Anna’s Quest
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Dragons, witches, trolls… No one can stop Anna. With her telekinesis, unorthodox use of torture instruments, a knack for improvisation and the help of a shady fox she just makes her way. She communes with the dead, shuts off the local taverns beer supply and gets old ladies behind bars… The world of author Dane Krams' debut on the game development stage isn't as cuddly as it may seem. Anna however, is actually perfectly nice – or is she? It all starts with freeing talking teddy bear… Anna's Quest unfolds a hand-drawn, grim tale with a good dash of self-irony.
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Anna’s Quest ist ein liebevoll erzähltes Point-and-Click-Adventure mit viel Charme. Die handgezeichnete Grafik, der sanfte Humor und die einfühlsame Geschichte machen das Spiel besonders angenehm. Die Rätsel sind logisch und gut gestaltet, ohne frustrierend zu sein, und tragen wunderbar zur märchenhaften Atmosphäre bei.
Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ / 5 – ein warmherziges, schönes Adventure, das man gern erlebt.
Steam User 0
Ein heißer Tipp brachte mich auf dieses Kleinod, das ich nicht auf dem Schirm hatte und da ich kürzlich die Faszination des Genres wiederentdeckt habe, das mich überhaupt erst zum PC-Spieler werden ließ, war fast schon zwingend logisch, damit fortzufahren.
Annas Quest ist ein klassisches Grafik-Adventure im Comic-Stil, dass ein düster angehauchtes Märchen erzählt. Anna begibt sich auf die Suche nach einem Heilmittel für ihren erkrankten Großvater, gerät dabei aber bald in die Fänge einer Hexe und sitzt in einem Turm fest. Die lange und gefahrvolle Reise beginnt...
In gewohnter Manier steuert man (überwiegend) Anna auf ihrem Weg zum Heilmittel, auf dem sie immer auf Hindernisse stößt, ganz so, wie die Gefangenschaft im Turm zu Beginn.
Typisch für diese Art Spiel erkundet man mit der Maus die einzelnen Räume und wird so auf Hotspots aufmerksam, mit denen man interagieren kann.
Manche sind relevant, andere nicht, manche Dinge kann man mitnehmen, andere warten darauf mit Gegenständen kombiniert zu werden und darüber hinaus gibt es auf der beschwerlichen Reise zahlreiche Lebewesen, denen man im Dialog Informationen entlockt oder - was meistens der Fall ist - Aufgaben abnimmt.
Ein zusätzliches Element, das an vielen Stellen nutzbringend eingesetzt wird, ist die bereits früh erlangte Telekinese. In ihrer schwachen Ausprägung kann man damit zwar keine großen Taten vollbringen, doch eine Manipulation hier, ein bewegter Gegenstand da oder auch mal eine kleine Zerstörung dort helfen in so manch vertrackter Situation weiter.
Interessant ist die starke Verwebung von Grimms Märchen im Spiel. Was ich anfangs für eine kleine Referenz für den Kenner hielt, entpuppte sich bald als roter Faden, der sich durch das gesamte Spiel zieht, nur eben in einer zur Geschichte passenden, abgewandelten Form.
Es gibt ein Treffen mit Jorinde und Joringel in etwas anderer Form, wir treffen die Bremer Stadtmusikanten oder versuchen einer falschen Prinzessin ihren gläsernen Schuh abzuluchsen. Und das sind nur drei von vielen Beispielen, die uns in jedem der sechs Kapitel begegnen.
Die Rätsel sind trotz des fantastischen Einschlags allesamt fair und nachvollziehbar. Wenn es schwierig wurde oder auch mal etwas Probieren angesagt war, lag es an den größeren Gebieten, in denen sich Rätsel über mehrere zugängliche Räume erstrecken, aber dennoch eine gewisse Reihenfolge nötig ist.
Ein Hilfesystem, wie die Hotline in Loco Motive oder das Selbstgespräch in Foolish Mortals gibt es hier nicht, doch auf subtile Art erfährt man mit entsprechender Aufmerksamkeit, wenn etwas Auffälliges gegeben ist, Anna aber (noch) nichts damit anfangen kann. So könnte man beispielsweise mit der Telekinese eine Laterne verbiegen und Anna würde das auch tun, doch nicht, solange sie dafür keinen Anlass hat.
