Everybody’s Gone to the Rapture
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Yaughton, Shropshire. 06:37am 6th June 1984. Deep within the Shropshire countryside, the village of Yaughton stands empty. Toys lie forgotten in the playground, the wind blows quarantine leaflets around the silent churchyard. Down on Appleton’s farm, crops rustle untended. The birds lie where they have fallen. Strange voices haunt the radio waves as uncollected washing hangs listlessly on the line. The televisions are tuned to vacant channels. Above it all, the telescopes of the Observatory point out at dead stars and endless darkness. And someone remains behind, to try and unravel the mystery. Immerse yourself in a rich, deep adventure from award-winning developer The Chinese Room and investigate the last days of Yaughton Valley. Uncover the traces of the vanished community; discover fragments of events and memories to piece together the mystery of the apocalypse.
Steam User 13
Eine Laufsimulation bzw. storybetontes Adventure über die Begegnung mit etwas Entzückendem (rapture = Entzücken).
Geschichte
Wir besuchen eine einst idyllische ländliche Gegend Englands - nur dass alle Einwohner sich in Luft aufgelöst haben. Warum, das wollen wir als Spieler natürlich herausfinden. Eine seltsame leuchtende wirbelnde und schwebende Kugel erscheint und zeigt uns ab und an alltägliche Geschehnisse vor dem Tag der Katastrophe. Auch durch andere Arten von Aufzeichnungen erfahren wir mehr, während wir die Gegend erkunden.
Die Geschichte ist eine Mischung aus Dorfgerede und Akte X. Sie ist für mich ambivalent. Sind die Dorfgeschichten interessant, spießig oder langweilig? Ansichtssache. Es wird was geboten, aber es zieht sich auch. Der Akte-X-Teil ist interessant, hat auch einige gute Details (den Schmetterling erwähne ich mal) und Referenzen zu popkulturellen Überlegungen, aber so einiges bleibt einfach unklar, ist wohl auch unlogisch und zum Ende hin, nun ja, vielleicht ist es was für sentimentale Gemüter, die dann Taschentücher bereit halten sollten.
Gameplay
Es ist ein storybetontes Adventure, auch Laufsimulation genannt. Auch wenn manche behaupten, es gäbe eine Sprinttaste, so bestreite ich ihre effektive Existenz. Es ist also eine Schleichsimulation. Das ist gut zum Entschleunigen, um die Stimmung auf uns wirken zu lassen, sich dem Tempo von Shropshire (Howard's End) anzupassen. Aber manchmal möchte man doch wirklich schneller gehen, spätestens beim zweiten Durchlauf.
Gut umschauen und die Gegend erkunden, mit gewissen Dingen interagieren, um Gesprächen zu lauschen ist das A und O. Manche Gespräche aktiviert man durch eine minimale Aufgabe, die zum Ende hin minimal schwieriger wird. Sollte aber klappen, auch wenn ich beim ersten Mal länger gebraucht habe, um zu begreifen, was das Spiel denn von mir will. Gespeichert wird wohl immer nach solchen Ereignissen.
Technik
Technisch hervorragend.
Die Grafik ist schön. Gerade bei den weiten Blicken in den Sonnenuntergang oder ähnliches wird einem warm. Aus der Nähe betrachtet sind viele Dinge etwas einfacher und eckiger gehalten.
Der Sound ist gut. Die Musik wirklich hervorragend. Vielleicht sogar ein wenig zu sehr aufgetragen, aber was soll's. Die Stimmen sind auch gut gemacht. Ich habe sie auf Deutsch gehört.
Die Steuerung per Controller ist gut. Tastatur und Maus sollte auch klappen.
Sonstiges
Ich habe für einen Durchgang 7,5h benötigt (sehr ausführlich). Für einige der Errungenschaften habe ich nochmal 2h gebraucht.
Mindestens eine Errungenschaft scheint nicht sicher zu funktionieren (bei mir jedenfalls ging sie nicht).
In Zahlen für mich persönlich ein Unterhaltungswert von 7/10.
Ein storybetontes Adventure, etwas lang hingezogen.
