition übrig.
Liegt der Gegner einmal, steht er auch nicht mehr auf.
Das Inventar hat mir nur sehr selten Sorge gemacht.
Der Fokus in Fobia liegt auf viiielen Rätseln, die aber machbar sind, und das hat mir sehr gefallen. Ich habe viel Zeit investiert, um alle Stockwerke zu durchforsten, und für den Rest sogar noch ein ausführliches Walkthrough bemüht.
Ich finde sowohl das Hand- und Waffenmodell, manche Lichtreflektion sowie auch einige Momente im Hotel sehr schick. Hier mal eine Impression:
Was die Optionen betrifft, so kann man neben den üblichen Hauptmenü-Dingen (Audio, Video, Steuerung) zwar keinen Schwierigkeitsgrad einstellen, aber es gibt schöne Barrierefreiheitsoptionen wie:
- Zielhilfe
- Munitionshilfe (verhindert Munitionsknappheit in Bosskämpfen)
- Zielanzeige (aktuelles Ziel wird im Pausenmenü genannt)
- Deaktivieren von Fadenkreuz und Munitionsanzeige (zwecks Immersion)
- Vignette (eingeschränktes Blickfeld gegen Motion Sickness)
- Verwacklung (beim Laufen ja/nein)
In einer zweiten Runde im New Game+ kann man schön durchfetzen und alles Fehlende aufarbeiten.
Kritik
Ein paar Dinge könnten schon nerven, ich fand sie nicht optimal, aber nichts davon killt meinen Spaß an Fobia.
Man muss sehr viele Wege im Kopf behalten, und auch später werden nicht unbedingt genug Abkürzungen geschaffen. Fehlt einem die entscheidende Assoziation, muss man alles nochmal abgehen.
Die Navigation im Inventar ist Resi-typisch konsolig-klassisch, heißt man macht sehr wenig mit der Maus. Das hätte man ruhig modernisieren können.
Zusätzlich ist die Übersetzung verwirrend: statt unwiderruflich "wegwerfen" wurde "ablegen" übersetzt, besonders kritisch an der Archivkiste, wo das Lagern stattdessen "speichern" heißt.
Das "Fadenkreuz" ändert sich bei möglichen Aktionen nur geringfügig, kann man schnell übersehen.
Die Rückblick-Kapitel haben mir weniger gefallen, und die Geschichte wurde am Ende sehr merkwürdig aufgelöst, wenn überhaupt. Ich hab's nicht kapiert. Obwohl die Thematik meinem Geschmack entspricht.
Die Rätsel sind oftmals schon zu einfach. Ich habe sie aus diesem Grund wie üblich verkompliziert ;D
Die Kamerafunktion verlangt im Grunde, dass man das ganze Hotel praktisch doppelt absucht, um alles finden zu können.
Es gibt nicht viele Gegner und sehr wenige Gegnertypen, und auch die Bosskämpfe haben keine Finesse.
Dementsprechend hat das Gruseln noch Luft nach oben.
Es gibt zwar überall Untertitel, aber leider ist wirklich ALLES auf Portugiesisch, weswegen man z.B. Wandbeschriftungen wirklich erst aus der Nähe einordnen kann.
Charaktermodelle (in Cutscenes) sehen nicht so schön aus wie die wirklich tollen Handanimationen.
Das Tagebuch muss man nach jedem Neustart von vorne bis zur aktuellen Seite durchblättern, und das geht nicht besonders schnell.
Fazit
Fobia ist ein fantastischer Resi-Klon mit viel Atmosphäre und noch mehr Rätseln. Ich habe mich hier echt drin verloren (im positiven Sinn)! Krassen Grusel sollte man nicht erwarten.
Es läuft technisch einwandfrei und sieht schick aus.
Man läuft manchmal etwas viel (im Grunde ist es Backtracking ohne Ende) oder muss einiges lesen - und trotzdem ist der Story-Reveal am Ende unklar und unbefriedigend.
Steam User 0
cool!!!
Steam User 1
sehr geil