Ashen
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Ashen is an action RPG about a wanderer in search of a place to call home. This is a world where nothing lasts, no matter how tightly you cling to it. At its core, Ashen is about forging relationships. Players can guide those they trust to their camp – together, you might just stand a chance.
Steam User 6
Das Zen-Soulslike?
Die Asche ist allgegenwärtig, sie übertüncht Farben und Formen mit ihrer Bleiche. Doch ein Ruck geht durch die Welt, denn das Licht kehrt zurück. Ein neuer Beginn weckt die Hoffnung in unserem Charakter, eine Heimat zu finden.
Und so wandern wir umher, die Atmosphäre irgendwo zwischen Einkuscheln und Zerbrechlichkeit verortbar. Maßgeblich für dieses Gefühl von Dichte ist die Soundkulisse mit ihren auf die Essenz reduzierten Umgebungsgeräuschen und einem oft unaufgeregten Soundtrack, der in seiner sanften Melancholie ganz viel Charakter mitbringt.
Der Fokus auf das Wesentliche wurde auch bei der visuellen Gestaltung beibehalten. Anfangs überlegte ich noch, ob dem Spiel hier auf Dauer nicht vielleicht die Abwechslung fehlen könnte. Aber als ich dann gesehen habe, wie unterschiedlich und originell die neu entdeckten Regionen ausfallen, konnte ich meine Zweifel streichen.
Die erwähnte Zerbrechlichkeit findet sich auch im Gameplay wieder. Immerhin handelt es sich bei Ashen im Kern um ein klassisches Soulslike mit Orten der Rast als Spawnpunkte, Seelen (Scoria) die als Währung dienen, beim Tod verloren gehen und nach einem weiteren Tod für immer verschwunden sind - sowie natürlich einem knackigen Schwierigkeitsgrad.
Aber da sind wir irgendwo auch wieder beim Einkuscheln. Nicht falsch verstehen, ich bin in Ashen ausreichend Tode gestorben, weil ich in dunklen Höhlen in endlose Tiefen geplumpst bin oder gedacht hab: "so, die Gegner mach ich jetzt im fünften Gang fertig". Aber zum einen haben die Kämpfe oft ein eher geringes Tempo und fühlen sich so recht einfach kontrollierbar an.
Und zum anderen bringt Ashen mehr Komfortfeatures mit als etwa ein Elden Ring (was dem Spieler ja auf Wunsch auch schon mehr entgegenkommt als ein Dark Souls). So können wir zum Beispiel unsere Tränke auffüllen, indem wir einfach an einem Ort der Rast vorbeilaufen - ohne dass genretypisch alle Gegner in der Nähe wiederbelebt werden. Wir finden beim aufmerksamen Erkunden auch jede Menge Scoria in Säcken, die einfach ins Inventar gesteckt und erst später konsumiert werden können. So sind sie bei Toden sicher verwahrt.
Und vor allem steht uns ein KI-Begleiter zur Seite, der nicht nur verlässlich die Aggro der Feinde auf sich zieht, sondern auch noch richtig gut austeilt. Manchmal musste ich mich echt bemühen, um in den solide umgesetzten Kämpfen auch ein bisschen mitzumachen. Wenn unser Companion trotz seiner geschickten Ausweichmanöver doch mal draufgeht und dann für eine Weile unpässlich ist, habe ich erst gemerkt, wie viel anspruchsvoller das Spiel plötzlich wird. Meine Güte, das war ein spannender Ausflug durch die dunklen Palastkammern.
Das Multiplayer-Fragezeichen
Alternativ lässt sich der KI-Begleiter auch durch einen echten Koop-Partner austauschen. Ashen macht das in der Theorie sogar ganz automatisch, denn ähnlich wie in Journey sucht das Spiel im Hintergrund immer nach anderen Spielern, die an einem ähnlichen Punkt in der Story sind und sich in der Nähe aufhalten. Ich hatte aber nie das Gefühl, gerade mit einem echten Menschen zusammenzuspielen. Zu Release war es sicher viel wahrscheinlicher, dass sich die richtige Konstellation für das Matchmaking ergibt.
Aber ich bin mir auch nicht sicher, ob ich einen anonymen Multiplayer in Ashen überhaupt brauche. Denn anders als in Journey (wo es hervorragend funktioniert) gibt es hier meist kein klares gemeinsames Ziel. Jeder kocht bei der Erkundung ein bisschen sein eigenes Süppchen. Naja, jedenfalls lässt sich der Multiplayer auch ausschalten, wenn man gar nichts damit zu tun haben möchte.
Apropos Erkundung: Die hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die offene Welt hat eine angenehme Größe, in zwanzig Stunden kann man sie gründlich durchkämmen. Sammelbare Gegenstände sind aus der Ferne dank leuchtenden Runen gut zu erkennen. Das hat als Ansporn gereicht, um einen Weg dorthin zu finden. Und wer auf eigene Faust durch die Gegend klettert, um in die letzten Winkel der Welt zu kommen, findet dort fast immer auch eine Belohnung. Toll!
