Artificial Extinction
Heute erfinden unsere Wissenschaftler gleichzeitig künstliche Intelligenz und tödliche autonome Waffen (LAWS).
Artificial Extinction ist ein Tower Defense-Spiel aus der Ego-Perspektive, das Echtzeit-Strategieelemente beinhaltet. Die Geschichte ist sehr nah an den heutigen Themen des Wettlaufs um künstliche Intelligenz, Gesetze, Tötung durch KI und die Implementierung von Robotern und Drohnen durch das Militär auf den heutigen Schlachtfeldern der Welt.
In einer fiktiven Zukunft spielst Du einen Kolonisten, der einen friedlichen Planeten für ein neues Zuhause sucht. Deine Mission ist es, einen sicheren Ort auf diesem Planeten zu finden, damit deine Familie aufschliessen kann. Du hast nur noch für neun Tage Treibstoff und diesen zu finden ist weniger das Problem. Das extrahieren nimmt Zeit in Anspruch, die du einfach nicht hast.
Auf dem Planeten arbeiten seit Jahrzehnten terraformende Roboter, um die Besiedlung durch den Menschen vorzubereiten. Im Laufe der Zeit haben diese Maschinen den Wert der Ressourcen erkannt und lernen sehr schnell, diesen effektiv zu verteidigen.
Nachdem dein Schiff dich abgesetzt hat und du auf dem Boden mit dem Abbau der Ressourcen beginnst, solltest Du dir sehr schnell Gedanken machen, wie du die nahenden Angreifer abwehren kannst. Die KI in deinem Rauschiff unterstützt dich mit Informationen aus der Gefechtsanalyse und kann in kritischen Situationen auch eingreifen.
Begrenzte Ressourcen und Energie zwingen dich dazu, von einer Sekunde auf die nächste wichtige Entscheidungen zu treffen oder einfach selbst zur Waffe zu greifen.
Steam User 21
In Kurzform: Dies ist ein Tower Defence Game aus der Ego-Perspektive mit coolen Effekten und ordentlichem Effekt-Feuerwerk.
Gameplay:
Die unterschiedlichen Turrets benötigen Energie und Metall für den Aufbau und Unterhalt, das mit Abbau-Minern abgebaut werden kann. Im Prinzip benötigt man alle Kanonen gleichzeitig, von der einen oder anderen allerdings im Spiel mal mehr und und mal weniger. Es ist also wichtig, den Kampf zu beobachten und den Fokus auf die entsprechende Welle zu legen. Bodenfahrzeuge erledigt man üblicherweise mit den Sniperkanonen, Angriffe aus der Luft müssen mit den AA-Kanonen bekämpft werden.
Da es eine begrenzte Energiekapazität gibt, müssen ineffektive Kanonen eingepackt und ersetzt werden. Auf dem leichten Schwierigkeitsgrad reicht allerdings ein ausgewogenes Setting.
Man kann selbst in den Kampf eingreifen, und greift hier entweder auf eine Sniperrifle oder einem Raketenwerfer zurück, der durchaus Sinn macht, wenn eine bestimmte Bodeneinheit, die von den Kanonen nicht erfasst werden kann, schnell ausgeschaltet werden muss.
Zu den Effekten:
Es ist bombastisch. Der Sound und die Explosionen sind einfach nur geil. Wenn fliegende Dronen von den Flugabwehrgatlings behagelt werden, sieht das phänomenal aus. Das Leveldesign ist zwar schlicht, aber dennoch sehr atmosphärisch gestaltet.
Hin und wieder gibt es eine ziemlich coole Bullettime, die mit einer kurzen Kamerafahrt begleitet wird. Der Entwickler streut also gekonnt immer mal wieder etwas Abwechslung ins Spiel.
Das Gameplay:
Sehr flüssig. Man drückt C, sucht sich ne Turret aus und platziert sie in die entsprechende Richtung. Stehe ich vor der Turret und drücke erneut C, öffnet sich wieder ein Menü für Upgrades, Reparatur oder Recycling. Ein paar zusätzliche Tooltips wären beim Einstieg vielleicht Hilfreich gewesen, man kommt aber eigentlich sehr gut rein.
Die synthetische Sprache der eigenen Unterstützungsdrohne ist sehr gut zu verstehen. Sie gibt uns im Kampf wichtige Hinweise, z.b. aus welcher Richtung die nächste Welle rollt oder warnt uns vor weiteren Vorkommnissen.
Das Spiel ist grad im Sale für 15 Euro und dafür bekommt man eine menge Spaß.
Steam User 0
Großartige Tower Defense Game. Kann ich euch nur wärmsten ans Herz legen. Die Begleiter Drohne redet zwar oft sehr viel aber im Normalfall passt das zum geschehen daher kann man es lassen. Für den Preis bekommt man ne ordentliche Unterhaltung. Spiele auf Mittel und habe meine Spaß damit. Grafik finde ich schlicht aber sehr passend. Aber das Beste: Wann immer etwas explodiert muss ich lächeln die Effekte + Sound ist einfach der Hammer...
