Children of Morta
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Children of Morta is an action RPG with a rogue-lite approach to character development, where you don’t play a single character – but a whole, extraordinary family of heroes. Hack’n’slash through hordes of enemies in procedurally generated dungeons, caves and lands and lead the family of Bergsons, with all their flaws and virtues, against the forthcoming Gameplay-wise it's a unique mix of action-adventure RPG, rogue-lite and hack and slash game. By leveling up, you develop not only individual characters but also the entire family. There is no permadeath and you can change family members between the dungeon runs. The story takes place in a distant land but copes with themes and emotions common to all of us: love and hope, longing and uncertainty, ultimately loss… and sacrifice we are willing to make to save the ones we care the most for. Ultimately, it's about a family of heroes standing against the encroaching darkness.
Steam User 4
🔰 Einstieg
„Children of Morta“ ist so ein Spiel, das erst wie ein klassischer Roguelite-Dungeon-Crawler wirkt und einen dann emotional komplett aus dem Hinterhalt crittet 😭. Man spielt die Familie Bergson, die gemeinsam gegen eine düstere Verderbnis kämpft. Dabei wechselt man regelmäßig zwischen verschiedenen Familienmitgliedern, die alle ihren eigenen Kampfstil, ihre Stärken und kleinen Eigenheiten haben. Pixelgrafik, Action-RPG-Gameplay und eine überraschend starke Story greifen hier extrem gut ineinander. Ich hatte anfangs ein eher „nettes Indie-Spiel für zwischendurch“ erwartet und am Ende saß ich da und war emotional investiert wie pain.
📖 Handlung / Story
Die Story ist für ein Roguelite ungewöhnlich stark. Statt nur „rein in Dungeon, loot, sterben, repeat“ bekommt man eine Familiengeschichte voller Sorgen, Hoffnung, Verlust und Zusammenhalt. Die Bergsons fühlen sich tatsächlich wie echte Menschen an und nicht wie austauschbare Spielfiguren. Besonders cool fand ich, wie zwischen den Runs immer wieder kleine Szenen im Haus eingebaut werden - Gespräche, stille Momente oder alltägliche Situationen. Dadurch entsteht richtig Wärme und Atmosphäre. Manche Szenen haben mich ehrlich mehr berührt als so manche AAA-Cutscene mit Hollywoodbudget.
🎮 Gameplay
Gameplay-technisch ist das Ganze eine Mischung aus Action-RPG, Roguelite und leichtem Hack-and-Slay. Jeder Charakter spielt sich komplett anders: Nahkampf-Tank, schneller Rogue-Style, Fernkampf, Magie usw. Dadurch bleibt das Spiel lange abwechslungsreich und man probiert automatisch herum. Gleichzeitig zwingt das Spiel einen manchmal ein bisschen zu Charakterwechseln, weil einzelne Figuren Ermüdung bekommen. Das fand ich erst nervig, später aber eigentlich ziemlich smart, weil man dadurch nicht stumpf nur seinen Main spielt. Die Kämpfe fühlen sich direkt und befriedigend an. Besonders später, wenn Synergien, passive Fähigkeiten und Family-Boni freigeschaltet werden, macht das richtig Laune. Einige Runs können aber auch brutal frustrierend werden, wenn RNG und Gegnerkombinationen einen auseinandernehmen 😅.
🎛️ Steuerung
Die Steuerung funktioniert insgesamt sehr sauber und präzise. Gerade die agileren Charaktere fühlen sich richtig gut an. Ausweichrollen, Angriffe und Fähigkeiten gehen flüssig ineinander über. Nur manche Fernkampf-Figuren waren für mich etwas hakeliger, besonders in chaotischen Situationen mit vielen Gegnern und Projektilen gleichzeitig. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, gegen die Steuerung zu kämpfen.
💀 Schwierigkeit
Das Spiel kann stellenweise überraschend schwer werden. Vor allem manche Bosskämpfe haben ordentlich Damage-Potential und bestrafen hektisches Spielen sofort. Gleichzeitig bleibt das Ganze aber fair. Meist lag ein Tod eher an eigener Ungeduld oder schlechter Positionierung. Wer Roguelites mag, wird hier vermutlich genau die richtige Mischung aus Herausforderung und Progression bekommen.