Am Ende war es nicht ganz so mein Ding, aber es war gut gemacht.
Dies ist mein subjektiver Spieleindruck. Für meine Wertung zählt, wie gut es mich unterhalten hat. Entsprechend der Daumen nach oben oder unten, abhängig davon, ob ich es einem ähnlich gesinnten Spieler weiterempfehle. Der Spieleindruck eines anderen Spielers kann aber durchaus stark davon abweichen.
Eine positivere Sicht auf das Spiel findet man beispielsweise hier, eine skeptische hier.
Steam User 9
A slow-paced walking simulator with beautiful music, great atmosphere and an emotional story about love, loss and something beyond our world.
Steam User 1
Ich liebe dieses Spiel und ich wünschte, es würde eine PS5 Optimierung oder eben eine PS5 Version erscheinen 😥❤️
Hab es jetzt auf Steam Deck und es sieht wesentlich besser aus als auf meiner PS5
Steam User 0
Es ist eine entspannte Laufsimulation, etwas ganz anderes zu den Games die ich sonst spiele. Die Atmosphäre und Musik sind gut aufgebaut, und man vergisst die Welt drumherum. Da es mein erstes Game dieser Art war, habe ich erst in der Hälfte des Spiels die Mechanik und Ziele davon verstanden. Man kann es spielen, wobei die Charakter schon merkwürdig waren an einige Stellen. Ganz zu schweigen von Stephen und seiner Handlung. Intuitiv wird man die Erfolge nicht erreichen ohne Lösungsguide. Es ist kein Spiel bei dem ich dies sammeln oder nochmals spielen werde. Schade, dass man an einige Stellen nicht schneller laufen oder eine Karte aufrufen konnte.
Steam User 3
Sehr schönes Spiel, aber...
Everybody's Gone to the Rapture ist unglaublich atmosphärisch durch die wunderschöne Musik und Lichtstimmungen, die immer wieder wechseln. Die deutschen Synchronsprecher fand ich auch wirklich gut! Ein Vergleich mit Dear Esther drängt sich natürlich auf: Everybody's Gone to the Rapture ist deutlich größer und umfangreicher, natürlich andere Story und Setting, aber exakt die selben Spielmechaniken. Hierauf hätten die Entwickler Rücksicht nehmen müssen, aber Quality of Life wurde leider wenig berücksichtigt, sondern das selbe Spielprinzip wie bei Dear Esther stumpf beibehalten. Auf so einer großen Map hätten interagierbare Gegenstände, wie allgemein üblich, mit einem dezenten Symbol markiert gehört, wenn man sich in deren Nähe befindet, das hätte dem Erkundungsgefühl keinen Schaden zugefügt. Auch die Möglichkeit zu rennen nicht anzubieten hinterlässt bei mir Fragezeichen. Die Safepoints sind unvorhersehbar, und beim Beenden wird nicht gespeichert, wodurch man viel Zeit im Spiel verlieren kann, wenn man unvorhergesehen beenden muss. Hierdurch muss man ständig darauf achten, ob denn jetzt ein Safepoint erstellt wurde oder nicht. Dies ist natürlich äußerst schädlich für ein immersives Spielerlebnis... Zum Schluss des Spiels wird man tatsächlich dann noch dazu genötigt, den gesamten Abspann anzusehen, inklusive gefühlt jedem, der bei Sony arbeitet. Was das Entwicklerteam betrifft, würde ich sogar zustimmen, weil ich dies als wertschätzend empfinde, aber das Publisherteam? - sowas muss nun wirklich nicht sein. Die Frage, die sich mir hier schlussendlich aufdrängt ist, für wen das Spiel gemacht wurde. Für mich hat es sich oft nicht so angefühlt, als ob sie hier die Spieler im Focus gehabt hätten. Es hat natürlich trotzdem alle Qualitäten, die ich am Anfang erwähnt habe, weshalb ich keinen Daumen nach unten geben kann und will, dafür ist es dann doch viel zu gut, aber das Spielerlebnis ist nicht so gut wie bei Dear Esther.
Steam User 0
7/10