Steam User 0
Pro:
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- ansprechende grafische Kulisse mit toller Weitsicht & hübschen Effektenn
- ansprechendes Setting für SciFi-Freunde
- großteils glaubwürdig präsentierte Prämisse & Lore
- cooles Mittendrin-Gefühl- launiges & schnell gelerntes Tower Defense Gameplay
- wirklich cool inszenierte Geschütze- überraschende gute Gegnervarianz, trotz kaum unterscheidbarer Gegner
- hervorragende Lernkurve
- durchweg spannende inszenierte Aufgabenstellungen
- abwechslungsreiche Schauplätze
- durchaus fordernde(r) Schwierigkeitsgrad(e)
- der Berater-Bot unterstützt aktiv auf dem Schlachtfeld
- netter Plot Twist
- stimmiger, aber auch etwas banaler Elektro-Soundtrack
- großteils gute Soundkulisse
- meistens bugfrei und läuft stabil
Kontra:
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- vereinzelt auftretende Grafikfehler & Glitches
- nicht immer ganz schlüssige Sichtlinien der Geschütze
- die Miner funktionieren manchmal nicht richtig
- das Damage-Feedback könnte besser sein
- überschaubare Auswahl an Geschützen & Ausrüstung
- ungelenk wirkende Spielfigur
- stellenweise etwas nerviger Berater-Bot
- die Lore wirkt etwas edgy
- recht kleines Gesamtpaket
- dumpfe Waffensounds
- komplett auf Englisch
System:
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- Win 10 64 Bit
- Ryzen 7 2700 x
- RTX 2070
- 16 GB RAM
- ASUS Xonar DGX
- Teufel Concept C 200 2.1
"Artificial Extinction" (AE) ist ein solider Tower Defense-Ego-Shooter-Hybrid, mit einem durchweg spannend inszeniertem Gameplay, welches meiner Meinung nach das Potential hat, SciFi- wie Modern-Military-Fans gleichermaßen zu unterhalten. Leider ist das Spiel aber auch etwas janky und nicht besonders umfangreich, so dass man nach nicht mal 10 Spielstunden bereits einen Großteil des Contents gesehen hat.
Wann es wohl soweit sein wird, dass künstliche Intelligenz uns alle endlich vernichtet oder zumindest versklavt? ChatGPT ist momentan ja in aller Munde und ständig wird gemunkelt, was die Tech-Konzerne dieser Welt wohl noch so alle in der Schublade liegen haben. AE greift diese immer mal wieder hochkochende Angstdebatte auf und lässt uns einen John Doe auf einem fremden Planeten spielen, auf der Flucht von einer nicht näher benannten KI-Singularität. Treibstoff ist knapp und daher gilt es, Rohstoffe zu farmen, während man von Hunderten hier schlummernden Bots & Drohnen angegriffen wird (das Wieso und Warum wird später aufgeklärt).
Zur Seite steht uns eine persönliche Drohne, die als Helfer & Erklärbär fungiert und uns mit Lore & Infos versorgt. Die Drohne plappert fröhlich vor sich hin, erläutert die Entstehungsgeschichte der KI, erklärt einem die Besonderheiten der einzelnen Tage, und auch, wie schlecht die eigenen Chancen auf Erfolg doch sind. Auch vor Gesellschaftskritik macht sie nicht halt und lässt sehr umfangreich verlauten, dass die Entstehung eines solch gefährlichen Gegners ja eigentlich unsere eigene Schuld gewesen sei und wie töricht die Menschen doch gewesen sind, weil sie es nicht geschafft haben, auf der Erde eine Utopie zu erschaffen, da sie sich schlussendlich nur noch mit Social Media & Unterhaltungssoftware beschäftigt haben. Hier schwingen also deutliche "I'm 14 and this is deep" Vibes mit, gameplaytechnisch ist G̶u̶i̶l̶t̶y̶ ̶S̶p̶a̶r̶k̶ die Drohne aber hervorragend darin, die einzelnen Funktionen des Spiels zu erläutern und auch relativ glaubwürdig die verschiedenen Aufgabenstellungen in ein Narrativ einzubinden, so dass man schlussendlich doch meistens tatsächlich das Gefühl hat, einem wirklich gefährlichen Feind gegenüberzustehen.
Auf dem Schlachtfeld zu stehen, während um einen herum Geschosse einschlagen und Drohnen vom Himmel fallen, erzeugt ein wunderbares Mittendrin-Gefühl und das Ganze wirkt dabei auch noch optisch sehr ansprechend: Die Weitsicht ist sehr gut, die Effekte sind hübsch und z.B. das Flakfeuer sieht einfach hervorragend aus. Das Sounddesign funktioniert auch ganz gut, die Explosionen hören sich schön deftig an, nur wirkt leider ausgerechnet das Geschützfeuer recht dumpf, was etwas an der ansonsten guten Atmosphäre rüttelt. Das Spiel gibt häufig vor, wie sich die Gegner zu verhalten haben, und auch wenn es dabei im Grunde genommen hauptsächlich um Gegnerplatzierungen und Wegpunkte geht, so wird einem doch recht effektiv vorgegauckelt, dass man es hier mit Gegnern zu tun hat, die Flankenmanöver & Tricks versuchen. Wenn zig Gegner die eigene Stellung angreifen und 20 Geschütze & Raketenwerfer dann das Feuer in alle Richtungen erwidern, passiert so viel auf dem Bildschirm, dass man sich unbedingt mal die Zeit nehmen sollte, einen Moment lang inne zu halten, um dieses Spektakel einfach mal zu beobachten. Dieser Part wirkt also wiederum ganz hervorragend inszeniert.
