ADR1FT
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ADR1FT is an immersive First Person Experience (FPX) that tells the story of an astronaut in peril. Floating silently amongst the wreckage of a destroyed space station with no memory and a severely damaged EVA suit slowly leaking oxygen, the only survivor struggles to determine the cause of the catastrophic event that took the lives of everyone on board.The player fights to stay alive by exploring the wreckage for precious resources, and overcomes the challenges of an unforgiving environment to repair the damaged EEV and safely return home.
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Spielbericht: ADR1FT – Schwerelos, aber nicht grenzenlos
Nach dem Beenden von ADR1FT bleibe ich mit gemischten Gefühlen zurück. Das Spiel hat ohne Frage eine faszinierende Grundidee: Schwerelos durch die Trümmer einer zerstörten Raumstation treiben, Sauerstoffreserven im Blick, während man versucht, die Systeme wiederherzustellen. Die Atmosphäre ist dicht, die Stille des Alls beeindruckend – und doch bleibt das Gefühl, dass hier viel erzählerisches Potenzial ungenutzt blieb.
Die Handlung kratzt leider nur an der Oberfläche. Bis zum Schluss erfährt man nicht wirklich, was genau passiert ist. Zwar wird der Kommandantin die Schuld gegeben, weil sie das Team unter Druck gesetzt hat.
Doch der eigentliche Hintergrund, wie es zu dieser Situation kam, bleibt vage. Der Druck, das knappe Personal, die Umstände, all das lag nicht allein an ihr. Hier hätte man tiefer eintauchen und eine komplexere, emotionalere Geschichte erzählen können.
Mir Fehlte auch der Austausch mit der Kommandozentrale und das sich nach dem man die Kommunikation wieder hergestellt hat, ein richtiges Gespräch entwickelt. Das ist einfach schade, auch hier lässt das Game viel Potenzial liegen.
Die Steuerung ist klar auf VR ausgelegt. In der Flat-Version wirkt sie oft schwammig und träge, was die Orientierung erschwert. Das Missionsdesign wiederholt sich stark: Zum Kern fliegen, Daten sichern, zurück – und am Ende in die Rettungskapsel steigen. Diese Struktur nutzt sich schnell ab und lässt wenig Raum für Überraschungen.
Fazit:
Ich wollte mich in der Geschichte verlieren, die Station erforschen und Stück für Stück das Puzzle zusammensetzen. Stattdessen fühlte es sich oft so an, als würde ich dieselbe Aufgabe in einer anderen Kulisse wiederholen. Die Grundstimmung, das Gefühl der Isolation und die visuelle Umsetzung sind stark aber die Story hätte so viel mehr hergeben können.
Am Ende bleibt ADR1FT für mich ein Spiel mit einer großartigen Idee, das aber erzählerisch und spielerisch nicht sein volles Potenzial ausschöpft. Schade, denn hier lag die Chance, eine wirklich packende, emotionale Weltraumgeschichte zu erzählen.
Ich wünsche allen viel Spaß mit ADR1FT