🎨 Grafik
Die Pixel-Art ist legit wunderschön. Ernsthaft. Manche Umgebungen sehen aus wie lebendige Gemälde in Pixeloptik. Lichtstimmung, Animationen und Effekte harmonieren extrem gut miteinander. Besonders die Mischung aus düsterer Fantasy und warmem Familienhaus erzeugt einen starken Kontrast. Das Spiel beweist mal wieder, dass gute Art Direction wichtiger ist als hyperrealistische Grafik.
🎧 Sound / Bildschirmtexte
Der Soundtrack ist emotional, melancholisch und manchmal richtig episch. Vor allem ruhigere Stücke im Haus der Bergsons bleiben hängen. Der Erzähler macht ebenfalls einen großartigen Job und gibt dem Spiel fast etwas Märchenhaftes. Die Bildschirmtexte und Menüs sind insgesamt gut lesbar. Die deutsche Übersetzung ist solide gelungen.
🛠️ Technik / Bugs
Technisch lief das Spiel bei mir stabil. Keine Abstürze, keine größeren Bugs oder kaputten Quests. Kleinere Ruckler können gelegentlich auftreten, wenn extrem viel gleichzeitig auf dem Bildschirm passiert, aber insgesamt wirkt alles sehr polished für ein Indie-Spiel.
🔄 Grind
Der Grind hält sich angenehm in Grenzen. Natürlich farmt man Ressourcen und verbessert dauerhaft seine Familie, aber es fühlt sich selten wie stumpfes Arbeiten an. Durch die unterschiedlichen Charaktere und Story-Szenen hatte ich meistens Motivation für „noch einen Run“. Gegen Ende zieht sich das Progressionstempo aber etwas.
⏳ Spielzeit / Umfang
Für die Hauptstory kann man je nach Skill und Spielweise ungefähr 12 bis 20 Stunden einplanen. Wer alles freischalten oder jeden Charakter maximieren möchte, sitzt deutlich länger dran. Für ein Indie-Roguelite bekommt man hier wirklich ordentlich Content.
🏆 Errungenschaften / Achievements
Die Achievements sind größtenteils fair gestaltet. Ein paar verlangen etwas Grind oder bestimmte Spielweisen, aber nichts wirkte komplett absurd oder unmenschlich. 100 % sind definitiv machbar, ohne dass man seine Seele an RNG verkaufen muss 😄. Mir hat der Guide von Seff sehr geholfen:
💶 Preis
Ich habe „Children of Morta“ geschenkt bekommen.
💚 Fazit
„Children of Morta“ hat mich echt überrascht. Viele Roguelites machen Gameplay gut, aber schaffen es nicht, emotional hängen zu bleiben. Hier war genau das anders. Die Familie Bergson fühlt sich lebendig an und genau deshalb motiviert jeder neue Run. Dazu kommen wunderschöne Pixelgrafik, abwechslungsreiche Charaktere und ein angenehm motivierender Gameplay-Loop. Klar: Wer absolut keine Roguelites mag oder ständig maximale Progression erwartet, könnte irgendwann genervt sein. Aber wenn man Spiele mag, die Gameplay und Herz kombinieren, ist das hier ein richtig starkes Gesamtpaket. Für mich definitiv eines dieser Indie-Games, die man viel länger im Kopf behält als manche teuren AAA-Titel.
📝 In Aller Kürze
Emotionale Familiengeschichte ❤️
Abwechslungsreiche Charaktere ⚔️
Wunderschöne Pixel-Art 🎨
Atmosphärischer Soundtrack 🎵
Teilweise knackiger Schwierigkeitsgrad 💀
Motivierende Roguelite-Loop 🔁
Ruhige Momente zwischen dem Chaos 🏠
Indie-Perle mit viel Herz ✨
Die Rezension spiegelt meine ganz persönliche Meinung zu „Children of Morta“ wider. Manche Rezensionen schreibe ich aus meiner Erinnerung ohne das Spiel nochmal intensiv gespielt zu haben. Ich bin euch sehr dankbar, wenn ihr inhaltliche, grammatikalische oder Rechtschreibfehler bemerkt und mir das mitteilt. Habe ich etwas Wichtiges übersehen oder ein entscheidendes Spielfeature vergessen zu bewerten, bin ich euch ebenfalls für einen Hinweis dankbar.