Aufgaben, die man von anderen Personen erhält können in Dialogen immer wieder erfragt werden, sodass man keine wichtigen Informationen verpassen kann. Außerdem kann man per Leertaste alle aktiven Spots hervorheben, sodass man den Bildschirm nicht zwingend absuchen muss.
Ein paar kleine Logipuzzles und korrekt zu führende Dialogsequenzen runden das Spiel ab, das somit alle wichtigen Elemente des Genres umfasst.
Das Besondere an diesem Spiel ist die Stimmung, denn einerseits liegt über dem Szenario ein Schleier aus Hoffnungslosigkeit und Schwermut, auch weil Anna eine sehr empathische Person ist, die keinem anderen Lebewesen Leid zufügen will, selbst wenn diese Böses im Schilde führen. Das lässt sie den Spieler auch mit einer sehr deutlichen Ansage wissen.
Andererseits besticht die Geschichte durch viel Humor, der manchmal auch makabere Züge hat und mich häufig zum Schmunzeln und auch zum Lachen brachte. Auch das sind nicht nur Momente, sondern ein weiterer roter Faden, seien es die schrulligen Figuren oder so manche originelle Problemlösung.
Dazu tragen auch die fantastischen englischen Sprecher bei, die wunderbar auf ihre Figuren zugeschnitten sind. Mit Hilfe deutscher Untertitel steht der Verständlichkeit nichts im Wege und die Übersetzungen sind gelungen und geben die Essenz der Dialoge wieder, die auch mal mit Wortspielen durchsetzt sind.
Die Hintergrundmusik passt zur jeweiligen Szene, bleibt aber jederzeit unaufdringlich im Hintergrund.
Positiv aufgefallen ist mir die Grafik, die detailreich aber nicht überladen wirkt und mit dem Comic-Stil die märchenhafte Stimmung stützt. Lediglich die Animationen fallen etwas sparsamer aus, etwa wenn Anna Gegenstände kombiniert und dabei nur ihre Hände knetet.
Die Steuerung mit der Maus ist eingängig und selbsterklärend, auch da sich Annas Quest an den modernen Ablegern solcher Spiele orientiert, in denen man nicht einzelne Befehlsverben ausführt (nimm, benutze, öffne, ...), sondern einfach nur interagiert und das Spiel dann selbst entscheidet, ob Anna etwas aufnimmt, benutzt oder nur betrachtet und kommentiert.
Am Ende hat mich das Spiel so in den Bann gezogen, dass ich die beiden letzten Kapitel am Stück durchgespielt habe, denn ab einem gewissen Punkt fiebert man der Auflösung entgegen, die anders ausgefallen ist, als ich dachte und all das Erlebte in ein ganz anderes Licht rückt.
Ich kann daher nur den Rat geben: wer sich nur ansatzweise für Point&Click interessiert und düstere Märchenerzählungen mag, sollte hier vorbeischauen, denn ich halte die hier gefundene Balance aus Spaß und Ernst für genial und sehr schwer umzusetzen. Es freut mich, dass es geglückt ist und ich habe fast schon ein schlechtes Gewissen, das Spiel für einen unverschämt geringen Preis erworben zu haben.
Steam User 0
Das Spiel ist ein seeeehr spannendes Rätsel Spiel und ich kann es sehr weiter empfehlen für diejenigen die ein Spiel mit guter Grafik, einer geilen Geschichte und tollen, wunderbaren, fantastischen und rätselhaften Rätseln suchen.
P.S Ich kann es auch denen weiter empfehlen die überhaupt gar keine Rätselspiele mögen, das Spiel wird sie umstimmen.
Schade das es nicht so popular wie andere Spiele ist.
Lordstarin
Steam User 0
Es ist so eine schöne und herzerwärmende Abenteuergeschichte. Ich habe sie zusammen mit meinem Sohn gespielt.
Steam User 0
Sehr schönes old-school point and click adventure. Nette Geschichte und gut vertont.
Steam User 0
Hi, es ist eine nette Geschichte für Zwischendurch. Entspannte Puzzle und sehr gelungenes Game.
Steam User 0
Schön wie hier sogar ziemlich unbekannte Märchencharaktere eingesetzt wurden oder bekannte eine andere Geschichte bekommen haben. Die Geschichte wechsel immer wieder von süß zu unheimlich und man kann gut sehen, wie Anna lernt, dass es nicht nur Gutes in dieser Welt gibt.