Conarium
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Conarium is a chilling Lovecraftian game that follows the gripping story of four scientists and their endeavour to challenge what we normally consider to be the "absolute" limits of nature. Inspired by H.P. Lovecraft's novella At the Mountains of Madness, but largely set after the original story. You, as Frank Gilman, open your eyes inside a room filled with strange, pulsating noises. Patterns of lights executing a Danse Macabre on the walls is presented by a queer device on the table. Having recalled nothing other than that you’re in Upuaut, an Antarctic base located near the South Pole, you find the place deserted and have a distinct feeling of something being terribly wrong. Somehow knowing that your memories cannot guide you enforces a strange feeling of vulnerability, a familiar yet alien sensation of being a part of a peculiar whole…
Steam User 0
Fantastic Lovecraftian Horror. Story is interesting. Some controls are unusual and here and there a puzzel is unnecessarily hard when you miss a clue. Otherwise good game.
Steam User 0
Grundsätzliches ein nettes Gruseladventure.
Der Anfang ist sehr gut. Später wird es weitläufig, es gibt nur noch wenig zu Interagieren und insgesamt wenig zu rätseln. Da war wohl jemand sehr verliebt in die neuen Möglichkeiten der Unreal Engine. So driftet es in Richtung Walking Sim.
Wie man es aus Darkness Within kennt, gibt es einige Geheimnisse und die Pixeljagd ist obligatorisch. Aber ich mag das.
Steam User 0
Gute Geschichte mit super Gruselfaktor und Kompt ganz ohne Kämpfen aus.
Steam User 0
Good short game with great Lovecraftian vibes ans really nice enviroment and decoration. Good story, puzzles...no combat. I liked it very much.
Steam User 1
Einstieg
„Conarium“ ist ein atmosphärisches First-Person-Horrorspiel von Stormling Studios, stark inspiriert von H. P. Lovecrafts Werk - insbesondere „Berge des Wahnsinns (At the Mountains of Madness)“. Erschienen ist das Spiel 2017 und setzt klar auf Story, Atmosphäre und psychologischen Horror statt auf Action. Kein Ballern, kein Power-Fantasy, sondern langsames Erkunden und Grübeln. Genau mein Ding, wenn man auf leisen Horror steht.
Handlung / Story
Man erwacht ohne Erinnerung in einer Forschungsstation in der Antarktis - und natürlich stimmt hier gar nichts. Die Umgebung wirkt verlassen, aber gleichzeitig spürbar „beobachtet“. Nach und nach entfaltet sich eine Geschichte rund um verbotene Experimente, kosmischen Horror und menschliche Hybris. Die Story ist typisch Lovecraft: kryptisch, fragmentiert und mehr angedeutet als erklärt. Man muss Lust haben, sich Notizen, Dokumente und Umwelt-Storytelling zusammenzureimen, sonst bleibt vieles abstrakt.
Gameplay
Gameplay-technisch ist „Conarium“ ein klassischer Walking Simulator mit Puzzle-Elementen. Man läuft viel, untersucht Objekte, liest Texte und löst kleinere Rätsel. Die Rätsel sind meist logisch und fair, auch wenn ein, zwei Stellen kurz für Denk-Pain gesorgt haben. Action gibt es quasi keine, was den Fokus klar auf Atmosphäre und Story legt. Wer Spannung aus permanenter Bedrohung erwartet, wird eher mental als mechanisch gefordert.
Steuerung
Die Steuerung ist simpel und funktioniert zuverlässig: Laufen, Umsehen, Interagieren - mehr braucht es nicht. Mit dem Controller war das Spielen recht intuitiv und einfach. Auch das Inventar ist übersichtlich gehalten. Technisch kein Highlight, aber solide und zweckmäßig.
Schwierigkeit
Der Schwierigkeitsgrad ist niedrig bis moderat. Rätsel verlangen Aufmerksamkeit, aber keine absurden Gedankensprünge. Man bleibt selten lange hängen, wenn man die Umgebung gründlich erkundet. Ideal für Leute, die Horror erleben wollen, ohne ständig zu sterben oder neu zu laden.
Grafik
Grafisch ist „Conarium“ atmosphärisch stark, aber sichtbar kein AAA-Titel. Die antarktischen Landschaften, die Architektur der Station und die surrealen Visionen sind stilvoll umgesetzt. Besonders die Lichtstimmung und Farbgebung tragen viel zur bedrückenden Atmosphäre bei. Texturen sind stellenweise etwas weich, aber insgesamt passt der Look gut zum Setting.
Sound
Der Sound ist eines der großen Highlights. Subtile Musik, tiefe Drones und unheimliche Geräusche sorgen konstant für Unruhe. Oft passiert „nichts“, aber genau das macht es so unangenehm. Kopfhörer sind hier fast Pflicht, sonst geht viel von der Wirkung verloren.
Technik / Bugs
Technisch lief „Conarium“ größtenteils stabil. Gelegentlich gab es kleinere Clipping-Probleme oder seltsame Animationen, aber nichts Spielzerstörendes. Ladezeiten sind kurz, Performance solide. Für ein Indie-Spiel absolut im Rahmen.
Grind
Grind gibt es praktisch keinen. Keine Sammelorgien, kein unnötiges Backtracking, keine künstliche Streckung. Man erlebt die Geschichte ziemlich geradlinig, was ich persönlich sehr angenehm fand.
Spielzeit / Umfang
Die Spielzeit liegt bei etwa sechs Stunden, je nachdem wie gründlich man alles liest und erkundet. Für ein narratives Horrorspiel ist das vollkommen okay. Es fühlt sich kompakt an und zieht sich nicht unnötig.
Errungenschaften / Achievements
Die Achievements sind überschaubar, stellenweise etwas knifflig, aber größtenteils an Story-Fortschritt oder Erkundung gekoppelt. 100 % sind machbar, ohne komplett wahnsinnig zu werden, aber werden auch nicht verschenkt. Es gibt einige Sammelaufgaben (z. B. „Finde alle Geheimnisse im Spiel“ oder „Finde alle Dokumente im Spiel“). Außerdem muss man das Spiel ohne zu Sterben beenden. Gleichzeitig gibt es auch die Errungenschaft „Stirb fünfmal auf unterschiedliche Weise“ - es ist also zwingend notwendig das Spiel stellenweise ein zweites Mal anzupacken. Leider gibt es auch verpassbare Achievements z. B. „Löse das Rätsel an der Kellertür ohne Hinweise“. Ich empfehle auf jeden Fall einen Guide für Completionist*innen.
Preis
Ich habe „Conarium“ inkl. Soundtrack am 31.12.2024 für 4,10 € gekauft.
Fazit
„Conarium“ ist ein ruhiger, atmosphärischer Lovecraft-Horrortrip für Leute, die mehr denken als kämpfen wollen. Die Story ist sperrig, aber spannend, die Atmosphäre konstant beklemmend. Wer Action oder Jumpscare-Dauerfeuer erwartet, ist hier falsch - wer langsamen Cosmic Horror mag, fühlt sich schnell wohl. Kein perfektes Spiel, aber ein sehr stimmiges Erlebnis mit klarer Identität 🖤.
Die Rezension spiegelt meine ganz persönliche Meinung zu „Conarium“ wider. Habt ihr inhaltliche, grammatikalische oder Rechtschreibfehler bemerkt oder habe ich etwas übersehen, bin ich euch für einen Hinweis dankbar.