Steam User 2
GG Children of Morta
Das Spiel hat jede Menge script Events die die Story voranbringen. Das ganze ist komplett Linear und sehr entfernt mit Hades zu vergleichen die Level und Upgrade Struktur ist ähnlich wen auch die Skill Attribute sowohl von Charakteren als auch Gameplay völlig unterschiedlich sind.
Das Spiel entfaltet seine Stärke im Mid Game , im End Game wird es bei hohem Exp LvL zu leicht und im Early Game entfaltet es kaum sein Potenzial.
Viele nette Ideen sind drin. Einzelne Quest sind unterhaltsam und nicht völlig Mainstream.
Ich würde einen zweiten Teil spielen.
Durchgezockt auf Linux ( Mint ) keine Bugs keine Abstürze
Steam User 0
Man könnte das Spiel alternativ vielleicht auch als "white nordic refugees" bezeichnen... Eine absolute Empfehlung, vor allem mit dem aktuellen Rabatt. Es ist im Stil wie Path of Exile 2, also mit Kampfbewegung während man läuft, kein "laufen und dann immer nur im Stehen angreifen" wie in der Diablo-Reihe. Darum mit Controller besonders angenehm zu genießen.
Ich bin mit dem Spiel noch nicht durch, ganze nur den ersten Kapitelabschnitt durchgespielt innerhalb von einem Tag von morgens bis abends. Aber mit dieser blutmässig verwandten "Bergson" Familie begreift man als Kenner, dass sich dieses Märchen in der Fiktion irgendwo im Mittelalter der nordischen Staaten abspielt. Aber es kommen auch viele Steampunk-Elemente vor, die etwas futuristisch sind. Eine Fantasiewelt eben...
Ich finde bisher sowohl die weiblichen als auch die männlichen Charaktere interessant und ansprechend. Die Grafik fühlt sich schön und geschmeidig an. Und die Steuerung mit den Gegenständen ist relativ schlicht gehalten, so dass man eben vor allem mit dem Controller viel Gemütlichkeit erfährt.
Der Schwierigkeitsgrad ist sehr interessant, da man standardmässig kein Leben regeniert und nur selten Heiltränke findet. Darum muss man wirklich sehr konzentriert bei der Sache sein. Aber es ist nicht unmöglich, man muss nur für jeden Dungeon den richtigen Helden finden.
Dieses Spiel spiele ich über die GeForce NOW Cloud Mediathek, weil man dann keine PC-Hardware mehr benötigt, sondern nur einen Internetanschluss und einen Browser, um moderene Spiele in hochwertiger Grafik anzeigen zu lassen.
SPOILER - Wenn man im Dungeon auf ein Lager zum Ausruhen stößt, findet man meist einen Religiösen vor, der so etwas sagt wie "Wenn wir stark genug daran glauben, wird uns unser Heimatland in Glück empfangen." ... das berührt mich.
Steam User 0
Für alle Freunde der Action-Rollenspiel-Genre. Schön gemachtes Pixelgame mit Rougelike-Features.
Passt schon fürs Geld...
⚔️
Steam User 0
Ein unerwarteter RPG/Roguelike Banger. Habe erwartet, dass ich das Spiel in höchstens 9 Stunden durch habe, aber da war dann doch mehr an Story, Secrets, Leveln etc, die ich unbedingt alle erleben wollte. Ist mMn sein Geld auch ohne Sale absolut wert, aber gerade wenn es reduziert ist sollte man Children of Morta auf jeden Fall mal mitnehmen!
Steam User 0
Definitely not your usual pixel game. The only things that feels like a pixel game are the characters and enemies. Everything else is done so beatifull it's insane to even think that those are just pixels!
Great storytelling, graphics, world building and skill system.
The only downside is that the coop mode feels a bit too hard compared to playing alone.
10/10 worth it's money!
Steam User 0
Sehr schöne Pixel-Art, tolle Story und spaßiges Gameplay. Soundtrack ist auch top und trägt sehr zur Atmosphäre bei.