In der zweiten Hälfte des Spiels bekamen meine Touren einen leichten Dämpfer, weil ich von manchen Items eine so absurd große Menge angehäuft habe, mit der ich nichts mehr anfangen konnte. Die Loot-Vielfalt hält sich nämlich in Grenzen. Neben einer halben Handvoll Crafting-Materialien und Scoria-Säcken können wir zwar auch Rüstungen und Waffen finden - die Unterschiede sind aber hauptsächlich optischer Natur.
Frisches und Bewährtes
Generell bleibt Ashen beim Arsenal sehr klassisch. Zwei Waffentypen gibt es; Einhand- und Zweihandprügel, wobei ich letztere nur selten nützlich fand. Dazu ein Schild, ein Oberteil als Rüstung und - ziemlich cool - ein Relikt mit mächtigen Eigenschaften: etwa der über Zeit aufladbaren Fähigkeit, den gesamten Schaden eines Treffers zu absorbieren. Und dann gibt es noch Talismane mit kleineren aber feinen Verbesserungen.
Auch in diesem Bereich bleibt Ashen also etwas reduziert, aber innerhalb seines Rahmens funktionieren die Systeme sehr gut.
Der Spielfortschritt und neu freigeschaltete Upgrade-Möglichkeiten werden visuell dargestellt. Zu Spielbeginn gründen wir nämlich eine Siedlung, die nach und nach von NPCs bevölkert wird, auf die wir bei unseren Erkundungen treffen. Die Siedlung dient als Hub, hier verbessern wir unseren Charakter oder wir treiben (Neben)quests voran, über die wir dank Questlog einfach den Überblick behalten.
So kehren wir also regelmäßig zurück und können den liebevoll umgesetzten Baufortschritt der Siedlung mitverfolgen. Eine elegant umgesetzte Idee!
Die Story bietet so ziemlich das, was man von einem Spiel dieser Art erwarten würde. Es steckt ein durchdachtes Weltengerüst dahinter, aber sie hat mich trotz den interessanten Ansätzen und Motiven nicht allzu sehr tangiert. Die Itembeschreibungen lesen sich oft recht belanglos, hier wurde Potenzial verschenkt. Die Gespräche mit den anderen Abenteurern in unserer Siedlung sind stimmig auf Englisch vertont, die deutschen Texte haben mich hingegen nicht überzeugt.
Noch etwas Kritik: Die Gegnervielfalt ist recht gering, für die Spielzeit war es aber noch im Rahmen. Schön gewesen wären aber etwas mehr überraschende Ausreißer, gerade bei den Bossgegnern. Wo ich bei deren Virtuosität in einem Elden Ring gerne mal vor Respekt erstarrt bin, stachen sie in Ashen meist deutlich weniger heraus. Dieses herrliche Gefühl von einem ehrfürchtigen Tanz mit dem Gegner kam nur einmal auf. im vorletzten Bosskampf Und der finale Fight hat mir dann noch richtig den Boden unter den Füßen weggezogen, weil die Angriffsmuster und der Respawn-Punkt plötzlich richtig ruppig wurden. Am Ende hatte ich doch noch Spaß, aber es wurde cheesy. Ich habe meine Taktik in einem Guide festgehalten (natürlich mit Spoilern!)
Persönliches Rating: 78/100
Fazit
Ein zugängliches Soulslike, das besonders mit seiner träumerischen Stimmung und dem Stil aus einem Guss überzeugt. Spielerisch im Kern klassisch und grundsolide, gewürzt mit einigen gut funktionierenden eigenen Akzenten und einem schattenhaft bleibenden Multiplayer.
Steam User 1
Over the course of three years, bro and I managed to finish this game.
I have no idea what the ending is about, but I hated the runback to the final boss.
Besides that, awesome game.
10/10 would spend the next three years with it again.
Steam User 0
Soulslike mit cooler Optik und spannendem Setting. Leider ist es schon einige Zeit her, seit ich Ashen durchgespielt habe, daher kann ich nicht mehr mit Gewissheit sagen, wie gut die Gegner-Balance zum Zeitpunkt der Rezension ist. Der letzte Bossfight ist mir als sehr schwer in Erinnerung geblieben und im DLC-Gebiet meine ich die Checkpoints als zu rar platziert empfunden zu haben. Ansonsten ein absolut atmosphärisches und forderndes Spiel, das bei Interesse auf jeden Fall einen Kauf wert ist.
Steam User 0
It took us three years to finish the game, so I have no idea what the ending was about.
The world design is beautiful, the characters are great, and the co-op gameplay is really fun.
Negatives:
- The runbacks are terrible.
- The weapon variety is really limited — sizes of clubs or swords. You can’t
really invest in or build around a weapon because a better version shows up right around the
corner.
- Loot mostly consists of upgrade materials and small healing items, that really or have way to
much off
Despite that, we can definitely recommend it as a co-op game! I didnt try Single player mode.
Steam User 0
Happy Souls! Das trifft es :)
Tolles Koop Game.