Viel Zeit für Beobachtungen hat man in der Regel allerdings nicht, denn es gibt während eines Einsatzes allerlei zu tun und es kommt kaum Leerlauf auf. Sobald die ersten Miner auf die Rohstofffelder gesetzt sind, dauert es auch nicht lange, bis man angegriffen wird und spätestens dann sollte man die ersten Geschütztürme stehen haben. Es gibt nur eine Handvoll verschiedener Geschütze und auch, wenn diese absolut zweckmäßig sind und man sie upgraden kann, so bin ich etwas enttäuscht von der Auswahl. Zwei zusätzliche Türme und ein paar neue Ideen kommen zwar im Bonus-Content hinzu, das ist allerdings gefühlt viel zu spät, um noch zu beeindrucken.
Die Gegnervarianz ist dagegen überraschend gut gelungen. Während man es anfänglich hauptsächlich mit Standardgegnern zu tun bekommt, so tauchen über die folgenden Tage ständig neue Varianten der feindlichen Drohnen & Panzer auf, was von der eigenen Helferdrohne auch direkt kommentiert und recht glaubwürdig als ein Wettrüsten mit der KI dargestellt wird. AE ist dabei nie wirklich unfair, die Lernkurve funktioniert ganz hervorragend und man wird relativ behutsam mit Tipps unterstützt, wie man auf pragmatische Art und Weise auch mit besonders fiesen Gegner fertig wird. Top.
Apropos fiese Gegner: Für den Fall, dass die eigenen Geschütze mal nicht ausreichen sollten, hat man noch persönliche Bewaffnung dabei. Besonders gut gefallen hat mir der Fire-and-Forget Raketenwerfer, im Allgemeinen sollte man hier aber wirklich keine AAA- oder AA-Inszenierung erwarten. Die Ausrüstung wirkt großteils unspektakulär und ähnlich überschaubar wie die Geschütze und auch hier gilt, dass sich die eigene Bewaffnung zwar in einem absolut zweckmäßigen Rahmen bewegt, man aber das Gefühl nicht loswird, dass da noch mehr drin gewesen wäre.
Auch ist das Spiel nicht besonders umfangreich. Wenn man will, hat man das Spiel locker an einem Wochenende durchgespielt und hat dann quasi alles gesehen, was AE zu bieten hat. Hier greift meiner Meinung nach der Umstand, dass AE von einer einzigen Person entwickelt wurde und während eines Sales in der Regel für weniger als 'ne Schachtel Kippen zu haben ist.
Für so ein unscheinbares Ein-Mann-Projekt läuft das Spiel allerdings erfreulich rund & stabil, schlussendlich bin ich aber trotzdem nicht vor dem ein oder anderen Glitch & Grafikbug verschont geblieben: Die Miner funktionieren nach einem EMP-Schlag manchmal nicht mehr richtig und müssen dann recycelt und komplett neu gesetzt werden, Trümmerteile hüpfen durch die Gegend wie leere Pfandflaschen, die Texturen flimmern ab und zu, die Animationen der Spielfigur sowie der Panzer wirken primitiv und wenn man irgendetwas an Berghängen macht, kann es zu Clipping-Fehlern oder zu Problemen mit der Geschützplatzierung kommen. Auch hatte ich eine paar Mal das Problem, dass die Geschütze nicht feuerten, obwohl eine Sichtlinie zu Feinden bestand und diese bereits auf mich geschossen haben. Ist kein Dealbreaker, aber hey, das alles hätte meiner Meinung nach besser und fehlerfreier sein können.
7,5/10
Steam User 0
This is a good game. Altough its still has this weird feeling its fun the story is engaging.
Steam User 0
Ein gutes und forderndes Spiel.
Kann ich Freunden von Towerdefens nur empfehlen.
Steam User 1
Bin jetzt bei Tag 5 und mir gefällt das Spiel sehr gut. Läuft flüssig mit netter Grafik. Die Szenarien sind unterhaltsam und fordernd. Man hat immer zu tun, es wird mal hektisch aber dennoch stirbt man nicht fast an einem Herzinfarkt aufgrund von Dauerstress.
Der Preis ist eher hoch angesetzt. Aber ist insofern gerechtfertigt, da das Spiel soweit bugfrei ist, gute Musik und anständige Grafik bietet. Mit dem gelungenen Gameplay finde ich es okay.
Steam User 1
Für jeden , der Taktik, Towerdefense, Ballerei , 3d-Ego-Optik und Roboter mag ist das Game hervorragend.